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265 Kritiken online

Seit dem 21.12.2003
Hits

„China Strike Force“

 Filmkritik   DVD-Infos   Filmdaten   Lesermeinungen 

PRO: rasanter Actionstreifen mit Coolio und Marc Dacascos
PRO: geniale Stunts und Kampfszenen
CONTRA: die aber oft sehr übertrieben und nicht immer gelungen sind
PRO: die DVD kann sich durchaus sehen lassen

Handlung:
Die beiden Cops Darren und Alex kommen frisch von der Akademie und landen gleich mitten im Sumpf des Verbrechens. Der Polizeichef der Stadt führt die beiden in die lokalen Verbrecherkreise ein.
Als ein hochrangiges Mitglied des Syndikates unter der Führung des mächtigen Ma bei einer öffentlichen Veranstaltung umgebracht wird, ermitteln die beiden in dem Fall. Den Mörder zu finden, ist nicht das große Problem, der ist nur ein Bauernopfer, aber die Frage ist, wer hinter dem Auftragsmord und der großen Drogenlieferung steckt, die die Stadt auf einmal zu überschwemmen droht…
Filmkritik:
China Strike Force“, der neue Film von Stanley Tong (auch Regisseur von „Rumble in the Bronx“ mit Jackie Chan), ist ein reiner Actionstreifen - locker, flockig, rasant und sexy kommt er daher - ganz nach amerikanischem Vorbild und doch mit dem typisch asiatischen Actionstil. So pendeln die Actionszenen und Stunts denn auch zwischen atemberaubend, halsbrecherisch und grenzenlos übertrieben.
Das führt soweit, dass manche Mittel zum Zweck hier dem Eliminieren einer Fliege per Granatwerfer gleichen. Um etwa die Bösewichte noch zu erreichen, die per an einem Helikopter hängenden Auto zu entkommen drohen, fährt der strahlende Held mit voller Geschwindigkeit mit dem Motorrad gegen die Brüstung, wird über den Lenker geschleudert und landet, natürlich mit dem passenden Kick punktgenau auf die Brust eines Schurken, mitten auf dem Auto.
Ebenfalls sehenswert ist das Finale auf einem gläsernen Hochhaus-Bauteil in schwindelnder Höhe. Die rasante Jagd zwischen einem Lamborghini und einem Formel 1 Wagen im laufenden Verkehr zeigt den Machern von „Driven“ dann auch noch einmal genau, wie man so etwas wirklich fetzig inszeniert und bei der Verfolgung eines Verdächtigung fährt der Cop mit dem Motorrad von der Straße aus direkt bis auf das Dach eines Busses.
Keine Frage, derart übertriebene Stunts sind, gerade wenn ich sie hier so völlig aus dem Zusammenhang gerissen aufzähle, sicherlich Geschmackssache. So gibt es auch in diesem Film Licht und Schatten. Neben wirklich gelungenen Einlagen gibt es auch viele Szenen, wo die Bewegungen der Schauspieler doch offensichtlich den Zugrichtungen der Seile folgen, an denen sie hängen. Dann sieht das Ganze freilich weniger elegant, sondern eher lächerlich aus.
Eine andere interessante Feinheit asiatischer Filme ist es, dass sie oft kein Problem damit haben, Sympathieträger oder Unschuldige kurz und schmerzvoll über die Klinge springen zu lassen. Das mag dem einen Zuschauer erfrischend erscheinen, für andere ist es gewöhnungsbedürftig. Jedenfalls liegt hier wahrscheinlich auch der Grund für die deutsche FSK18-Freigabe, denn sonderlich blutig ist der Film auch in der ungekürzten Fassung nicht.
Punkten kann der Film mit viel Sehenswertem. Eine Modenschau und einige andere Szenen mit sehr, sehr hübschen Frauen haben erheblichen Schauwert und zu guter letzt ist der Film auch bei den männlichen und weiblichen Rollen sehr gut besetzt. International bekannte Gesichter sind natürlich in erster Linie der Rapper Coolio („The Convent“) und Marc Dacascos („Der Pakt der Wölfe“, „Crying Freeman“). Gerade letzterer sorgt mit seinem beachtlichen Können für einige sehr sehenswerte Kickboxszenen und Coolio gibt routiniert den knallharten Bösewicht. Die beiden werden auch nicht wie befürchtet in ein paar Filmminuten verheizt, sondern sind durchaus für den Film wichtige Figuren.
Aber auch die asiatischen Darsteller sind größtenteils keine unbekannten. Zu nennen wären hier u.a. Aaron Kwok („The Stormriders“) und Norika Fujiwara. Gangsterboss Onkel Ma ist u.a. aus der „A Chinese ghost story“-Trilogie bekannt. Negativ fällt vor allem bei den chinesischen und japanischen Darstellern auf, dass deren Englisch (der Film ist teilweise auf Chinesisch, teilweise auf Englisch) meist nicht besonders gut ist, worunter die Glaubwürdigkeit oft leidet.
Der Film endet wie ein Jackie-Chan-Streifen mit einem Gag-Reel im Abspann.
Bildqualität

Tonwertung

Bonusmaterial

DVD-Check:
Die DVD enthält im Gegensatz zur deutschen DVD die ungekürzte Originalfassung mit einer Filmlänge von ca. 104 Minuten. Die internationale Fassung des Filmes ist, wie so oft, ca. eine Viertelstunde kürzer. Das Bild der DVD liegt im Letterboxformat vor, bietet aber die originale Breite von 2.35:1. Der Transfer ist sehr rauschfrei und weitgehend frei von Dropouts. Defekte treten nicht auf. Formatbedingt fehlt es dem Bild an Detailfülle, schließlich besitzt eine anamorphe PAL-DVD im Vergleich eine um ca. 60% hohere Anzahl an Bildzeilen. Die Schärfe ist aber gut und aus den Gegebenheiten holt der Transfer dann doch so ziemlich das Bestmögliche heraus. Die Kompression macht sich trotz zweier DTS-Tracks dank DVD9-Format nicht negativ bemerkbar.
Der Ton liegt in mandarin und kantonesisch vor. Beide Sprachen enthalten auch einen großen Anteil englischer Dialoge. Für beide Sprachfassungen liegt sowohl eine Dolby Digital 5.1 als auch eine DTS-Abmischung vor. Die Unterschiede zwischen den beiden Fassungen halten sich in Grenzen, die DTS-Tracks klingen nur etwas dynamischer. Die Abmischung ist gefällig. Sowohl bei den fetzigen Tracks von Rap bis Techno als auch bei den rasanten Action und Kampfszenen wird das Surroundpanorama gut ausgenutzt.
Selbst etwas Extramaterial hat die Scheibe zu bieten. Eine vertonte Bildergalerie ist genauso vorhanden wie ein gut 20-minütiges Making Of, welches aus rasant montierten Filmausschnitten und Interviewschnippseln besteht. Die Wortmeldungen ertönen auf Chinesisch, Englisch oder Japanisch und wurden sämtlichst nicht untertitelt, was den Nutzwert bei einem Großteil des Beitrages erheblich einschränkt. Die Künstlerprofile sind leider auch nur in Chinesisch. Erwähnenswert ist dann noch das schicke Metallic-Cover. Hersteller Deltamac designt ohnehin oft recht nette Covers (etwa „A Chinese Ghost Story“), dieses hier hat seltsamerweise eine doppelseitige Bedruckung, kommt jedoch in einer nicht-transparenten Hülle daher.
Gesamturteil:
Die Story im neuen Actionkracher von Stanley Tong tritt gegenüber all der Action zwar deutlich in den Hintergrund, der Film hat jedoch so viel Unterhaltungs- und Schauwert, dass er durchaus eine Menge Spaß macht. Wer ein Fan von Marc Dacascos ist oder generell etwas für asiatische Actionfilme übrig hat, der kann hier durchaus einmal einen Blick riskieren, auch Coolio macht keine schlechte Figur. Die DVD ist gelungen, sie bietet zwar kein anamorphes, aber ein recht gutes Bild, DTS-Ton und sogar einige Extras.
Diese Kritik wurde verfasst von Dirk Schönfuß.


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Lei ting zhan jing (2000)

Regie: Stanley Tong
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