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265 Kritiken online

Seit dem 21.12.2003
Hits

„Der Dicke in Mexiko“

 Filmkritik   DVD-Infos   Filmdaten   Lesermeinungen 

PRO: typischer, unernster Bud Spencer Film mit markigen Sprüche und lustigen Schlägereien
CONTRA: typisch dünne Handlung und Holzhammer-Humor
PRO: Original-Bildformat
CONTRA: kein O-Ton, kaum Extras

Handlung:
Dickie Coburn ist auf der Flucht. Bankraub? Mord? Nein, eigentlich hat sich der gemütliche Dicke nur im Dunkeln etwas vertan und an den falschen Knöpfen gespielt. Jetzt ist sein ehemaliger Kumpan hinter ihm her, um die Ehre seiner Schwester zu verteidigen, die Dickie nun heiraten soll. Freilich beabsichtigt Revolverheld Sonny hernach, die adrette Dame sogleich zu einer ehrbaren Witwe zu machen.
Auf dem Weg durch Mexiko ist Sonny Dickie also immer auf der Spur und hilft ihm aus so mancher Schwierigkeit, denn schließlich hat der seine Pflichten noch nicht erfüllt. Als der Dicke auf den kleinen Chip und seinen Onkel trifft, erhält er eine Bestimmung. Der schwer kranke Onkel stirbt, hinterlässt dem kleinen Chip jedoch 50 Dollar und die Besitzurkunde für ein verfallenes altes Haus samt Grund und Boden. Dickie soll den Kleinen nun in die Stadt Westland bringen.
Als die beiden in dem kleinen Kaff ankommen, ist man aus Gründen, die zunächst nicht so recht klar werden, so gar nicht begeistert von ihrer Ankunft. Als ihnen dann auch noch der Sheriff (ist gleichzeitig der Pfarrer) 1000 Dollar für den alten Schuppen bietet und ein verwirrter alter Mann sogar 5000 weil ihm die leckere Erde hier so gut schmeckt, werden sie stutzig.
Derweil ist Sonny dem Dicken noch immer auf der Spur. Noch ist nicht klar, ob die Rolle, die der Gauner und Revolverheld in der Geschichte noch spielen wird, eine gute oder böse sein wird…
Filmkritik:
Die so genannten Spaghetti-Western der 60er Jahre, zu deren bekanntesten Vertretern Sergio Leones „Once upon a time in the West“ („Spiel mir das Lied vom Tod“) und „Django“ gehören, läuteten den Boom des italienischen Westerns ein. Einen Kontrast zur meist ernsten und brutalen Handlung dieser Filme bildeten die Komödien mit Bud Spence und Terrence Hill.
Von Ende der 60er Jahre an wurden die beiden zu Superstars und bis in die 80ern hinein entstanden unzählige gemeinsame Filme. Die späteren Werke, die vereinzelt noch bis Ende der 90er entstanden, konnten jedoch nicht mehr an die alten Erfolge anknüpfen.

In „Der Dicke in Mexiko“ ist Bud Spence in einer Solorolle als Dickie Coburn zu sehen. Auch hier agiert er getreu seinem Image und löst seine Probleme meist mit einem ordentlichen Schlag auf die Zwölf. Wäre der Film eine aktuelle Produktion, so würde man ihm wohl sofort die Holzhammer-mäßigen Gags anlasten. Fair wäre dies allerdings bei diesem Film nicht, schließlich definieren sich die Filme mit Bud Spencer größtenteils durch die coolen Sprüche und genau das ist es auch, was die Fans erwarten.
Wenn sich der Dicke ganz ruhig seine Brille aufsetzt, dann weiß der Zuschauer schon, was kommt: Jetzt gibt es einen kräftigen Schlag auf die Mütze. Daß die Handlung dabei die zweite Geige spielt, ist nicht weiter wichtig.
Der Anfang des Filmes und vor allem die Geschichte, wie Dickie und der kleine Chip zusammenfinden, ist schon arg konstruiert, der Rest des Filmes ist dann auch recht vorhersehbar. Trotzdem kann der Film nach wie vor recht gut unterhalten, wenn man denn mit sprechenden Pferden und wüsten Schlägereien (wo eigentlich meist recht einseitig die Bösewichte einstecken müssen) etwas anfangen kann.
In Nebenrollen sind mit Jack Palance und Francisco Rabal ebenfalls bekannte Gesichter zu sehen.
Bildqualität:
Um es gleich vorweg zu nehmen: Für Fans der Filme von Bud Spencer ist es schon ein Erlebnis, den Film endlich einmal im richtigen Kinoformat sehen zu können, denn TV-Ausstrahlungen stutzen das Bild meist auf 4:3-Format zurecht, wogegen die DVD volle CinemaScope-Breite (2.35:1) und anamorphotische Codierung bietet. Das Bild der DVD ist für einen so alten Film recht ordentlich, zumindest was die Schärfe anbelangt.
Leider hat das Ausgangsmaterial so seine Probleme. Vor allem am Anfang des Filmes flimmert das Bild recht stark. Über den gesamten Film hin treten immer wieder Dropouts und Verunreinigungen zu Tage, an einer Stelle auch sehr stark. Das teilweise recht stark verrauschte Bild wurde bearbeitet und bietet nicht viele Details, aber oft stehende Rauschmuster. Die sind teilweise so stark, dass man den Eindruck hat, durch ein schmutziges Fenster zu sehen. Es herrschen erdige, grau-braune Farben vor.
Trotzdem: in so guter Qualität hat der Film sicher noch nie seinen Weg ins heimische Wohnzimmer gefunden.
Tonwertung:
Schon beim Einlegen der DVD bekommt man fast einen Schreck. Das passend animierte und vertonte Menü ist mit einem Song aus dem Film unterlegt, der furchtbar frequenzbeschnitten und übersteuert klingt. Im Film selbst ist es dann nicht ganz so schlimm, trotzdem lässt die Tonqualität arg zu wünschen übrig. Mehr als den deutschen Monoton gibt es nicht. Er wurde weitestgehend vom Rauschen befreit, Qualität und Sprachverständlichkeit sind jedoch wie erwähnt schlecht. Dem Film schadet das nicht so sehr, aber wenigstens klaren, wenn schon nicht räumlichen Klang hätte man schon erwarten dürfen.
Bonusmaterial:
Bei den Extras gibt es auch nicht viel zu vermelden, aber immerhin hat man einige Trailer zu weiteren Filmen mit Terrence Hill und Bud Spencer sowie Biografien zu Bud Spencer und Jack Palance zusammengetragen. Eine Slideshow genannte, vertonte Bildergalerie präsentiert Kinoaushangfotos.
Außerdem liegt der DVD ein Gutschein bei, für den man bei Kauf von mindestens 8 Spencer-DVDs eine Bonus-DVD gratis erhält.
Gesamturteil:
Der Dicke in Mexiko“ besitzt keine filmisch herausragenden Eigenschaften, Fans von Bud Spencer bekommen mit dem Film jedoch das, was sie an dem gemütlichen Dicken so mögen: markige Sprüche und eine Faust wie ein Dampfhammer. Die DVD bietet den Film zwar leider nur mit deutschem Ton, allerdings bringt das Originalbildformat dicke Pluspunkte, denn so ist der Film im Fernsehen selten oder nie zu sehen.
Diese Kritik wurde verfasst von Dirk Schönfuß.


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