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Seit dem 21.12.2003
Hits

„Die Olsenbande sieht rot“

 Filmkritik   DVD-Infos   Filmdaten   Lesermeinungen 

PRO: der beste Streich der Olsenbande: fantasievoll und lustig
CONTRA: furchtbare Bild- und Tonqualität
CONTRA: kein O-Ton und keine Extras

Handlung:
Wieder einmal öffnen sich die Gefängnistore für Egon, den Kopf der Olsenbande und natürlich hat er auch wieder einen Plan. Der ist auch bitter nötig, denn es wird Geld gebraucht. Klein Börge, Kjelds Sohn, steht nämlich kurz davor, zu heiraten. Kjelds Frau Yvonne ist schon ganz aufgeregt wegen der ganzen Besorgungen, die deswegen zu machen sind.
Egons Plan dreht sich jedoch diesmal nicht um Millionen, ja, nicht einmal um einen eigentlichen Coup! Die drei Ganoven sollen lediglich eine Vase für deren Eigentümer stehlen und eine Belohnung dafür erhalten. Wie zu erwarten war, geht die Sache natürlich schief und die Ming-Vase entpuppt sich als billige Kopie aus Hong Kong. Der ehrenwerte Adelige legt Egon herein und die wahren Motive, nämlich Versicherungsbetrug und familiäre Zwänge, werden klar.
Um Egon aus dem Gefängnis zu holen, erklärt sich Yvonne kurzerhand zu dessen Vormund. Schließlich soll so kurz vor der Hochzeit nichts mehr schief gehen. Egon sinnt jedoch nach Rache. Gemeinsam mit seinen Kompagnons will er die echte Vase entwenden. Dazu schleichen sie sich in das alt-ehrwürdige Schloß, wo Fallen in alten Kellern, Gespenster, geheime Türen und natürlich wieder ein Safe der Marke Franz Jäger auf sie warten…
Filmkritik:
Ja, die Olsenbande ist zweifellos Kult. Die skurilen Figuren, der geniale, aber vom Pech verfolgte Egon, Schwerenöter Benny, der verfressene, tollpatschige Kjeld und seine herrschsüchtige Walküre Yvonne sind die Hauptfiguren von inzwischen 14 kurzweiligen Krimikomödien voller einfallsreicher Gaunerstücke und Seitenhieben auf Politik und Lebensart. Die gelungene DEFA-Synchronisation mit ihren Catchphrasen wie „Mächtig gewaltig!“ trug ihr Übriges zum Kultcharakter der Filmreihe bei.
Für Fans und Kenner ist eigentlich keiner der Filme als Niete zu bezeichnen, aber Qualität und Ausrichtung der Filme unterscheidet sich durchaus. Wer die Olsenbande noch nicht kennt, für den ist gerade „Die Olsenbande sieht rot“ sehr gut als Einstieg geeignet, denn der Film hat alles, was die Stärke der Filmreihe ausmacht.

Da wären zunächst Ausstattung und Drehorte. Egon hat in diesem Film das Vergnügen, Franz Jägers Gesellenstück, ein Schmuckstück von einem Safe, das eher wie eine große Spieluhr aussieht, zu knacken.
Der Landsitz des Grafen ist wunderschön gelegen und auch tolle Bilder von einer Fuchsjagd in der umliegenden Gegend bekommt man zu sehen. Unter dem Gebäude selbst befinden sich Keller aus dem Mittelalter, durch die die Olsenbande auf verschlungenen Pfaden ins Innere gelangen will, um den Safe auszuräumen.
Jedoch ist auch ein weiterer alter Bekannter aus den anderen Olsenbanden-Filmen wieder mit von der Partie: das dumme Schwein. Als Diener des Grafen hat er es wieder einmal auf Egon abgesehen und die Art, wie er sich diesmal seiner entledigen will, ist wirklich etwas Besonderes.

Benny und Kjeld versuchen sich wieder einmal solo an einem Coup, mit vorhersehbarem Ausgang. Yvonne ist gewohnt unausstehlich und ihre Gespräche mit Börges Zukünftiger über das Wesen des Mannes sind ebenso unterhaltsam wie die zwischen Kjeld und Börge über Frauen.
Inzwischen hat auch Kommissar Jensen von dem Versicherungsbetrug Wind bekommen, erklärt jedoch seinem Assistent, warum es vollkommen unmöglich wäre, einen Mann von derartiger Bedeutung auffliegen zu lassen. Gerade solche Seitenhiebe auf legale Verbrechen und Seilschaften ziehen sich durch die Filmreihe und sorgen immer wieder für gute Unterhaltung.

Höhepunkt des Filmes ist jedoch zweifellos der grandiose Coup in der Staatsoper, wo die Bande im Takt der Musik des Symphonieorchesters Wände mit Bohrmaschinen, Sägen und Sprengladungen zerlegt, um an ihr Ziel zu gelangen. Das Ganze ist zum Schreien komisch und hat bis heute nichts von seiner Faszination verloren.
Bildqualität

Tonwertung

Bonusmaterial

DVD-Check:
Das Bild liegt wieder einmal im Letterbox-Format von 1,66:1 vor und auch hier ist die Bildqualität wieder schlecht. Die Farben sind verwaschen und das Bild ist so unscharf, dass die gelegentlichen Defekte des Ausgangsmaterials im Einheitsbrei eigentlich kaum noch auffallen.
Der als 2.0-Spur codierte Monoton ist ebenfalls von schlechter Qualität. Die Sprachverständlichkeit ist nach wie vor übel. Wer hier über keinen guten Receiver oder Fernseherton verfügt, wird höchstwahrscheinlich Verständnisprobleme bekommen.
Bei den Extras herrscht Fehlanzeige. Lediglich das Hauptmenü wurde mit einer Szene aus dem Hauptfilm animiert, die mit der bekannten Filmmusik unterlegt wurde. Schade, dass man nicht wenigstens ein paar Informationen, Trailer oder Interviews zusammengetragen hat.
Gesamturteil:
Die Olsenbande sieht rot“ ist der beste Film aus der langen Filmreihe. Auch wer die Olsenbande noch nicht kennt, wird durch diese fantasievolle Krimikomödie von der ersten bis zur letzten Minute blendend unterhalten werden. Leider setzt sich der positive Eindruck bei der DVD nicht fort. Bild- und Tonqualität sind eine Zumutung und Extras sind nicht vorhanden.
Diese Kritik wurde verfasst von Dirk Schönfuß.


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Olsen-banden ser rødt (1976)

Regie: Erik Balling
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