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Seit dem 21.12.2003
Hits

„Shrek 2“

 Filmkritik   DVD-Infos   Filmdaten   Lesermeinungen 

Handlung:
Shrek und Fiona erhalten nach ihrer Hochzeit eine Einladung von Fionas Eltern, sie doch im Lande „Far-Far-Away“ zu besuchen. Shrek ist das Ganze gar nicht recht, schließlich haben waren es Fionas Eltern, die sie in dem Turm eingesperrt hatten, was sich im Nachinein als finstere Verschwörung entpuppt. Bald muss Shrek seine Liebste gegen den Schönling Prinz Charming verteidigen und dabei zu ziemlich extremen Mitteln greifen.
Filmkritik:
Shrek“ war in vielerlei Hinsicht ein Meilenstein: seine computerberechneten Bilder waren beeindruckend, vor allem stellte der schwarzhumorige und dennoch sehr romantische Film eine schallende Ohrfeige für die Macher der heilen Disney-Welt dar. Gesangseinlagen wurden mit Sprüchen abgewürgt, die wohl nicht nur mir förmlich aus der Seele sprachen und alles was an Märchenfiguren Rang und Namen hat, wurde verulkt. Teil 2 stößt zunächst in den gleiche Horn, lässt jedoch schnell erkennen, dass dem Film die Klasse fehlt. Wo Teil 1 Neuland darstellte, ist Teil 2 Popkultur - kommerzieller, glatter, ohne die ruhigen Momente oder die Tiefe des ersten Teils. Es gibt zwar wieder eine Fülle von Insiderwitzen, aber manches nervt einfach: Die Musicalnummer mit dem Marry Poppins Verschnitt ist kaum zu ertragen und was soll ein Bild von Justin Timberlake als Lord in dem Film? Das ist einfach enttäuschend. Aus dem frischen Konzept des ersten Teils wurde hier ein - im wahrsten Sinne des Wortes - berechneter Erfolgsfilm.
Allerdings gibt es auch Gutes zu vermelden: Antonio Banderas als gestiefelter Kater ist ein echter Glücksgriff. Seine Darstellung und sein Akzent lassen hier wieder etwas von dem kultigen Feeling aufkommen, welches die Figur von Shrek im ersten Teil versprühte. Schade, dass nach einem so starken ersten Teil vom zweiten Teil so wenig in Gedächtnis bleibt. „Shrek 2“ ist sicherlich kein schlechter Film, aber als Fortsetzung doch so unnötig wie ein Kropf. Ich werde jedenfalls besser so tun, als ob es den Film gar nicht gäbe.
Diese Kritik wurde verfasst von Dirk Schönfuß.


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Shrek 2 (2004)

Regie: Andrew Adamson
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