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265 Kritiken online

Seit dem 21.12.2003
Hits

„Wasabi (Verleih)“

 Filmkritik   DVD-Infos   Filmdaten   Lesermeinungen 

PRO: witziger und unterhaltsamer Popcorn-Film
CONTRA: dem aber eine ernst zu nehmende Story und die Klasse eines Kinofilmes fehlen
CONTRA: ordentlich in Bild und Ton
CONTRA: keine Extras und keine Untertitel auf der Verleih-DVD

Filmkritik:
Nachdem Luc Besson mit „Das fünfte Element“ und „Johanna von Orleans“ erfolgreich seinen Sprung nach Hollywood vollzogen hatte, hat er in den letzten Jahren eine Reihe von französischen Filmen, angefangen mit „Taxi“ bis hin zum Hit „Kiss of the dragon“ mit Jet Li produziert. Für das französische Kino ist dies sicher ein Glücksfall, waren doch alle diese Filme recht gut ausgestattet, wobei der Name des Meisters sicher bei der Finanzierung einiges bewegen konnte.
Wasabi, eine französisch/japanische Koproduktion ist nun der neuste Film, den Luc Besson präsentiert. In der Hauptrolle findet sich gleich ein alter Bekannter: Jean Reno, der bereits in Filmen wie „Leon der Profi“ oder „Le Grande Bleu“ (beide unter der Regie von Luc Besson) durch seine charismatische Darstellung begeisterte.

Die Story ist recht schnell erzählt, denn wie bei leider allen Filmen, die Besson in den letzten Jahren produziert hat, ist sie auch hier der Schwachpunkt. Der brutale aber erfolgreiche Super-Cop Hubert wird vom Dienst suspendiert, nachdem er es sich wieder einmal bei der Verhaftung eines Verdächtigen nicht hat nehmen lassen, die halbe Disco aufzumischen. Dummerweise war dabei auch der Sohn des Polizeipräfekten anwesend, dessen Wortmeldung Hubert kurzerhand mit einer Direktfahrkarte ins Krankenhaus beantwortete.
Überhaupt fliegen die Leute im ganzen Film nur so durch die Gegend. Egal ob von einem Fausthieb oder einem Pistolenschuß, die Ganoven fliegen umher, als wären sie von einer Panzerfaust getroffen worden. Lustig ist das schon, aber da der Film eigentlich sonst nichts comic-haftes hat, ist es schon etwas befremdlich.
Im Privatleben des Polizisten sieht es natürlich düster aus. Der grobe Klotz trauert immer noch der Japanerin Yumi hinterher, die er vor sage und schreibe 19 Jahren einmal geliebt hat. Just als er beschließt, die Geschichte doch einmal ruhen zu lassen, bekommt er einen Anruf aus Japan. Dort wartet nicht nur ein mysteriöses Erbe auf ihn, sondern auch seine Tochter Miko und vor allem die Erklärung dafür, warum ihn seine einzige Liebe damals verlassen hat.

Jean Reno agiert gewohnt ruhig und charismatisch. Als Gegenpart stehen ihm sein durchgeknallter französischer Ex-Kollege Momo aus Japan sowie seine Tochter Miko zu Seite. Natürlich finden die beiden nach anfänglichen Schwierigkeiten zueinander, aber die Verschiedenheit der Kulturen und vor allem die skurilen Gewohnheiten der japanischen Jugendlichen (etwa das Etablissement mit einer Mischung aus Spielhalle und Disko) geben vorher noch Anlass zu etlichen unterhaltsamen Vorkommnissen.
Über einzelne Storyelemente wie den Mafiaboss oder Huberts neue Freundin hülle ich lieber ganz den Mantel des Schweigens, denn die sind viel zu wenig ausgearbeitet, um überhaupt von Belang zu sein. Vielmehr sind es wieder kleine Gimmicks, die Spielfreude der Akteure und das Aufeinanderprallen der Kulturen, die den Spaß ausmachen.

Wer „Kiss of the dragon“, ebenfalls von Luc Besson produziert, gesehen hat, der kann sich sicher noch an die Szene erinnern, in der Jet Li zielsicher eine Billardkugel zur Selbstverteidigung benutzte. Darauf gibt es hier eine Anspielung, wenn nämlich Hubert zeigt, dass er ebenfalls prima Golf spielen kann, sogar mit zwei Kugeln gleichzeitig.
Eine andere Parallele zu oben genanntem Film besteht darin, dass der Film nahezu keinen Bezug zu seinem Titel hat. Wasabi, eine japanische Speise, wird zwar von Hubert einmal im Film verzehrt, wurde jedoch wahrscheinlich nur deshalb als Filmtitel gewählt, weil es sich als japanisch klingend und wahrscheinlich weltweit einheitlich sehr gut vermarkten lässt. Natürlich könnte man das Ganze auch als Allegorie sehen, aber davon sehe ich in Anbetracht des ansonsten nicht sehr anspruchsvollen Filmes einfach einmal ohne weiteres ab.

Sollte man jetzt also einen großen Bogen um den Film machen? Sicher nicht, mich hat der Film 90 Minuten recht gut unterhalten. Nur den Fehler, zu denken „Wow, Luc Besson hat einen neuen Film mit Jean Reno gedreht!“, sollte man nicht machen, denn dieser Erwartungshaltung kann der Film keinesfalls standhalten.
Bildqualität

Tonwertung

Bonusmaterial

DVD-Check:
Das Bild der DVD macht einen guten Eindruck, zwar wurde sichtlich der Rauschfilter eingesetzt und die Schärfe ist nicht optimal, dafür fehlt jedoch von Kompressionsartefakten jede Spur. Ein guter Schwarzwert und eine natürliche Farbsättigung sind weitere Pluspunkte.
Der Ton liegt in deutsch und französisch jeweils in Dolby Digital 5.1 vor. Die beiden Sprachfassungen nehmen sich von der Klangcharakteristik her nicht viel. Die Surroundabmischung ist durchaus gefällig, so werden die Surrounds sowohl durch die Score als auch oft durch Effekte reichlich genutzt. Was jedoch fehlt ist eine stärkere Dynamik und auch echte Soundhighlights hat der Film nicht zu bieten.
Da es sich um eine Verleih-DVD handelt, sind keine Extras zum Film enthalten. Lediglich 3 Trailer zu weiteren Filmen aus dem aktuellen Programm werden vor dem Sprung ins Hauptmenü abgespielt. Das statische Menü ist funktionell aber nicht sonderlich fantasievoll.
Gesamturteil:
Wasabi“ ist eine unterhaltsame, wenn auch teils etwas comicmäßig überzeichnete Actionkomödie über einen harten Polizisten, der nach Japan kommt, um dort seine Tochter zu treffen und die Umstände des Verschwindens ihrer Mutter vor 19 Jahren aufzuklären. Die Story ist recht schwach, aber Darsteller und Szenario haben einen gewissen Reiz. Genug, um unterhaltsame 90 Minuten zu garantieren.
Diese Kritik wurde verfasst von Dirk Schönfuß.


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Wasabi (2001)

Regie: Gérard Krawczyk
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