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Seit dem 21.12.2003
Hits

„Die purpurnen Flüsse“

 Filmkritik   DVD-Infos   Filmdaten   Lesermeinungen 

Handlung:
Zwei Kommissare ermitteln weit voneinander an zwei unterschiedlichen Fällen. Pierre Niemans ist ein erfahrener, ruhiger Polizist, der aufgrund seiner genauen Beobachtungen die Spur eines Serienkillers aufnimmt. Max Kerkerian ist eher ein Heißsporn und ermittelt im Fall einer Gruft, die scheinbar von Skinheads geschändet wurde. Bald treffen Sie bei ihren Ermittlungen aufeinander und gehen mysteriösen Vorgängen an einer Universität mitten in den Bergen nach.
Filmkritik:
Ich muss zu einen erst einmal vorausschicken, dass ich Jean Reno sehr gern sehe und zum anderen, dass ich mich sehr darüber freue, welch wichtige Rolle der französische Film in der letzten Zeit wieder spielt. Die hochwertigen französischen Filme der letzten Zeit, von „Der Pakt der Wölfe“ bis „Amelie“ haben meiner Meinung nach die amerikanische Konkurrenz weit übertroffen. Dies liegt vor allem an dem ausgeprägten europäischen Stil, den alle drei genannten Filme haben.
Dies führt mich direkt zu meinem Hauptkritikpunkt an „Die purpurnen Flüsse“: Der Film ist einfach zu amerikanisch. Er bietet zwar tolle Locations (es wurde in Chamonix, teilweise in tausenden Meter Höhe sowie auf und IN einem Gletscher gefilmt) und sehr realistische Leichendarstellungen (auf die die Macher auch mächtig stolz sind), trotzdem fehlt der europäische Touch. Es wurden zu viele Versatzstücke aus amerikanischen Filmen übernommen (ein bisschen „Schweigen der Lämmer“ hier, ein bisschen Buddy-Movie da, ...) und letzlich ist auch die Geschichte selbst nicht so sehr originell.
Jean Reno und Vincent Cassel agieren aber wie gewohnt charismatisch und souverän und die wirklich athmosphärische Score des Filmes trägt viel zur geheimnisvollen Stimmung bei.
Das Ende, welches viele beim Film bemängeln, finde ich gar nicht sooo schlecht, führt es doch eher konsequent die Handlung des Filmes fort. Was ich ausdrücken möchte, ist, dass es den Machern um Regisseur Mathieu Kassovitz trotz vieler hochwertiger Zutaten einfach nicht gelungen ist, einen Film herzustellen, der sich aus der Masse hervorhebt. Vielmehr hat man das Gefühl, dass man hier zu kommerziell gedacht hat, so fehlt weder die obligatorische Autojagd mit Fahrzeugverschrottung noch die Martial-Arts-Einlage.
Was bleibt, ist leider ‚nur’ ein unterhaltsamer Thriller, dessen Kauf ich auch keinesfalls bereue, der aber leider nichts Besonderes ist.
Bildqualität:
Das Bild ist wirklich gelungen, aber nicht perfekt. Wieder einmal ist sichtbar, dass der Rauschfilter eingesetzt wurde, da es zu Nachzieheffekten kommt und das Bild teilweise etwas verwaschen aussieht. Dann wurde scheinbar nachgeschärft, denn die Schärfe ist auf gutem Niveau, aber es gibt häufig Kantenflimmern. Vielleicht war die Bitrate auch etwas zu niedrig.
Tonwertung:
Der Ton liegt neben deutsch auch im französischen Originalton vor, in beiden Fällen im Format Dolby Digital 5.1. Die sehr schöne Score des Filmes bewegt sich meist im vorderen Raum, jedoch werden auch die hinteren Lautsprecher gut durch Soundeffekte, Umgebungsgeräusche und gelegentlich die Musik genutzt.
Bonusmaterial:
Die DVD ist vergleichsweise gut ausgestattet, muss sich jedoch einige Kritik gefallen lassen, denn im Vergleich zu DVD-Fassungen in anderen Ländern schneidet sie leider nicht so gut ab. Es gibt keine DTS-Spur, keine Isolated Score und auch der Trailer und einige Featuretten fehlen. Vorhanden sind jedoch durchaus ungewöhnlich ausführliche Extras mit einer 25-minütigen Featurette und einem sehr gut gemachten Making Of von fast 1 Stunde. Dazu gibt es Biografien und Filmografien zu den Darstellern und recht interessante Interviews.
Erwähnenswert ist auch die schöne Menügestaltung. Die Menüs wurden schick animiert, selbst die Auswahloptionen wurde an den Film angepasst und alles wurde mit der tollen Filmmusik unterlegt.
Gesamturteil:
Die purpurnen Flüsse“ ist ein sehenswerter Thriller mit guten Darstellern, dem jedoch etwas Originalität und vor allem der europäische Touch fehlen. Die gute Qualität der DVD und die interessanten Extras rechtfertigen aber den Kauf.
Diese Kritik wurde verfasst von Dirk Schönfuß.


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Regie: Mathieu Kassovitz
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