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Seit dem 21.12.2003
Hits

„Hitcher - Der Highway-Killer“

 Filmkritik   DVD-Infos   Filmdaten   Lesermeinungen 

Handlung:
Eigentlich fängt der Sommer für Jim Halsey gut an. Für eine Agentur überführt er ein Auto von Chicago nach San Diego in Kalifornien. In einer stürmischen Nacht nimmt er einen Anhalter mit, weil er glaubt, dass ihn ein wenig Plauderei davon abhalten würde, einzuschlafen. Dem Fremden ist aber weniger nach plaudern zumute und das was er erzählt, klingt nicht gerade erhebend. Anscheinend hat sich Jim mit einem Serienkiller eingelassen. Als es ihm zunächst gelingt, den Killer abzuschütteln, hat er den Ehrgeiz des Fremden allerdings erst so richtig geweckt. Ein perfides Katz- und Maus-Spiel beginnt...
Filmkritik:
The Hitcher“ ist beinahe ein kleiner Klassiker der 80er. Für Rutger Hauer war der gefühllose, schweigsame und omnipotente Killer, der seinem Opfer immer einen Schritt voraus zu sein scheint, eine Paraderolle und das Drehbuch wartet immer wieder mit neuen Wendungen auf. Leider können die schauspielerischen Leistungen von Schönling C. Thomas Howell hier nicht ganz mithalten. Vor allem in anspruchsvolleren Spielszenen nimmt man ihm seine Reaktionen leider nicht ab.
Große Highlights des Filmes sind neben einigen ziemlichen ekeligen, aber insgesamt dünn gesäten Schockszenen vor allem die Autoverfolgungsjagden und Stunts auf dem Highway. Aber auch die ruhigen Momente können überzeugen - die endlose Weite des Westens, die Berge und die endlosen, geraden Straßen geben dem Film viel Atmosphäre.

Ähnlich wie in vielen Hitchcock-Filmen wird auch hier die Hauptfigur im Laufe des Filmes Taten bezichtigt, die sie nicht begangen hat, während im Stillen der wahre Täter weiter seine Fäden zieht. Obwohl der Film vieles offen lässt, stecken in dem Script doch eine Menge Ideen, die in den letzten 2 Jahrzehnten unzählige Nachfolger, selbst in Ländern wie Korea („Say yes“), hervorgebracht haben.
Der teilweise etwas trashige Film ist daher als durchaus wichtiges filmisches Werk und nicht zuletzt als durchweg spannender Film nach wie vor sehenswert.
Bildqualität:
Für die DVD-Neuauflage wurde das Bild nun endlich in voller CinemaScope-Breite anamorph abgetastet. Es erreicht nicht die Schärfe und den Detailgrad neuerer Produktionen, kann jedoch mit einem guten Kontrast und einem sehr ruhigen und weitgehend rauschfreien Transfer überzeugen.
Tonwertung:
Der Ton wurde für die Originaltonspur neu in 5.1 abgemischt und tatsächlich machen neben der Score auch einige Effekte Gebrauch von den Surroundkanälen. Die deutsche Tonspur kann hier nicht mithalten, liegt sie doch nur in mono vor, die Klangqualität ist jedoch auch hier recht ordentlich.
Bonusmaterial:
Bei den Extras hat sich Kinowelt mächtig ins Zeug gelegt. Schon die erste DVD bietet ein äußerst stimmungsvoll animiertes Menü und neben einem Audiokommentar des Regisseurs und des Drehbuchautors auch szenenspezifische Kommentare anderer Mitwirkender, darunter auch Rutger Hauer. Die Kommentare sind äußerst hörenswert und interessant.
Richtig interessant wird es dann aber auf der zweiten DVD. Die Dokumentation „The Hitcher - How do these movies get made?“ zeigt einmal eindrucksvoll, wie ein Making Of aussehen sollte. Die ca. 40-minütige Dokumentation lässt viele Mitwirkende in retrospektiven Statements zu Wort kommen, kombiniert die Interviews mit „Hinter den Kulissen“-Material und Filmausschnitten und gibt so einen wirklich überaus interessanten Einblick in den kreativen Prozess hinter der Entstehung des Filmes. Zusätzlich kann man sich einige Storyboards sowie einen Trailer und einen Teaser zum Film ansehen.
Auch die weiteren Extras sind außergewöhnlich: Die DVD enthält nämlich noch zwei Kurzfilme. Der erste („China Lake“) stammt von Regisseur Rob Harmon und der zweite („The Room“) von Co-Star Rutger Hauer. Beide steuerten außerdem einen Audiokommentar bei.
Bei diesem tollen 2-DVD-Set handelt es sich zweifellos um eines der ambitioniertesten in Deutschland produzierten DVD-Sets aller Zeiten. Schade, dass es aufgrund der Altersfreigabe des Hauptfilmes nicht einem breiteren Publikum zugänglich ist.
Gesamturteil:
Die DVD erhält das Gesamturteil „gut“.
Diese Kritik wurde verfasst von Dirk Schönfuß.


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Hitcher, The (1986)

Regie: Robert Harmon
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