Filmkritiken

Aktuelle Neuzugänge

Filmkritik Inglorious Basterds
Filmkritik Verflucht - Cursed
Filmkritik Düstere Legenden 3 -...
Filmkritik Nothing
Filmkritik Yamato in concert
Filmkritik Traumschiff Surprise...
Filmkritik The Ring 2
Filmkritik The Postman
Filmkritik Man on fire
Filmkritik High Tension


Home | A-B | C-G | H-L
M-P | Q-S | T-Z | 0-9

Filmkritik Halloween Resurrection
Filmkritik Hannibal
Langkritik Hard Cash
Langkritik Harry Potter und der...
Filmkritik Harry Potter und der...
Filmkritik Hellraiser 4
Filmkritik Hellraiser: Inferno
DVD-Kritik Henry V
Langkritik Hero - HK SE
Filmkritik Der Herr der Ringe -...
Langkritik Herz im Kopf
Filmkritik High Tension
Langkritik Hitcher - Der Highwa...
Filmkritik The Hitcher 2 - I've...
Langkritik Die Hochzeitsfalle
Langkritik The Hole
Langkritik Der Honorarkonsul
DVD-Kritik House of Cards
Langkritik Ich denke oft an Pir...
Filmkritik Il mare
Filmkritik Inglorious Basterds
Langkritik The Insider
Langkritik Insomnia
Langkritik Interview mit einem ...
Filmkritik Jay and Silent Bob s...
Filmkritik Jeepers Creepers
Filmkritik Jeepers Creepers 2
DVD-Kritik Kalkofes Mattscheibe...
DVD-Kritik Kehraus
Filmkritik Kiss of the dragon
Filmkritik Last Samurai
Langkritik Das Leben des Brian
DVD-Kritik Das Leben von Adolf ...
Filmkritik Natürlich blond 2
DVD-Kritik The Legend of Gingko
Langkritik Leon, der Profi
Filmkritik Lichter
Langkritik Die Liebenden von Po...
Filmkritik Liegen lernen
DVD-Kritik Die Liga der außergw...
Filmkritik Lilo & Stitch
Filmkritik Lost highway
DVD-Kritik Lost world - The beg...
Filmkritik Luther


265 Kritiken online

Seit dem 21.12.2003
Hits

„Reine Nervensache 2“

 Filmkritik   DVD-Infos   Filmdaten   Lesermeinungen 

PRO: sehr gelungene Fortsetzung
PRO: bunte Action- und Buddykomödie mit der Idealbesetzung Chrystal und de Niro

Handlung:
Reine Nervensache“, im Original „Analyze this“, brachte mit seinen Charakteren neuen Wind ins Genre der Actionkomödien und Buddy-Movies. Was wäre eigentlich, wenn einen harten, unfehlbaren Gangsterboss a la Don Vito Corleone („Der Pate“), vor dem sich sonst alle in Ehrfurcht verneigen, auf einmal Zweifel und unverarbeitete Kindheitsprobleme quälen würden? Nicht einmal einen Verräter könnte er mehr erschießen und würde sich somit ziemlich schnell in einer zwar edlen, größenmäßig allerdings eher überschaubaren hölzernen Behausung wiederfinden.
Die gelungene Komödie „Reine Nervensache“ mit Billy Chrystal und Robert de Niro macht es ihm jedoch nicht so leicht, vielmehr muss er durch den für ihn äußerst erniedrigenden Prozess gehen, einen Psychater aufzusuchen, der bei dem so harten und unnahbaren Boss nach psychischen Problemen bohrt. Er, dass ist Paul Vitti − der berüchtigste Gangerboss von Los Angeles. Sein Psychiater heißt Ben Sobel und dessen ohnehin schon belastetes Leben gerät durch den neuen Klienten im ersten Teil ganz schon durcheinander.

Auftakt zur Fortsetzung: Paul Vitti sitzt noch immer im Gefängnis. Während sein Psychiater Dr. Sobel nun gerade dabei ist, den Tod seines Vaters zu verarbeiten, was dieser mit gemischten Gefühlen sieht, tobt unter den Gangs der Stadt ein neuer Krieg. Selbst im Gefängnis ist Vitti dabei nicht aus der Schusslinie. Ein Anschlag wird auf ihn verübt.
Selbst die Werbung für den Film verrät schon das, was nun kommt, ich möchte darauf allerdings nicht näher eingehen, um keinem Zuschauer den Film zu verderben. Jedenfalls endet eine wirklich herrlich komische Kette von Ereignissen damit, dass Dr. Sobel Paul Vitti nicht nur wieder in seiner Behandlung hat − er ist sogar noch für ihn verantwortlich und der Leiter Gefängnisleiter droht ihm sogar noch mit der Entziehung seiner Lizenz, sollte der alte Mafiosi rückfällig werden. Womit hat er das nur verdient? Ben Sobel wäre sicherlich nicht traurig gewesen, wenn er Paul Vitti nie wiedergesehen hätte. Und nun dies − mitten in seiner Zeit der Trauer!

Vitti präsentiert sich zwar geläutert und erklärt sich bereit, nach einem Job zu suchen, aber so einfach ist das natürlich nicht. Wenn er als Autoverkäufer einen Toyota damit bewirbt, dass da vier Leichen in den Kofferraum passen, dann ist das wohl eben weniger das, was die potentiellen Käufer sich so vorgestellt hatten. Auch sonst sorgt Vitti für einigen Trubel, als er mit seiner Libido und vor allem seiner unzensierten Ausdrucksweise mehr Leben in das Haus der Sobels bringt, als denen lieb sein kann.
Als er dann einen Job als Berater bei einer Fernsehserie findet, die sich um eine Mafiafamilie dreht, scheint er seine Berufung gefunden zu haben, doch die beiden Mafiafamilien der Stadt wollen ihn nicht so einfach ziehen lassen und bald muss Sobel erkennen, dass Vitti scheinbar wieder einen großen Coup plant…
Filmkritik:
Reine Nervensache 2“, im Original „Analyze that“, beweist eindrucksvoll, dass es das Thema Mafiakomödie noch lange nicht erschöpft ist. Der zweite Teil kopiert nicht den ersten, er ist eine konsequente und gelungene Fortsetzung, die viel aus dem ersten Teil aufgreift, jedoch mehr daraus macht, als es nur nochmals abzuspulen. Kernpunkt der Satire sind diesmal u.a. auch „Die Sopranos“, allerdings lässt sich der Film hierfür nicht sehr viel Zeit, durch allerhand Situationskomik und gegen Ende auch noch gehörig Action und Spannung sind die 92 Minuten Spielzeit wie im Fluge vergangen.

Die Darsteller Billy Chrystal und Robert de Niro brillieren wiederum in ihren Rollen. Chrystal, u.a. bekannt aus „City Slickers“, ist für die Rolle des Psychiaters, der eigentlich nur ein normales Leben führen möchte und verzweifelt darum kämpft, seine Nerven zu behalten, wie geschaffen. Zu Robert de Niro muss man ohnehin nicht viele Worte verlieren. Es gibt viele Mafiafilme und de Niro spielte in einigen der besten selbst mit, seien es nun „Es war einmal in Amerika“ oder „Der Pate 2“.
Seine Rolle als Gangsterboss ist ihm damit wie auf den Leib geschneidert, doch sie ist nur ein Teil seiner Figur, denn Sobel hat aus Vitti auch einen emotionalen Menschen gemacht. Robert De Niro besitzt jedoch neben seinen beeindruckenden Charakterdarstellungen auch komisches Talent und das kann er hier wieder einmal auf gelungene Weise zur Schau stellen. Er darf sogar singen und auch einmal richtig ausflippen.
Viele der Gags im Film werden auf eine derart trockene Art und Weise präsentiert, dass es eine Freude ist. Das gute Timing des Filmes sorgt auch dafür, dass auf den Gags nicht sinnlos herumgeritten wird. So bildet er eine gute Mischung aus netten Seitenhieben auf das Genre, einigen Running-Gags (der Prozess des Trauerns) und gelungener Situationskomik. Wenn etwa die neue Chefin der Gangsterbande Vitti klagt, wie schwer es doch sei, Mutter und Karrierefrau zu sein, dann bleibt kein Auge trocken. Die aus dem ersten Teil bekannten Figuren machen wiederum eine Menge Spaß und auch das Filmende schließt auf gelungene Weise des Kreis.
Bildqualität:
Die DVD bietet ein anamorphes Bild, frei von analogen Bildfehlern und mit guter bis sehr guter Schärfe. Leider besitzt die Vorlage ein relativ starkes Hintergrundrauschen, was dann auch gelegentlich zu stehenden Rauschmuster führt. Ansonsten ist die Kompression jedoch gut gelungen, nur die Farben wirken etwas zu dunkel und auch der Kontrast ist nicht optimal. Insgesamt ist das Bild noch überdurchschnittlich, für einen so neuen Film jedoch enttäuschend.
Tonwertung:
Der Soundtrack ist komödientypisch eher dialoglastig, weshalb sich der Ton auch größtenteils auf die vorderen Lautsprecher konzentriert. Die Stereofront kann entsprechend auch überzeugen und die Sprachverständlichkeit ist gut. Die 5.1-Abmischungen der deutschen und englischen Tonspuren klingen daher eher unspektakulär, selbst bei den actionreicheren Segmenten bekommen die Surroundlautsprecher nicht sehr viel Arbeit.
Bonusmaterial:
Das wichtigste Extra der DVD ist der Audiokommentar des Regisseurs. Seine Ausführungen reichen von Anekdoten vom Dreh über Drehorte bis zu Hintergründen aus dem Drehbuch. Wieder einmal interessant sind die Hinweise auf aus Kostengründen digital bearbeitete Szenen.
So viele weitere Extras gibt es dann auch gar nicht. Neben einem Trailer und einer Auflistung der Besetzung und Crew ist nur noch eine Featurette enthalten. Hier sind jedoch neben einigen Interviewschnipseln zumeist Filmausschnitte als Appetitmacher enthalten, der Informationsgehalt ist ansonsten eher gering, es handelt sich allerdings um recht unterhaltsame 11 Minuten.
Die Extras sind somit nicht überragend, wer sich jedoch für den Film interessiert, der kann zumindest dem (leider nicht untertitelten) Audiokommentar einiges an Informationen entnehmen.
Gesamturteil:
Reine Nervensache 2“ ist eine sehr gelungene Fortsetzung, die dem ersten Teil mindestens ebenbürtig ist. Es ist eine Freude, dem brillant spielenden Dreamteam Chrystal / de Niro zuzusehen und auf dem Weg gibt es außerdem eine Menge zu lachen, wenn der Gangsterboss wiederum auf seinen Psychiater trifft, verzweifelte Versuche unternimmt, einen ehrlichen Job zu finden oder sogar einen Filmset aufmischt. Die technische Qualität der DVD ist tadellos, allerdings ist die Extraaustattung lediglich Standard.
Diese Kritik wurde verfasst von Dirk Schönfuß.


Hitflip - 1 DVD gratis

  Falls Ihnen diese kostenlose Website gefällt, dann können Sie uns unterstützen, indem Sie für ihre Bestellungen im Shop von Amazon.de in Zukunft einen der Amazon.de-Links von dieser Website benutzen. Sie müssen dabei nichts Besonderes beachten, es zählt nur, dass Sie über einen unserer Links auf die Amazon-Website gelangt sind. Vielen Dank!
Klicken Sie hier, um den Amazon-Link zu Ihren Favoriten hinzuzufügen.
 

Analyze That (2002)

Regie: Harold Ramis
mehr...

Wertungen
Film:
Bild:
Ton:
Extras:
Fazit:
<- mehr


Werbung: