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Seit dem 21.12.2003
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„Van Helsing“

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Filmkritik:
Steven Sommers hat es geschafft, seinen Film „Die Mumie 2“ noch zu übertreffen! Leider ist dies nicht als Kompliment gemeint, denn „Van Helsing“ ist ein weiteres seelenloses Effektspektakel ohne Spannungskurve. Die Action startet nahezu ab der ersten Minute und die Action-Fieberkurve bewegt sich über den gesamten Film hin auf konstantem Niveau ohne jemals Raum für eine Storyentwicklung zu lassen. Bei mir hat dies schnell zu akutem Gähnem geführt, denn hinter den teuren Effektspielereien treten alle anderen filmischen Aspekte in den Hintergrund. Worum es in dem Film eigentlich geht? Das habe ich in den 2 Tagen seit dem zweifelhaften Genuss dieses Machwerkes eigentlich schon fast wieder vergessen oder vielleicht auch verdrängt. Irgendetwas mit einem Vampirjäger, der ehemals ein Engel war und dann spielen noch Dracula, Mr. Hyde, Frankensteins Monster und eine vollbusige Amazone mit - Bockmist eben.
Zu den schauspielerischen Darbietungen will ich gar nicht erst viele Worte verlieren. Heraus sticht hier besonders Dracula, der eine derart theatralische Synchronisation bekommen hat, dass es einem die Schuhe auszieht. Da sich die Handlung ohnehin in Stereotypen ergeht und es keine wirklich handlungsrelevanten Spielszenen gibt, ist das ohnehin kaum von Bedeutung. Zu mehr als einer Demo, was man heute an netten CGI-Effekten umsetzen kann, ist diese gigantische Geldverschwendung jedenfalls nicht zu gebrauchen. Rein filmisch betrachtet, ist „Van Helsing“ das Zelluloid, Pardon: den Festplattenplatz nicht wert, auf dem er hergestellt wurde.
Diese Kritik wurde verfasst von Dirk Schönfuß.


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Van Helsing (2004)

Regie: Stephen Sommers
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