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265 Kritiken online

Seit dem 21.12.2003
Hits

„Texas Funeral“

 Filmkritik   DVD-Infos   Filmdaten   Lesermeinungen 

PRO: interessante Ansätze
CONTRA: deren Potential jedoch in Klischees versickert
CONTRA: wenig überzeugende Extras
PRO: auf einer technisch solide umgesetzten DVD mit ansprechend gestalteten Menüs

Handlung:
Als Großvater Sparta Whit (Martin Sheen, „Apocalypse Now“) stirbt, macht sich eine illustre Gesellschaft auf, um dem alten Mann die letzte Ehre zu erweisen. Seine Tochter Mary Joan kommt direkt aus dem Irrenhaus, Sohn Zach (Robert Patrick, „Terminator 2“) lebt mittlerweile in der Stadt und reist mit seiner Frau und Sohn Little Sparta an. Außerdem kommt noch der Neffe nebst Frau sowie Walter, der Sohn des ehemaligen afroamerikanischen Hausbediensteten der Familie.
Mit Spannung wird die Testamentsverkündung erwartet und bis dahin beginnt der seltsame Ort mitten in Texas auf alle eine ganz besondere Wirkung auszuüben. Little Sparta erscheint sein toter Großvater, der ihn mit der Geschichte der Familie Whit bekannt macht, Mary Joan verarbeitet die Probleme in ihrer Vergangenheit, Walter erfährt die Wahrheit über seinen Vater, das Geheimnis der Ohrläppchen der männlichen Familienmitglieder wird aufgedeckt und noch so manche andere Überraschung steht ins Haus.
Filmkritik:
Texas Funeral“ ist ein seltsamer Film. Anfangs fühlt man sich an David Lynch’s Twin Peaks erinnert. Jeder Gegenstand scheint eine Geschichte zu erzählen, Klischees werden bedient, Mythen erschaffen und zerstört. Der kleine Sparta, der nach einem Streit mit seinem Vater beschließt, nicht mehr zu reden, hat Probleme, sich in die Rolle zu fügen, in der ihn sein Vater sehen möchte. Die Welt der Erwachsenen ist für ihn unverständlich. Was soll er auch davon halten, als er sieht, wie seine Großmutter dem toten Großvater das Ohr abschneidet, an welchem sie so furchtbar gern lutscht?
Noch seltsamer wird es, als Großvater und seine dahingeschiedenen Vorgänger dem kleinen Sparta von den Anfängen der Kamelzucht in Texas und ihrer „militärischen Nutzung“ erzählen. Im feinsten Redneck-Slang lassen sie eine Welt wieder auferstehen, in der erst geschossen und dann gefragt wurde.
Irgendwann ist jedoch erst einmal die Grenze des Tiefgangs erreicht und der Film tendiert in die Richtung Familiendrama. Verschiedene Sichtweisen und unterschiedliche Moralvorstellungen prallen aufeinander. Der Junge ist nun nicht mehr die Hauptperson, Martin Sheens Auftritte als Geist werden seltener und es gibt keine Rückblenden auf die Vergangenheit mehr.
Die schauspielerischen Leistungen sind durchweg sehr gut. Nahezu jeder Schauspieler des Ensembles ist passend besetzt. Martin Sheen jedoch spielt wie gewohnt routiniert, aber man wird das Gefühl nicht los, dass er nicht so recht in diese Rolle passt.
Der Film legt gegen Ende wieder Erwarten noch einmal an Komplexität zu, dennoch ist die Auflösung der dramatischen Vorgänge leider etwas zu belanglos. Über weite Strecken wird außerdem versucht, mangelnden Tiefgang durch Witz auszugleichen, was aber oft auch gelingt. Trotz allem wirkt das Gesamtwerk etwas unausgegoren.
Bildqualität

Tonwertung

Bonusmaterial

DVD-Check:
Das Bild liegt im anamorphotischen CinemaScope-Format vor. Der Film ist noch sehr neu, das Ausgangsmaterial ist jedoch etwas verrauscht. Die Kompression ist gut gelungen, aber durch die stehenden Rauschmuster entsteht oft ein etwas unruhiges Bild, das auch manchmal, vor allem bei Innenaufnahmen, etwas flackert. Die Farbsättigung ist in Ordnung, der Schwarzwert gut und auch die Bildschärfe ist einer DVD würdig.

Der Ton liegt im Original (englisch) in Dolby Surround, auf Deutsch in Dolby Digital 5.1 vor. Letztere klingt wesentlich besser und kann sich deutlich vom Originalton abheben. Während die englische Surroundspur etwas dumpf ist, kann der deutsche Ton mit einer guten Dynamik und einer Surroundabmischung glänzen, die nicht nach Upmix klingt. Sowohl die Score als auch Soundeffekte und Umgebungsgeräusche wurden ansprechend im Raum verteilt. Der Film ist zumeist ruhig, dennoch geht teilweise ordentlich die Post ab. Der Subwoofer legt nur bei der flotten Filmmusik so richtig los.

Die DVD besitzt ein stimmungsvoll vertontes und schön gestaltetes Menü. Es ist zwar statisch, dennoch wird der Stil des Filmes gut eingefangen. Neben einem kurzen „Behind the the scenes“ Special sind von einigen Darstellern noch Interviewschnipsel vorhanden, diese sind jedoch kurz und wenig informativ. Ein Easter Egg ist ebenfalls vorhanden, welches sich mit den „größten Darstellern“ des Filmes beschäftigt. Es ist sehr leicht zu finden.
Gesamturteil:
Zusammenfassend bleibt zu sagen, dass es sich bei „Texas Funeral“ um einen etwas unausgegorenen Mix aus David Lynch, Familiendrama und Komödie handelt. Manchen Zuschauer wird der sehr seltsame Anfang abschrecken, wogegen der Rest des Filmes wohl die Erwartungen derer nicht erfüllen wird, denen dieser Part gefallen hat.
Die technische Umsetzung der DVD ist solide. Bild und Ton sind Durchschnitt, die Extras entsprechen einer Low Budget Produktion und wurden wenigstens ansprechend aufbereitet.
Diese Kritik wurde verfasst von Dirk Schönfuß.


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Texas Funeral, A (1999)

Regie: W. Blake Herron
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Wertungen
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