Filmkritiken

Filme von David S. Goyer:

Filmkritik Blade Trinity

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265 Kritiken online

Seit dem 21.12.2003
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„Blade Trinity“

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Handlung:
Für Blade (Wesley Snipes) ist eigentlich alles beim alten: gemeinsam mit Whisler (Chris Kristophersen) jagt er Vampire in den nächtlichen Straßen. Als eine Bande der Blutsauger in der syrischen Wüste Dracula, den Ur-Vampir wiedererweckt, muss sich Blade gemeinsam mit neuen Helfern, unter ihnen die Tochter Whislers, dem Übel stellen.
Filmkritik:
Nach dem überaus gelungenen ersten Teil folgte mit Teil 2 im Prinzip schon eine Popcorn-Variante ohne Tiefgang und mit jeder Menge Effektbrimborium. Da war es zu erwarten, dass der dritte Teil den Stoff in diese Richtung weiterentwickeln würde. Aber halt; sagte ich „Stoff weiterentwickeln“? Davon ist leider nichts zu spüren. Vielmehr hat man das Gefühl, dass die Figur Blade schon mit dem zweiten, vielleicht gar dem ersten Teil ausgereizt war. Bereits die erste Fortsetzung war mehr Schein als Sein, auch wenn sie ihre Momente hatte und es Guillermo del Toro („Mimic“, „Hellboy“) gelungen war, dem Film speziell in Sachen Optik seinen Stempel aufzudrücken.
Blade Trinity“ wirkt völlig unentwickelt und konstruiert. Blade selbst ist kaum mehr als eine bessere Randfigur, der man einige blasse Jungstars zur Seite gestellt hat, die pubertäre Witzchen reißen und in rasant geschnittenen Kampfszenen so tun dürfen, als könnten sie dem Kampfsport-Experten Snipes das Wasser reichen. Blade selbst macht keine Entwicklung mehr durch - am Anfang und Ende des Filmes ist er quasi dieselbe Person. Weder der Tod einer nahestehenden Person noch irgendwelche anderen Personen oder Dinge scheinen ihn irgendwie zu kratzen. Seine Figur ist platt und langweilig geworden.
Der Film bietet gute Action und wirklich gelungene Special Effects, all das unterlegt mit einem lauten, aufdringlichen Soundtrack, der auch simple Szenen mit seiner Präsenz förmlich erschlägt. Die Brutalität wurde gegenüber den ersten beiden Teilen zurückgeschraubt, wenn auch nicht wesentlich. Unterhalten hat mich der Film leidlich und im Gegensatz zu „Resident Evil 2“ kann ich ihm ein paar seiner Patzer auch verzeihen. Was am Ende bleibt ist jedoch maximal die Erinnerung an ein paar nette neue Waffen und Parker Posey als Blades Gegenspielerin, die zwar nicht durchgehend überzeugend agiert, sich jedoch überwiegend sehr interessant in ihre Rolle einbringt. Da ist es umso tragischer wie blass dagegen Hauptbösewicht Dracula wirkt.
Diese Kritik wurde verfasst von Dirk Schönfuß.


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Blade: Trinity (2004)

Regie: David S. Goyer
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