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265 Kritiken online

Seit dem 21.12.2003
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„13 Ghosts“

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Filmkritik:
Eine Familie erbt von ihrem mysteriösen Onkel ein Haus. Nur ist es leider nicht irgend ein Haus, sondern in Wahrheit eine teuflische Maschine, die Geister Verstorbener gefangen hält, die der gute Onkel zu Lebzeiten sammelte. Diese werden nun durch einen Mechanismus frei gelassen, den der bestechliche Anwalt in Gang setzt und bald TEILT:) er ihr Schicksal. Ab da basiert die Spannung auf den beiden Fragen: Wer überlebt? und Was tut die Maschine und zu welchem Zweck?
Leider will Spannung aber nicht so recht aufkommen. Die teilweise recht heftigen Splattereinlagen können hier auch nichts retten (wie hat dieser Film ein FSK16 bekommen?) und die besten davon sind ohnehin aus „Cube“ geklaut.
Das Problem des Filmes ist, dass er sein Potential nicht ausschöpft. Die Ausstattung ist wirklich toll, das Haus / die Maschinen sehen super aus und die Makeups und Splattereffekte sind sehr professionell gemacht (kein Wunder, steckt ja auch KNB dahinter). Das Ganze wirkt jedoch sehr halbherzig, irgendwie fehlt etwas Drumherum, um alles noch packender und mysteriöser zu machen. So hätte man z.B. die Entstehung des mysteriösen Buches zeigen können oder den Effekt, den die Maschine hat, in die Handlung einbauen können. So lässt einen die Story doch ziemlich kalt. Nicht einmal die Klaustrophobie wird richtig thematisiert.
Ein anderes Problem sind die Schauspieler. Der Onkel Cyrus ist ja gut, aber er hat auch viel zu wenig Screentime. Die anderen Schauspieler wirken sämtlich wie deplatzierte Laien. Einzig Matthew Lillard sticht hier etwas hervor. Wer seine Darstellung des Stu in Scream mochte, bekommt hier mehr davon, leider nutzt sich das aber auch recht schnell ab.
Wirklich nervend ist jedoch die Figur der Babysitterin. Sie steht nur immer dumm in der Gegend herum und reisst dumme Sprüche wie „jetzt muss ich hier unter diesen ganzen Weissen sterben“ oder „ich brauch 'ne Lohnerhöhung“. Dieses Element des Comic Relief hätten sich die Drehbuchschreiber wirklich sparen können und statt dessen etwas mehr auf düstere Stimmung und Story setzen sollen. Ich habe dieser Figur jedenfalls die Pest an den Hals gewünscht.
Wie gesagt, leider spielen im Film die Effekte rund um das Haus und die Geister die Hauptrolle und die Story ist höchst unausgewogen. So verschwinden die beiden Kinder auf einmal den halben Film lang... naja, war ohnehin kein Verlust, so schlecht wie die gespielt haben.
Was allerdings gut gelöst war, war die Idee mit den Geistern, die man nur mit Hilfe spezieller Brillen sehen kann (ist jedoch auch aus dem Originalfilm übernommen). Dies wird mit geschickter Schnitttechnik umgesetzt und ist teilweise wirklich genial und sehr effektiv (z.B. Szene in der Badewanne!).
Bildqualität:
Das Bild gibt keinen Anlass zur Klage, wie man es von einem neuen Film gewohnt ist, ist das Bild frei von Kratzern, bietet eine gute Schärfe und keine Artefakte.
Tonwertung:
Der Ton besitzt, wichtig für einen gruseligen Film, eine gute Dynamik. Dadurch kommen die reichlich eingestreuten Jumps sehr gut zur Geltung. Surroundeffekte gibt es auch recht oft zu hören, alles in allem nicht übel aber auch nichts Weltbewegendes.
Bonusmaterial:
Die Extras sind leider, wie so oft, recht oberflächlich. Die Featuretten fand ich total langweilig. Ein interessantes Feature ist da schon die Geistergallerie, in der man noch Informationen zu den Geistern findet. Dort sieht man auch, was im Film hätte drinstecken können, das gibt dem Ganzen noch etwas mehr Tiefe, erhöht unter Umständen allerdings auch die Enttäuschung.
Gesamturteil:
Der Film ist leidlich unterhaltsam, leider stehen die Effekte im Vordergrund und man hat mit einer zu schwachen Story und schlechten Schauspielern viel Potential verschenkt. Wem der ähnlich gelagerte „Haunted Hill“ gefallen hat, der wird auch hier nicht enttäuscht werden. Die DVD-Ausstattung ist durchschnittlich und die Qualität solide.
Diese Kritik wurde verfasst von Dirk Schönfuß.


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Regie: Steve Beck
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