Filmkritiken

Aktuelle Neuzugänge

Filmkritik Inglorious Basterds
Filmkritik Verflucht - Cursed
Filmkritik Düstere Legenden 3 -...
Filmkritik Nothing
Filmkritik Yamato in concert
Filmkritik Traumschiff Surprise...
Filmkritik The Ring 2
Filmkritik The Postman
Filmkritik Man on fire
Filmkritik High Tension


Home | A-B | C-G | H-L
M-P | Q-S | T-Z | 0-9

Filmkritik Cabin Fever
Langkritik Ein Chef vom Verlieben
Filmkritik Chicago
DVD-Kritik China Strike Force
Filmkritik Chocolat
Langkritik Clash of the Titans
Filmkritik Cleopatra
Langkritik Clockstoppers
Filmkritik Crime is King
Filmkritik Crocodile Dundee 3
Langkritik Dagon
Filmkritik Dark Water
Filmkritik Das Medallion
Filmkritik Dead man
Filmkritik The Deep End
DVD-Kritik Depeche Mode - The V...
Langkritik Der Dicke in Mexiko
Langkritik Der Dicke und das Wa...
Langkritik Donnie Darko
Filmkritik Drive
Filmkritik Düstere Legenden 3 -...
Langkritik Ed Wood
DVD-Kritik Eiskalte Engel 2
Langkritik Elviras haunted hills
Filmkritik Erin Brokovich
Filmkritik The Escapist
DVD-Kritik Faszination altes Eu...
Langkritik Faszination Natur 2
Filmkritik Faust (1960)
Langkritik Ein Fisch namens Wan...
Langkritik Fist of Legend
Filmkritik Der Fluch der Karibik
Langkritik Frankenstein schuf e...
Filmkritik Freddy vs Jason
Filmkritik Friedhof der Kuschel...
Langkritik From Hell
DVD-Kritik Gangsters
Filmkritik The Gathering
DVD-Kritik Gattaca
DVD-Kritik Gegen die Zeit
Filmkritik Ghost Ship
Langkritik The Gingko Bed
DVD-Kritik Gladiator
Filmkritik Gothika
Filmkritik Gottes Werk und Teuf...
Filmkritik Der Graf von Monte C...
Langkritik The greatest places
Filmkritik Der Guru


265 Kritiken online

Seit dem 21.12.2003
Hits

„Rat Race“

 Filmkritik   DVD-Infos   Filmdaten   Lesermeinungen 

PRO: toll ausgestattete Screwball-Komödie mit Top-Besetzung
CONTRA: schwache Extras

Handlung:
In Las Vegas, dem Mekka der Spieler, treffen eine ganze Reihe der unterschiedlichsten Charaktere aufeinander, das heißt, zunächst sind sie alle aus ganz unterschiedlichen Gründen dort. Owen Templeton (Cube Gooding Jr.) ist quasi auf der Flucht, nachdem er als Schiedsrichter im Baseball-verrückten Amerika für einen Eklat gesorgt hatte. Vera Baker (Whoopi Goldberg) ist angereist, um ihre Tochter wiederzutreffen, die sie nach ihrer Geburt zu Adoption freigegeben hatte. Blaine und Duane Cody (Seth Green) sind in Vegas, um dort durch einen Versicherungsbetrug so richtig abzusahnen. Nick, der stets korrekte Geschäftsmann, kommt von einer Junggesellenpartie. Enrico Pollini (Rowan Atkinson) ist ein verrückter italienischer Tourist und Randy ist mit seiner Frau und seinen Kindern im Urlaub, um David Copperfield zu sehen.

Der Zufall in Gestalt einer Münze, im Automaten platziert von Casinobesitzer Donald Sinclair, bringt sie nun zusammen. Sinclair und dessen reiche Freunde sind nämlich vollkommen wettverrückte Snobs. Sie haben in einer kleinen Stadt in Mexiko Geld in einem Tresor deponiert und drücken den 6 Parteien nun ganz lapidar einen Schlüssel in die Hand, um sich an deren Wettlauf um die Moneten zu ergötzen.
Dieser gestaltet sich tatsächlich vielfältig. In 6 miteinander verflochtenen Handlungssträngen läuft die Screwball-Komödie nun zu Höchstform auf. Der Wettlauf erfolgt mit einem Hubschrauber, einem Heißluftballon, dem Zug, einem Lieferwagen mit heikler Fracht, einem Raketenfahrzeug, Hitlers Auto und einem Reisebus voller Lucies !!!
Filmkritik:
Das Trio David Zucker, Jim Abrahams und Jerry Zucker (ZAZ) bescherte dem Publikum seit Anfang der 80er einige der besten Komödien. Mit den verrückten visuellen Gags und vielen Dingen, die sich, vom Gelegenheitszuschauer oft unbemerkt, im Hintergrund abspielen, gibt es sogar viele Eigenheiten, die die Filme von anderen abheben. Angefangen hatte alles mit dem Drehbuch zum Kultfilm „Kentucky Fried Movie“ und dem Hit „Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug“. Es folgten „Top Secret“, „Die nackte Kanone“-Trilogie, „Hot Shots 1 & 2“ und auch einige Hits abseits des Komödiengenres, etwa „Ghost - Nachricht von Sam“ mit Patrick Swayze sowie die von Jerry Zucker produzierte romatische Komödie „Die Hochzeit meines besten Freundes“ mit Julia Roberts.
Nun ist Jerry Zucker zurück mit seinem neusten Streich. Dafür hat er sich auch gleich eine ganze Reihe illustrer Kollaborateure gesucht. Angefangen von Comedians der alten Garde wie Monty Python - Mitglied John Cleese („Ein Fisch namens Wanda“, „Das Leben des Brian“), Whoopi Goldberg („Sister Act“, „Star Trek - The next generation“) und Rowan Atkinson („Mr. Bean“) bis hin zu aktuellen Filmstars wie Cube Gooding Jr. („Instinkt“) oder Seth Green („Austin Powers 1 - 3“, Stimme in „Family Guy“) kann sich die Besetzung wirklich sehen lassen. Außerdem sind noch etliche weitere Stars wie Kathy Bates in Cameos zu sehen.

Neben der wunderbaren Besetzung hat der Film auch ausstattungsmäßig einiges zu bieten. Autos die an Funkleitmasten hochgezogen werden, Autostunts und fliegende Kühe beweisen, dass man hier keine Kosten und Mühen gescheut hat, um dem Zuschauer so viel wie möglich zu bieten. Erinnerungen an klassische Screwball-Komödien wie „Cannonball Run“ aus den 80ern, u.a. mit Jackie Chan, werden wach.
Aber auch zündende Gags hat der Film in rauen Mengen. Diese sind zwar sicherlich oft Geschmackssache, so findet wohl nicht jeder die Sache mit dem Museum lustig, für mich war das jedoch einer der größten Lacher des Filmes. Humor ist generell eine schwierige Sache. Die Gags hier haben zumindest einen gewissen Originalitätsbonus und − sie funktionieren einfach.

Jeder der Akteure hat im Film so seine Momente. Wer jedoch Fan des einen oder anderen Darstellers ist, dem wird wohl auffallen, dass jeder der Stars in Anbetracht der vielen Handlungsstränge nur sehr wenig Zeit hat. So kam meiner Meinung nach etwa der wunderbare Schauspieler John Cleese viel zu wenig zur Geltung.
Ein weiterer Kritikpunkt ist das Ende, welches für meinen Geschmack doch etwas zu familienfreundlich ausgefallen ist. Ein rabenschwarzer Schlusspunkt wäre das absolute I-Tüpfelchen gewesen. Der Fairness halber muss man jedoch sagen, dass das Ende den Handlungsbogen auf perfekte Weise schließt.

Zu meiner Filmwertung: Als reine Komödie würde ich dem Film eigentlich nur 4 Punkte geben. Sieht man das Ganze jedoch unter der Prämisse eines Screwball-Films, so muss man einige Dinge wie die kurze Zeit, der jeder der Darsteller nur hat, einfach als gegeben hinnehmen und in Anbetracht der hochwertigen Ausstattung und der wirklich tollen Gags ist „Rat Race“ eine der besten Filme seiner Art überhaupt.
Bildqualität:
Das Bild von „Rat Race“ ist ordentlich, allerdings tritt das Hintergrundrauschen, welches über den Film hinweg meist kaum zu bemerken ist, bei manchen Szenen deutlich stärker auf. An anderer Stelle gibt es wieder unschöne Nachzieheffekte und generell scheinen Detailgrad und Schärfe etwas eingeschränkt.
Punkten kann das Bild jedoch in anderen Bereichen. Schwarzwert und Farbsättigung sind sehr gut.
Tonwertung:
Rat Race“ ist zwar eine Komödie, aber ziemlich actionreich ausgefallen, daher gibt es genug Anlass für ein ordentliches Soundfeuerwerk. Dieses hält sich jedoch bei der deutschen Fassung etwas in Grenzen. Die Abmischung der englischen Fassung ist von Dynamik, Bassfundament und Surroundabmischung deutlich besser gelungen.
Trotz allem wird auch in der deutschen Fassung guter Surroundklang geboten, der, vor allem bei den Actionsequenzen wie etwa dem Angriff mit dem Hubschrauber, ordentlich Leben in das Wohnzimmer bringt.
Bonusmaterial:
Die Extras sind nicht sehr zahlreich ausgefallen. Zwar ist auch die US-DVD kein Ausstattungswunder, besitzt jedoch im Gegensatz zum deutschen Pendant wenigstens eine nicht verwendet Szene mit Einleitung des Regisseurs und ein (anderes) Making Of.
Im Extrasmenü befindet sich ein Menüpunkt „Teams“ unter dem zumindest Informationen zu den Schauspielern und zum Regisseur zusammengetragen wurden. Zu jeder Person können eine Kurzbiografie, eine Filmografie und ein kurzes Interviewstatement abgerufen werden.
Natürlich ist auch der obligatorische Trailer in der deutschen und der Originalfassung enthalten. Das „Making Of“ entpuppt sich als 10-minütiges Behind-the-scenes-Special, ist aber interessanter als die meisten Vertreter dieser Gattung, da Jerry Zucker persönlich über den Drehort führt und es einige kurze Statements von den Darstellern zu hören gibt.
Zu guter letzt sind auch noch einige Trailer zu anderen Filmen auf der DVD enthalten.
Gesamturteil:
Die Zielgruppe für „Rat Race“ ist breit: Zum einen ist der Film eine der besten Screwball-Komödien überhaupt, dann wird er natürlich mit seiner tollen Besetzung von John Cleese bis „Mr. Bean“ Rowan Atkinson, auch Fans dieser Darsteller begeistern. Eigentlich stimmt alles: aufwendige Ausstattung, rasante Action, tolle Gags; nur das Ende ist etwas gewöhnungsbedürftig.
Trotzdem, „Rat Race“ ist ein absolutes Highlight, fernab von den billig produzierten Trashkomödien mit Fäkalhumor, die derzeit die Masse der Kinokomödien ausmachen. Technisch ist die DVD sehr gut umgesetzt und mit einigen netten Extras ausgestattet.
Diese Kritik wurde verfasst von Dirk Schönfuß.


Hitflip - 1 DVD gratis

  Falls Ihnen diese kostenlose Website gefällt, dann können Sie uns unterstützen, indem Sie für ihre Bestellungen im Shop von Amazon.de in Zukunft einen der Amazon.de-Links von dieser Website benutzen. Sie müssen dabei nichts Besonderes beachten, es zählt nur, dass Sie über einen unserer Links auf die Amazon-Website gelangt sind. Vielen Dank!
Klicken Sie hier, um den Amazon-Link zu Ihren Favoriten hinzuzufügen.
 

Rat Race (2001)

Regie: Jerry Zucker
mehr...

Wertungen
Film:
Bild:
Ton:
Extras:
Fazit:
<- mehr


Werbung: