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265 Kritiken online

Seit dem 21.12.2003
Hits

„Das Vermächtnis der Tempelritter“

 Filmkritik   DVD-Infos   Filmdaten   Lesermeinungen 

Handlung:
Schon als Benjamin Franklin Gates ein kleiner Junge ist, erzählt ihm sein Großvater von einer uralten Verschwörungstheorie. Laut einer Überlieferung haben die Tempelritter im Zuge der Eroberung der neuen Welt ihre gewaltigen Schätze in das heutige Amerika verschifft. Wo diese heute liegen, versuchen die Mitglieder der Familie seit Generationen anhand von Hinweisen herauszufinden, die die Freimaurer hinterlassen haben. Als Gates herausfindet, dass sich auf der Rückseite der amerikanisches Unabhängigkeitserklärung eine Karte befinden soll, kommt es zum Zerwürfnis mit seinem Partner Ian. Ein Wettlauf beginnt...
Filmkritik:
Nach „Fluch der Karibik“ präsentieren uns Disney und Produzent Jerry Bruckheimer nun ein weiteres unterhaltsames Familienabenteuer. Diesmal ist man in die Fußstapfen von Indiana Jones getreten. Dem Film nun vorzuwerfen, er bestehe nur aus Versatzstücken des Genres, was zweifellos wahr ist, wäre wenig fair, schließlich tut Indiana Jones kaum etwas anderes. Leider macht der Film seine Sache jedoch keinesfalls so gut, wie seine großen Vorbilder. Zunächst fehlen dem Film die interessanten Charaktere und der Charme der Hauptfiguren. Nicolas Cage („Leaving Las Vegas“) wirkt eindimensional, seine Figur besitzt keinen echten Hintergrund und entwickelt sich nicht weiter. Diane Kruger als Doktorin ist ein hübscher Kleiderständer, aber sobald sie den Mund aufmacht, kommt das böse Erwachen. Selbst Sean Bean („Der Herr der Ringe“) und Harvey Keitel können sich nicht wirklich profilieren - das flache Drehbuch, welches sich nur auf die Action konzentriert, lässt der prominenten Besetzung dazu einfach keine Chance.
Wohl der Hauptkritikpunkt an dem Film ist allerdings die Verlegung dieser Gesichte, die offensichtlich in das alte Europa und Nordafrika mit seinen alten Städten voller Geschichte und Kultur gehört, nach Amerika, wodurch es keine Spur von Exotik oder geschichtsträchtigen Locations gibt. Bis auf einen Ausflug ins ewig Eis wirken die Außen-Locations im Film trist und langweilig.
Was übrig bleibt ist rasante Unterhaltung und eine Handlung, die den Zuschauer immer bei der Stange hält, auch wenn eigentlich nichts Überraschendes passiert und das Ende vorhersehbar ist. Jüngeren Zuschauer mag dies vielleicht sogar ausreichen, wer jedoch Filme wie die Indiana Jones Trilogie kennt, wirkt schnell erkennen, dass der Film hier nicht einmal annähernd mithalten kann. Schade!
Diese Kritik wurde verfasst von Dirk Schönfuß.


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National Treasure (2004)

Regie: Jon Turteltaub
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