Filmkritiken

Filme von Chris Nahon:

Filmkritik Kiss of the dragon

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265 Kritiken online

Seit dem 21.12.2003
Hits

„Kiss of the dragon“

 Filmkritik   DVD-Infos   Filmdaten   Lesermeinungen 

Handlung:
Liu Jian (Jet Li) wird im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen der französischen und der chinesischen Polizei nach Paris geschickt, um dort bei der Überwachung eines asiatischen Gangsters zu helfen. Der französische Polizeikommisar Richard (Tchéky Karyo) entpuppt sich jedoch als durchgeknallter Psychopat, der seine Hände in allen schmutzigen Geschäften zu haben scheint.
Ehe es sich der chinesische Polizist versieht, ist der überwachte Gangster tot und er wird als Mörder gesucht. Als er bei einem Kontaktmann untertaucht, kommt er zufällig in Kontakt mit einer Prostituierten (Bridget Fonda) die bei dem Mord anwesend war. Sie könnte ihm helfen, aber Richard hat ihre Tochter...
Filmkritik:
Also die Story gewinnt sicher keinen Originalitätspreis und ist etwas klischeehaft, letztlich ist sie aber auch nur ein Aufhänger für die Actionsequenzen und immer noch besser als die vieler anderer Actionfilme. Was den Film über das Mittelmaß hebt (und zwar weit), sind die beeindruckenden Kampfszenen und die tolle Kameraführung. Hier erkennt man auch die Handschrift von Luc Besson, der den Film ja produzierte. Die Kampfszenen sind derart brutal realistisch, kraftvoll und spektuakulär, daß einem im Vergleich nur Bruce Lee einfällt. Es gibt auch eine tolle Homage an „Fist of Fury“ (mit Bruce Lee) bzw. das Remake „Fist of Legend“ (mit Jet Li) im Film. Seile werden fast gar nicht eingesetzt. Es gibt auch ein paar wirklich tolle Sprüche und einige wirklich unvergessliche Szenen im Film, z.B. das mit der Billardkugel oder den Kampf mit den beiden blonden Hünen.
Jet Li spricht ein gut verständliches Englisch und auch die schauspielerischen Leistungen der Darsteller sind allesamt in Ordnung. Vor allem Tchéky Karyo brilliert natürlich als durchgeknallter Cop und das sogar noch besser als in Dobermann.

Alles in allem sorgt der Film für ausgesprochen unterhaltsame 90 Minuten. Außerdem ist es toll, mal wieder einen echt harten Actionfilm zu sehen, denn in den letzten Jahren zielen ja viele Filme leider auf niedrigere Altersfreigaben ab. Dabei soll nicht unerwähnt bleiben, daß die vorliegende Fassung etliche Minuten länger ist, als die aus Marketinggesichtspunkten gekürzte deutsche Kinofassung (Pfui Teufel, was habe ich mich im Kino geärgert!). Meiner Meinung nach ist dieser Film der beste von Jet Li, der in der modernen Zeit spielt (ansonsten würde ich „Once upon a time in China 1 & 2“ wählen).
Bildqualität

Tonwertung

Bonusmaterial

DVD-Check:
Die Bildqualität ist exzellent. Im Kino waren mir krasse Bewegungsunschärfen bei horizontalen Schwenks unangenehm aufgefallen und die Kämpfe waren derart unscharf, daß man kaum etwas erkennen konnte. Das Bild der DVD hat keinerlei Mängel dieser Art, kräftige Farben, eine gute Schärfe und damit beinahe Referenzqualität.
Der Ton der DVD ist der absolute Wahnsinn. Zwar gibt es keine DTS-Spur, jedoch könnte eine solche kaum besser klingen, denn es wird eine wunderbare Kanaltrennung und ein tolles Stereopanorama auch der hinteren Surrounds geboten. Während der Ton im Kino sehr durchschnittlich war, erschließen sich auf der DVD wunderbare Klangwelten und auch kleinste Nuancen sind wunderbar ortbar. Wenn es dann auf dem Bildschirm riesige Explosionen gibt, wird man beinahe mit weggefegt. Referenzqualität, klingt besser als fast alles was ich bis jetzt gehört habe - inklusive diverser DTS-Show-DVDs!
Die deutsche ungekürzte DVD-Fassung enthält leider bis auf einige Trailer keine Extras. Eine schwache Leistung!
Gesamturteil:
Die DVD erhält das Gesamturteil „gut“.
Diese Kritik wurde verfasst von Dirk Schönfuß.


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Kiss of the Dragon (2001)

Regie: Chris Nahon
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