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Filme von Paul Seed:

DVD-Kritik House of Cards

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265 Kritiken online

Seit dem 21.12.2003
Hits

„House of Cards“

 Filmkritik   DVD-Infos   Filmdaten   Lesermeinungen 

Handlung:
Francis Urquhardt ist der höchste Sekretär seiner Partei im Großbritannien der Post-Thatcher-Ära. Außerhalb des Führungsstabes ist er zwar noch kein allzu bekanntes Gesicht, doch der ältere Herr mit dem einnehmenden Wesen ist ein mächtiger Mann. Über seinen ihm treu ergebenen Kreis von Mitarbeitern hält er alle politischen Fäden in der Hand und weiß alles über jeden.
Als der neu gewählte Premierminister ihm die erhoffte Beförderung zum Minister verweigert, beginnt der ältere Herr, der auf alle wie ein netter Onkel wirkt, gegen seinen Dienstherren zu intrigieren. Auf dem Weg zu Amt und Würden ist ihm jedes Mittel recht: Manipulation der Presse, Erpressung und sogar Mord.
Filmkritik:
Lange habe ich auf den Augenblick gewartet, dieses Meisterwerk der BBC endlich in meine Sammlung aufnehmen zu können. Hauptdarsteller Ian Richardson („From Hell“) spielt die Rolle des eiskalten Machtmenschen so bestechendend, die Dialoge sind so messerscharf und das Gezeigte so faszinierend, dass ich die Miniserie in all den Jahren seit der ersten TV-Ausstrahlung nie vergessen konnte.

„You might very well think that. I cannot possibly comment!“

Autor Andrew Davies (u.a. auch Drehbuchautor von „Bridget Jones“ und „Pride and Predjudice“) ist es mit seiner Adaption des Romans von Michael Dobbs gelungen, ein Stück Fernsehgeschichte zu schreiben. Das Ergebnis ist ähnlich epochal und episch wie „Der Pate“ ohne jemals eine Kopie zu sein.
Der besondere Kniff des Filmes ist, dass der Hauptdarsteller den Zuschauer oft direkt in die Kamera hinein anspricht und die meisten Ereignisse äußerst bissig kommentiert. So wird der Zuschauer oft Zeuge gar wundersamer Verwandlungen des alten Herren.

Zum Zuschauer: „Don't look at me like that! It was an act of mercy.“

Urquhardt wird in seinem Streben nach Macht vor allem von seiner Frau unterstützt, die jede seiner Handlungen nicht nur billigt, sondern ihn vollends dabei unterstützt. Der Kern der Handlung ist aber die Beziehung Urquhardts zu der jungen, aufstrebenden Journalistin Mattie.
F.U., wie ihn seine Kollegen nennen, versteht es äußerst geschickt, die junge Frau zu manipulieren und sie erliegt schnell vollkommen seinem Charisma. Er webt ein Netz aus Intrigen und Verleumdungen und zieht die öffentliche Meinung mit gezielten Finten erfolgreich auf seine Seite. Als Mattie die Wahrheit erkennt, ist es fast zu spät...

„It is time to put a bit of stick about.“

Der Schluss des ca. 4-stündigen und durchgängig atemberaubend spannenden und faszinierenden Werkes lässt den Zuschauer dann absolut atemlos und ungläubig zurück. Ein Meisterwerk, das Seinesgleichen sucht!
Bildqualität

Tonwertung

Bonusmaterial

DVD-Check:
Die DVD bietet leider außer einem Werbetrailer für BBC Amerika und Biografien der Mitwirkenden keinerlei Extras. Die Qualität der im 4:3-Vollbildformat vorliegenden TV-Miniserie ist allenfalls mittelmäßig. Das Bild ist meist verrauscht und nicht sonderlich scharf. Auch der schnarchige Mono-Ton ist kein Grund zur Zufriedenheit.
Neben der Einzel-DVD ist auch eine Box mit der kompletten Trilogie erhältlich. Die weiteren, wiederum ca. 4-stündigen Teile heißen „To play the king“ und „The final cut“.
Gesamturteil:
Die DVD erhält das Gesamturteil „befriedigend“.
Diese Kritik wurde verfasst von Dirk Schönfuß.


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House of Cards (1990)

Regie: Paul Seed
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