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Seit dem 21.12.2003
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„Battle Royale“

 Filmkritik   DVD-Infos   Filmdaten   Lesermeinungen 

Filmkritik:
Battle Royale“ ist ein japanischer Möchtegern-Kultfilm, auch noch mit Takeshi Kitano („Brother“) in einer Nebenrolle. Abstoßen soll uns die Gewalt, warnen vor einer Zukunft voller Zynismus wo Gewalt die einzige Lösung für Probleme zu sein scheint.
Rechnet man die drastische Gewaltdarstellung einmal ab (die nur deshalb so drastisch wirkt, weil die Darsteller Kinder sind), dann bleibt nicht all zu viel übrig: eine leere Hülle, die man natürlich ideal zum Kult aufblasen und mit jeder Menge toller Interpretationen füllen kann. Das klappt deshalb so gut, weil der Film selbst keinerlei intelligente Ansätze hat.
Zugegeben, die Erzählstruktur ist gut gelungen, bei der Masse an Darstellern ist es erstaunlich, wie übersichtlich das Ganze doch bleibt. Der Film selbst ist jedoch vollkommen überbewertet und macht sich die Problematik viel zu einfach. Wo da die Originalität liegen soll, ist mir ebenfalls schleierhaft („Herr der Fliegen“) und nur indem man neue Tabus bricht, erschafft man keinen guten Film.
Diese Kritik wurde verfasst von Dirk Schönfuß.


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