Filmkritiken

Aktuelle Neuzugänge

Filmkritik Inglorious Basterds
Filmkritik Verflucht - Cursed
Filmkritik Düstere Legenden 3 -...
Filmkritik Nothing
Filmkritik Yamato in concert
Filmkritik Traumschiff Surprise...
Filmkritik The Ring 2
Filmkritik The Postman
Filmkritik Man on fire
Filmkritik High Tension


Home | A-B | C-G | H-L
M-P | Q-S | T-Z | 0-9

Langkritik M - eine Stadt sucht...
Filmkritik Man on fire
DVD-Kritik Marlene
Filmkritik Maverick
Langkritik Mein liebster Feind
Filmkritik Men in black 2
Langkritik Metropolis
Langkritik Mimic
Filmkritik Minority Report
DVD-Kritik Miss Marple - 16:50 ...
Filmkritik Mission: Impossible II
Filmkritik Mona Lisas Lächeln
Filmkritik Moulin Rouge
Langkritik Mulholland Drive
Langkritik The Musketeer
Langkritik My first mister
Langkritik Naked Killer
Langkritik Naked Weapon
Langkritik The Nameless
Langkritik Die Nibelungen
DVD-Kritik Nightbreed
Langkritik Nomaden der Lüfte
Langkritik Nosferatu
Filmkritik Nothing
DVD-Kritik Die Olsenbande
DVD-Kritik Die Olsenbande fährt...
DVD-Kritik Die Olsenbande in de...
DVD-Kritik Die Olsenbande und i...
DVD-Kritik Die Olsenbande läuft...
DVD-Kritik Der voraussichtlich ...
DVD-Kritik Die Olsenbande stell...
DVD-Kritik Die Olsenbande sieht...
DVD-Kritik Die Olsenbande schlä...
DVD-Kritik Die Olsenbande steig...
DVD-Kritik Die Olsenbande ergib...
Langkritik The One
Langkritik Original Sin
Filmkritik Otto - Der Film
DVD-Kritik Otto - Die DVD
Langkritik Der Pakt der Wölfe
Filmkritik Paycheck
Filmkritik Phone Booth
Filmkritik Der Planet der Affen
Filmkritik Pleasantville
Filmkritik The Postman
Filmkritik Prinzessin Mononoke
Langkritik Die purpurnen Flüsse


265 Kritiken online

Seit dem 21.12.2003
Hits

„Star Trek - The next generation - Staffel 6“

 Filmkritik   DVD-Infos   Filmdaten   Lesermeinungen 

PRO: tolle Science Fiction TV-Serie mit hochklassigen Stories und hochwertiger Umsetzung
PRO: interessante und zahlreiche Extras
PRO: mittlerweile erstaunlich gute Bild- und Tonqualität für eine TV-Serie

Filmkritik:
Der erste Nachfolger der Original Star Trek TV-Serie befindet sich im sechsten Jahr. Viel hat sich getan, viele Hintergründe wurden erklärt, die den Zuschauern die Charactere immer näher gebracht haben und sie mit ihren Stärken und Schwächen menschlich und glaubwürdig erscheinen lassen.
Auch die sechste Staffel greift wieder eine Menge alter Ideen und Geschichten auf und erzählt diese weiter. Auch ein Cameo eines Mitglieds der Originalbesetzung, in der letzten Staffel Botschafter Spock, ist wieder vertreten. Diesmal ist Techniker Scotty, inzwischen längst Captain, mit von der Partie.
Die technische Umsetzung wird immer besser, die Figuren sind ausgereift und gut gespielt, die Geschichten sehr hochwertig. Als die Enterprise spätestens mit der dritten Staffel der „Next Generation“ so richtig abhob, gab es doch hin und wieder durchwachsene Folgen, aber auch hervorragende Folgen mit Referenzcharakter. Die 6. Staffel hat weniger Durchhänger als alle Staffeln vor ihr, viele sehr gute Folgen aber auch nicht ganz so herausragende, wie etwa die fünfte Staffel.

Am Beginn der 6. Staffel steht die Auflösung der Folge „Gefahr aus dem 19. Jahrhundert“, in der Datas Schicksal endlich geklärt wird und der Captain eine interessante Erstbekanntschaft mit jemandem macht, den er eigentlich schon sehr lange kennt.
Eine weitere Doppelfolge ist „Geheime Mission of Celtris 3“, wo Captain Jellico das Kommando der Enterprise übernimmt, weil Picard eine Geheimmission auf einem cardassianischen Planeten leiten soll. Die Crew hat einige Probleme mit dem neuen Captain und nach einer Katastrophe bei der Mission sieht es so aus, als ob nichts mehr so ist wie bisher. Speziell der zweite Teil befasst sich auf interessante Weise mit Folter und militärischen Opfern. Dort merkt man eindrucksvoll, wie sehr einem die Personen aus der Serie über viele Folgen hinweg ans Herz gewachsen sind. Eine sehr gute Folge.
In der Doppelfolge „Der Moment der Erkenntnis“ dockt die Enterprise an der Raumstation „Deep Space Nine“ an und Worf begibt sich auf der Suche nach seinem Vater auf eine gefährliche Mission. Auch Data tritt wieder in Kontakt mit seinem Vater, als durch einen Plasmaschock ein neuer Schaltkreis in ihm aktiviert wird. Worf befindet sich derweilen in einem Konflikt, in dem er wieder zwischen seinen Werten als Klingone und den Gegebenheiten abwägen muss. Alles in allem bleibt diese Doppelfolge trotzdem Durchschnitt.
Den Abschluß der Staffel bildet wieder der erste Teil einer Doppelfolge, die diesmal den „Angriff der Borg“ zum Inhalt hat. Eine sehr gute Folge, die wieder einmal das Warten auf die nächste Staffel schier unerträglich macht.

Es gibt allerdings noch einige weitere Highlights. Hervorzuheben wäre hier vor allem „Eine Handvoll Datas“, wo Patrick Stewart (Captain Picard) Regie führte. Brent Spiner (Data) spielt hier durch einen Defekt des Bordcomputers eine ganze Menge verschiedener Rollen in einer Holodecksimulation. Durch den Defekt geraten Sheriff Worf, der einsame Cowboy Deanna sowie Worfs Sohn und Hilfssheriff Alexander dann auch in ganz reale Gefahr. Besonders interessant sind die verschiedenen Rollen Datas, vor allem in der englischen Fassung, wo er mit einem herrlichen Akzent und typischen Cowboy-Phrasen um sich wirft.
Bei der Untersuchung einer Dyson-Sphäre erhält die Crew „Besuch von der alten Enterprise“. Captain Scotty war in einem alten Transportersystem gefangen. Die Folge bezieht einen großen Reiz daraus, die Unterschiede zwischen Geordi und Scotty zu analysieren und gekonnt zu parodieren, etwa Scottys Art, immer eine längere Zeit für Reparaturen zu veranschlagen und dann schneller fertig zu sein.
Das Schiff in der Flasche“ bringt endlich eine Fortsetzung zur Sherlock Holmes-Folge aus der zweiten Staffel, wo der Computer damals einen Gegner erschuf, der Data ebenbürtig sein könnte. Dr. Moriarty hat ein eigenes Bewusstsein entwickelt und als er durch einen Zufall wieder aktiviert wird, ist er über die vielen Jahre des Nicht-beachtet-Werdens gar nicht erfreut und setzt den Captain gewaltig unter Druck. Die herrlich verschachtelte Folge ist ein gelungener Abschluss für die vormals erst halb erzählte Geschichte.
Mehr Licht in die Figur des Captains und speziell seiner Vergangenheit bringt die Folge „Willkommen im Leben nach dem Tod“. Picard bekommt die Chance, eine besondere Episode seines Lebens noch einmal leben zu können: mit seinem heutigen Wissen aber auch mit allen Konsequenzen und so zeigt sich am Ende, dass der Mensch doch die Summe ALLER seiner Erfahrungen ist und Picard lernt seinerseits einmal eine wichtige Lektion von Q.
Phantasie oder Wahrheit“, das ist die Frage in dieser wirklich ultra-verwirrenden Folge, wo Rikers Bewusstsein zwischen einem Theaterstück, einer geheimen Mission und einer Irrenanstalt hin und her pendelt. Was ist wirklich passiert?

So bietet die 6. Staffel wieder eine große Zahl sehr gut geschriebener Geschichten um die lieb gewonnene Besatzung der Enterprise, von denen sicherlich noch mehrere erwähnenswert wären.
Auffällig ist, dass das TV-Format den Stories doch gelegentlich zu eng wird, etwa wenn Picard im arg gewaltreduzierten „Stirb langsam“-Verschnitt „In der Hand von Terroristen“ als Einzelkämpfer loszieht oder die eine oder andere Folge, bei Minute 39 von 42 immer noch mitten in der Handlung, auf einmal eine vorschnelle Auflösung findet.
Trotzdem, „Star Trek − The next generation“ bietet auch in der 6. Staffel hochwertige 26 Folgen mit über 1000 Minuten Science-Fiction-Unterhaltung.
Bildqualität:
Das Bild hat die üblichen Einschränkungen einer für das Fernsehen gefilmten Serie. Es besitzt keinen sonderlich guten Kontrast und sieht allgemein etwas verwaschen aus. Trotzdem ist im Vergleich zu den vorherigen Staffeln, insbesondere zur ersten, eine deutliche Steigerung sichtbar. Der Schwarzwert ist gut und trotz der relativ großen Laufzeit von etwa 180 Minuten pro DVD (Dual Layer) macht sich auch die Kompression nur gelegentlich mit leichter Blockbildung negativ bemerkbar.
Auch zwischen den einzelnen Folgen ist die Bildqualität noch recht unterschiedlich und auch innerhalb mancher Folgen gibt es Szenen mit exzellenter Schärfe, wo man sogar Haare kristallklar sieht und dann wieder Aufnahmen, die eher unscharf sind. Alles in allem liegt die Bildqualität jedoch bereits seit Mitte der fünften Staffel auf recht hohem Niveau.
Tonwertung:
Neben der englischen Originaltonspur in Dolby Digital 5.1 macht nun endlich auch die deutsche Tonspur von 5.1 Kanälen Gebrauch. Leider hat diese Neuerung nicht nur positive Auswirkungen, denn so ganz astrein klingt der deutsche Ton gegenüber dem einwandfrei abgemischten Originalton nicht.
Negativ fällt vor allem auf, dass die Dialoge manchmal aus allen Lautsprechern, sogar den hinteren, ertönen und einen seltsam klingenden Hall besitzen. Musik und ambiente Geräusche sorgen jedoch dafür, dass der deutsche Ton nun trotzdem ein besseres Mittendrin-Gefühl vermittelt. Die Sprachqualität der deutschen Fassung liegt jedoch noch immer deutlich unter der der englischen Originalfassung.
Seltsam ist, dass in einer Folge zu Anfang der Staffel ein Teil des Monologes im Vorspann fehlt und in der Folge „In der Hand von Terroristen“ dafür in der englischen Tonspur ein Dialog.
Bonusmaterial:
Auch für die sechste Staffel hat man wieder hübsche Menüs entworfen, die sich an den typischen Look des Sternenflottencomputers anlehnen. Wiederum muss man aber, um erst einmal in das Hauptmenü zu kommen, einen längeren Vorspann über sich ergehen lassen, der noch dazu von einer technisch unnötigen Sprachauswahl unterbrochen wird und sich nicht abbrechen lässt.

Das Bonusmaterial ist wiederum sehr hochwertig und umfangreich. Der viertelstündige Missionsüberblick wirft einen Blick hinter die Kulissen ausgewählter Folgen und die beteiligten Personen vor und hinter der Kamera kommen in Interviews zu Wort, die sich mit Filmszenen abwechseln. Besonders eingegangen wird hier etwa auf die Folge, die im 19. Jahrhundert spielt, die besonderen Anforderungen der Thematik in der 2. Folge zu „Mission auf Celtris 3“ und das Cameo von Stephen Hawking in der letzten Folge der Staffel.
Völlig neue Wege“ beschreiten Patrick Stewart und LeVar Burton mit ihrer Regiearbeit an jeweils einer Folge der 6. Staffel. Was die beiden in ca. 17 Minuten über die Dreharbeiten zu „Eine Handvoll Datas“ und „Riker:2=?“ ist sehr interessant.
Eine weitere Featurette beschäftigt sich mit der Produktion. Hier geht es um den Nachbau der Brücke der alten Enterprise für die Folge mit Scotty, Makeup, Ausstattung und Effekte. Der Beitrag über Visual Effect Producer Dan Curry ist noch weitaus interessanter, denn hier bekommt man eine Menge Matte-Paintings, Requisiten und Waffen aus der Serie und den späteren Kinofilmen zu sehen und erfährt eine Menge Wissenswertes über deren Entstehung. Vervollständigt wird dies noch durch einen weiteren Beitrag über die Sets und die Ausstattung, wo es darum geht, wie die Mannschaftsquartiere, aber auch schwierige Locations wie etwa Dr. Soongs Laboratorium mit Requisiten ausgestattet wurden.
In der 6. Staffel steht Data im Mittelpunkt einer genauen Betrachtung. Darsteller Brent Spiner erzählt darüber, wie er zu seiner Rolle kam, was er alles erlebte und wie er die Entwicklung seines Charakters über die Jahre beurteilt.
Was an anderer Stelle nirgends untergebracht werden konnte, wurde unter dem Menüpunkt „historische Dokumente“ vereinigt und ist nicht weniger interessant. Hier kommen noch einmal verschiedene Gaststars, Komponisten, Ausstatter und Darsteller zu Wort. Weitere kleine Extras sind ein Trailer zum Kinofilm „Star Trek: Nemesis“ und ein Werbetrailer zum Release von „Deep Space Nine“ auf DVD.
Alles in allem eine interessante, tiefgründige und mit über 2 Stunden Laufzeit auch sehr umfangreiche Extraausstattung.
Gesamturteil:
Star Trek - The next generation“ hat das Phenomen Star Trek massentauglich gemacht. Auch die sechste Staffel bietet wieder 26 Folgen auf technisch, storymäßig und schauspielerisch hohem Niveau. Es gibt eine Menge hochklassiger Folgen und die Anzahl unterdurchschnittlicher Folgen ist extrem gering.
Auch wenn der deutsche 5.1-Ton seine Schwächen hat, so ist die technische Umsetzung doch auf hohem Niveau und dem hochwertigen Hauptinhalt stehen noch interessante und vielfältige Extras zur Seite, die jeden Fan begeistern sollten.
Diese Kritik wurde verfasst von Dirk Schönfuß.


Hitflip - 1 DVD gratis

  Falls Ihnen diese kostenlose Website gefällt, dann können Sie uns unterstützen, indem Sie für ihre Bestellungen im Shop von Amazon.de in Zukunft einen der Amazon.de-Links von dieser Website benutzen. Sie müssen dabei nichts Besonderes beachten, es zählt nur, dass Sie über einen unserer Links auf die Amazon-Website gelangt sind. Vielen Dank!
Klicken Sie hier, um den Amazon-Link zu Ihren Favoriten hinzuzufügen.
 

"Star Trek: The Next Generation" (1987)

Regie:
mehr...

Wertungen
Film:
Bild:
Ton:
Extras:
Fazit:
<- mehr


Amazon.de
3 DVDs)" "Star Trek - The Next Generation Movie Collection (Teil 7/8/9 - DVD
DVD "Star Trek - Next Generation Season 1 (7 DVDs)" - 95.00
DVD "Star Trek - Next Generation Season 6 (7 DVDs)" - 95.00
DVD "Star Trek - Next Generation Season 3 (7 DVDs)" - 95.00
DVD "Star Trek - Next Generation Season 2 (6 DVDs)" - 95.00
DVD "Star Trek - Next Generation Season 5 (7 DVDs)" - 95.00
DVD "Star Trek - Next Generation Season 4 (7 DVDs)" - 95.00
DVD "Star Trek The Next Generation - Season 1 [UK IMPORT]" - 137.00
DVD "Star Trek The Next Generation - Season 2 [UK IMPORT]" - 137.00
DVD "Star Trek The Next Generation - Season 5 [UK IMPORT]" - 137.00
DVD "Star Trek The Next Generation - Season 4 [UK IMPORT]" - 137.00
DVD "Star Trek The Next Generation - Season 6 [UK IMPORT]" - 137.00
DVD "Star Trek: The Next Generation - Complete Series 7 (7 DVDs) (UK-Import)" - 119.00
DVD "Star Trek The Next Generation - Season 3 [UK IMPORT]" - 137.00


Werbung: