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Seit dem 21.12.2003
Hits

„Soylent Green“

 Filmkritik   DVD-Infos   Filmdaten   Lesermeinungen 

Handlung:
Wir schreiben das jahr 2022. Die ganze Welt ist überbevölkert, Essen wird rationiert, Menschen leben auf der Strasse oder werden als 'Möbel' bei Vermögenden einquartiert. Vor dieser Kulisse ermittelt ein Cop in einem Mordfall, der eine furchtbare Wahrheit verschleiern soll...
Filmkritik:
Soylent Green“ gehört zusammen mit „Der Omega Mann“ und „Planet der Affen“ zu den interessantesten Science-Fiction Filmen seiner Zeit und interessanterweise spielt in allen drei Filmen Charlton Heston die Hauptrolle. Hier gibt er den desillusionierten Cop. Er lebt in einer völlig pervertierten Gesellschaft und hat sich daran angepasst - am Tatort angekommen schnappt er sich erst einmal Brandy, Zuessen und Bücher für seinen Freund und Mitbewohner, den alten Sol. Kaufen läßt er sich allerdings nicht - er will seinen Fall lösen.
Der Film schockiert mit der erschreckenden Vision einer überbevölkerten Zukunft und das ist oft nicht leicht zu schlucken: Treppenhäuser voller schlafender Menschen, Bagger, die Demonstranten und Leichen entsorgen. Leider ist die Geschichte, die dem Film zugrunde liegt, wenig mehr als nur eine Idee und so wirkt das Ganze wie ein zum Spielfilm ausgedehnter Kurzfilm. Sehenswert ist er dennoch, aber leider nicht vollkommen befriedigend.
Diese Kritik wurde verfasst von Dirk Schönfuß.


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Soylent Green (1973)

Regie: Richard Fleischer
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