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265 Kritiken online

Seit dem 21.12.2003
Hits

„The Tuxedo“

 Filmkritik   DVD-Infos   Filmdaten   Lesermeinungen 

CONTRA: flache, reizlose Actionkomödie, die auch Chans Stunts nicht retten können
PRO: sehr gutes Bild
CONTRA: durchschnittlicher Ton und maue Extras

Filmkritik:
Eigentlich hatte ich mich sehr auf diesen Film gefreut, denn der Trailer machte einen recht guten Eindruck. Wie schon Johnny English machte „The Tuxedo“ Lust auf eine flotte Agentenparodie und natürlich ließ auch Hauptdarsteller Jackie Chan auf einige außergewöhnliche Gimmicks hoffen.
Chan ist ein Symbol für atemberaubende und halsbrecherische Stunts, die er gemeinsam mit seinem eigenen Stuntteam meisterlich wie kaum ein zweiter ausführt. Dass die Filme selbst meist hinter den spektakulären Aktionen verblassen und isoliert davon oft wenig überzeugen können, ist dabei nichts Neues.
Aus „Who am I“ erinnert man sich vielleicht an den einen oder anderen Lacher oder die Szene, wo er die riesige Hochhausschräge hinunterrutscht. In „Rush Hour“ sorgen die US-typisch Ausstattung und der Gegenpart in Form von Quasselstrippe Chris Tucker für die Massentauglichkeit. Seinen Hong Kong Erfolgen wie „Police Story“ kann man vielleicht noch zu gute halten, dass sie in Sachen Action wirklich bahnbrechend waren. Die spektakulären Aktionen und die immer wiederkehrenden Slapstick-Einlagen (Chan ist erklärter Fan und Stummfilm-Legende Buster Keaton) haben ihm jedoch eine treue Fangemeinde verschafft.

In „The Tuxedo“ mimt Jackie Chan nun einen Taxifahrer namens Charlie Wong, der von heute auf morgen zum Chauffeur eines Geheimagenten wird und, als dieser verunglückt, seine Vertretung übernehmen muss. Zur Seite steht ihm dabei eine Nachwuchsagentin (Jennifer Love-Hewitt).
Als Wong herausfindet, dass einen Agenten nicht etwa seine Ausbildung ausmacht, sondern das Geheimnis in einem mehrere Millionen teuren Hightech-Anzug steckt, kann das Abenteuer beginnen. Mit ein paar wenigen Handgriffen am praktischen Bedienteil in Form einer Uhr kann der Träger des High-Tech-Zwirns nun wahlweise Tango tanzen, alles kurz und klein schlagen oder sonstige Kunststücke vollführen.

Leider erweist sich der Film dabei schnell als ziemlicher Rohrkrepierer. Von Agentenfilm-Parodie ist keine Spur zu sehen, der Gastauftritt von Blues-Legende James Brown ist eher peinlich, denn singen darf der große Meister gar nicht, viel mehr tut dies in einer ungewollt megapeinlichen Performance nun Hauptfigur Wong. Während man dieser Figur nun abnehmen soll, dass der Anzug ihn zum Gott des Blues macht, trauert man unweigerlich dem Auftritt des echten James Brown nach.
Mit fortlaufender Dauer ergeht sich der Film dann auch in etlichen Flachheiten. Jennifer Love-Hewitt, TV-Serienstar und Heldin der beiden „Ich weiß was Du letzten Sommer getan hast“-Filme, führt im Film eigentlich nur schicke Kleider spazieren und spielt ihre Figur so albern und überdreht, dass man nur den Kopf schütteln kann.
Auch Jackie Chan bleibt blass. Seine akrobatischen Darbietungen sind sicherlich weiterhin beeindruckend, nur ist auch er mittlerweile aus versicherungstechnischen Gründen nicht mehr in der Lage, alle seine Stunts selbst auszuführen. So fehlen ihm immer mehr die Dinge, die seine Filme ausgemacht haben. Wenn dann, wie hier, dem Film auch noch handlungstechnisch jeder Reiz fehlt, dann gibt es kaum noch einen Grund, sich das Ergebnis überhaupt anzusehen.

Als dann gegen Ende noch der obligatorische Weltbeherrschungsplan enthüllt wird und die Story so hingebogen wird, dass sie noch ein wenig Gelegenheit zum Einbauen einiger Special Effects im unterirdischen Labor gibt, dann wird es endgültig völlig beliebig. Als unsere Möchtegern-Geheimagentin dem Schurken aus unerfindlichen Gründen zudem noch alle Geheimnisse enthüllt und ihn anhält, doch einmal den Anzug auszuprobieren, dann ist der Film wahrhaft an einem Punkt angekommen, wo es schlimmer kaum noch kommen kann. Was das Ganze soll, wird schnell klar - ein Plotvehikel für den unvermeidlichen Endkampf muss her. Traurig!
Bildqualität:
Die Bildqualität der DVD leistet sich nur minimale Schwächen. Das anamorphe 16:9-Vollbild besticht durch eine sehr gute Schärfe, einen hohen Detailgrad und ein geringes Grundrauschen. Auch der Kontrast und die Farbsättigung stimmen, wobei der Film gelegentlich gewollt farbstichig ist. Nur in einigen Szenen sind geringe Dropouts erkennbar und das Bild verliert bei schnellen Bewegungen hier und da an Schärfe.
Tonwertung:
Der Ton liegt zwar für deutsch und englisch in Dolby Digital 5.1 vor, so rechte Freude möchte jedoch nicht aufkommen. Die actionreiche Komödie bleibt soundtechnisch einfach zu blass. Zwar kann der Stereofront überzeugen, Surroundeffekte sind jedoch zu dünn gesäht und auch echte Bassattacken fehlen. Hier hätte man mehr erwarten können, denn auch wenn es sich eher um einen Flop handelt, hätte diesem mit Stunts gespickten Film ein etwas spektakulärerer Surroundmix gut zu Gesichte gestanden.
Bonusmaterial:
Die Menüs wurden hübsch animiert und bieten Zugang zu einer Reihe von Extramaterialien. Wichtigstes Feature sind entfallene und erweiterte Szenen sowie diverse Outtakes. Sehr Interessantes gibt es hier nicht zu sehen, aber zumindest die Outtakes haben einen gewissen Unterhaltungswert. Das viertelstündige Making Of besteht wieder einmal aus dem üblichen Werbe-Tamtam. Abgerundet werden die Extras durch den obilgatorischen Trailer. Von der Masse her ist das zwar nicht wenig, der Nutzwert hält sich allerdings durchgängig in Grenzen.
Gesamturteil:
Stunts, Special Effect und Jackie Chan hin und her − „The Tuxedo“ bleibt eine unterdurchschnittliche Actionkomödie ohne Biss. Das Drehbuch ist ein Schweitzer Käse und albern und kindisch obendrein. Selbst Jackie Chan Fans kann man hier nur raten, diesen Anzug besser im Schrank hängen zu lassen. Technisch gesehen kann die DVD mit sehr guter Bildqualität überzeugen, die Extras sind allerdings wenig interessant.
Diese Kritik wurde verfasst von Dirk Schönfuß.


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Tuxedo, The (2002)

Regie: Kevin Donovan
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