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265 Kritiken online

Seit dem 21.12.2003
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„Dark Water“

 Filmkritik   DVD-Infos   Filmdaten   Lesermeinungen 

Handlung:
Nachdem sich ihre Eltern scheiden lassen haben, zieht die kleine Ikuku mit ihrer Mutter in eine neue Wohnung. Was anfänglich nach einem erfolgreichen neuen Anfang für die beiden aussieht, entwickelt sich schnell zu einem Albtraum. Die Eltern kämpfen beide um das noch nicht entschiedene Sorgerecht und das alte Haus mit dem Wassertank auf dem Dach entpuppt sich als überaus gruseliger Ort. Als dann noch die Tasche eines vermissten Mädchens auf dem Dach gefunden wird, scheinen die Dinge ihrer Mutter zu entgleiten. Ist es vielleicht ihr Vater, der im Verborgenen die Fäden zieht?
Filmkritik:
Nach seiner überaus erfolgreichen „Ringu“-Trilogie verfilmte Regisseur Hideo Nakata wiederum einen Roman von Koji Suzuki. Auch Komponist Kenji Kawai ist wieder mit von der Partie und bereichert den ruhigen aber sehr atmosphärischen und oft sehr unheimlichen Film mit stimmigen Klängen.
Wie in „Ringu“ geht es zunächst sehr ruhig zu. Der Film setzt auf seine Charaktere und eine durchweg beunruhigende Atmosphäre mit dem emotionalen Druck der Scheidung, permanentem Regen und einer unbehaglichen Atmosphäre genau dort, wo man sich eigentlich geborgen fühlen möchte - im eigenen Zuhause.
Am Ende bleibt vieles offen und lässt Raum für verschiedene Interpretationen. Von der Allegorie auf die traurigen Vorfälle in der Realität bis zur Geistergeschichte kann den Film auf mehreren Ebenen betrachten. Mit seiner tollen Gruselstimmung und der interessanten Geschichte ist dem Regisseur jedenfalls ein weiteres Highlight gelungen, dass sich nicht nur Fans der „Ringu“-Trilogie unbedingt anschauen sollten.
Diese Kritik wurde verfasst von Dirk Schönfuß.


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Honogurai mizu no soko kara (2002)

Regie: Hideo Nakata
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