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265 Kritiken online

Seit dem 21.12.2003
Hits

„The greatest places“

 Filmkritik   DVD-Infos   Filmdaten   Lesermeinungen 

PRO: wunderschöne Landschaftsaufnahmen
CONTRA: hat aber nicht die inhaltliche Tiefe anderer IMAX-Filme
CONTRA: Tonaussetzer in einigen Tonspuren; DTS-Track mono !!!
CONTRA: schlechtes Ausgangsmaterial sorgt trotz hoher Bitrate für mittelprächtige Bildqualität
CONTRA: knappe Extras

Filmkritik:
Gut gemachte Naturdokumentationen sind immer wieder etwas, das eine breite Bevölkerungsschicht anspricht. Der eine bleibt wegen der wunderbaren Landschaften vor dem Bildschirm hängen, den anderen faszinieren putzige Tieraufnahmen oder die Hintergrundzusammenhänge, von denen der Kommentator erzählt.
IMAX hat es sich nun zum Ziel gesetzt, in den gleichnamigen Kinos hochwertige Produktionen in sensationeller Qualität zu präsentieren. Schon beim Filmen wird daher darauf geachtet, den beeindruckenden Effekt, den vor allem extreme Weitwinkelaufnahmen auf einer Leinwand von 1000 Quadratmeter Größe (das ist größer als die meisten Kleingärten!) haben, optimal zu nutzen.
Auf dem kleineren Bildschirm ist das nun etwas anders, aber auch hier kann der DVD-Zuschauer mit dem DVD-Format von der sensationellen Bildqualität des größeren IMAX-Negativs profitieren.

Der IMAX-Film „The greatest places“ führt den Zuschauer an die schönsten Stellen unserer Erde. In der Isolation der Insel Madagaskar hat sich eine einzigartige Pflanzen- und Tierwelt entwickelt. Gezeigt werden Affen und Leguane, die mit ihrer eingerollten Zunge, die länger ist als ihr ganzer Körper, Insekten fangen.
Weiter geht es in die Hochebene von Tibet. Die Landschaft ist kahl, die Menschen haben ihre Wünsche auf Gebetsrollen geschrieben und transportieren ihre Waren mit Yaks, riesigen, zotteligen Fleischbergen. Untermalt wird die Sequenz von charakteristischen Klängen dieser Kultur.
Das Amazonasdelta mit seinen unendlich vielen Flussarmen beheimatet eine reichhaltige Fauna mit Affen, auf dem Wasser laufenden Spinnen und vielen anderen Tieren.
Wohl eines der Highlights des Filmes sind die Aguazú-Wasserfälle, welche die 4-fache Größe der Niagarafälle besitzen. Diese größten Wasserfälle der Welt befinden sich zwischen Brasilien und Argentinien. Die Kamera zeigt äußerst beeindruckende Luftaufnahmen.
Die Wüste Namib ist davon nun wieder das ganze Gegenteil. Trockenheit und unendliche Weite verheißen Tod, doch auch hier gibt es Leben, wenn auch nun nicht gerade niedliche Kuscheltiere; Skorpione, Schlangen und Käfer bevölkern die Sanddünen.
Aus der Hitze der Wüste, die sich bis zum Ozean ausdehnt und der Gegend mit dem durch die Hitze entstehenden Nebel den Namen „Skelettküste“ eingebracht hat, geht es weiter in die schneidende Kälte Grönlands mit seinen Eisbergen. Auch hier leben Menschen und Tiere, die sich den Bedingungen angepasst haben.
Das Okavango-Delta, die größte Oase Afrika, stellt die letzte Station der Reise dar. Adlern, Löwen, Flusspferden, Zebras und Hyänen haben hier ihr Zuhause.

Insgesamt betrachtet, zeigt der Film beeindruckende Landschafts- und Tieraufnahmen, die immer wieder mit interessanten Kommentaren gespickt sind. Der Gesamtzusammenhang wird dadurch hergestellt, dass am Anfang die Entstehung der Kontinente gezeigt wird und am Schluss noch einmal der Bogen über die „schönsten Orte der Welt“ geholt wird. Hilfreich ist die Einleitung auf jeden Fall, sieht man doch wenigstens, wo auf der Welt sich die besuchten Orte befinden, dennoch wirken die verschiedenen Orte etwas willkürlich aneinandergereiht.
Die inhaltliche Tiefe anderer IMAX-Dokumentationen, die meist viel über Geschichte und Entwicklung erzählen, sowie historische Szenen nachstellen, habe ich hier etwas vermisst. Zu kurz nur kann in 40 Minuten an jedem der 7 Orte verweilt werden.
Bildqualität:
Das Bild ist eine große Enttäuschung. Nicht dass dieses etwa extrem schlecht wäre, aber die Aufschriften wie „eine Datenrate, die sonst nur die Superbit-DVDs bieten“ oder „exzellentes Bild, kristallklar und gestochen scharf“ wecken eine Erwartungshaltung, die die DVD absolut nicht befriedigen kann.
Das IMAX-Format zeichnet sich, bedingt durch die Größe des verwendeten Negativs, durch eine extrem hohe Detailauflösung aus. Leider haben alle verfügbaren IMAX-DVDs bis auf „Super Speedway“ von der Bildqualität her meist sehr enttäuscht. Hauptfilm und Extramaterial kamen meist auf einer DVD5 daher, die noch nicht einmal richtig gefüllt war und das Videomaterial lag selbst bei den deutschen DVDs nur im amerikanischen NTSC-Format vor.
Bei den neuen DVDs mit dem „XCQ Ultra“-Label wurde der Hauptfilm in PAL und mit einer Bitrate codiert, die nahe an der Grenze des Machbaren liegt. Um die Videobitrate nicht einschränken zu müssen, hat man sogar den Hauptfilm zweimal auf die DVD gepackt und die Tonspuren aufgeteilt. Durch die gelungene Navigation merkt man davon jedoch nichts.
Leider lässt das Gesamtergebnis dennoch zu wünschen übrig, denn trotz aller Anstrengungen konnte man wohl nicht auf die Originalnegative zurückgreifen. So sieht das Bild aus, als habe man das NTSC-Bildformat einfach auf PAL konvertiert. Alles wirkt weichgezeichnet, Konturen verschwimmen, es gibt Ruckeln und Bewegungsunschärfen. Nicht einmal progressiv wurde das Material gespeichert, bei der Wiedergabe mit Progressive-Scan-Geräten treten die störenden Interlace-Kammeffekte auf. Bei manchen Perspektiven mit extremem Weitwinkel ist auch eine Vignetierung sichtbar, die jedoch bei den meisten Fernsehern in der Austastlücke verschwinden dürfte. Kompressionsartefakte sind kaum vorhanden, dafür gibt es aber Solarisationseffekte bei Farbverläufen (Himmel, Sanddünen, ...) und die Farben sind eher blass.
Tonwertung:
Die technischen Daten der DVD lesen sich eindrucksvoll. So sind jede Menge Tonspuren vorhanden, darunter u.a. der englische Originalton und der deutsche Ton in Dolby Digital 5.1 und DTS. Leider ist der Klang wenig spektakulär. Die 5.1-Spur kann sich kaum vom Surround-Track absetzen, zu wenig wurden hier die Möglichkeiten des digitalen Raumklangs genutzt. Einzig der „XCQ Ultra“-Trailer am Anfang bietet einen netten Surroundklang.
Es gibt darüber hinaus noch einige echte Ärgernisse: bei 25:14 tritt in mehreren Tonspuren, u.a. bei der deutschen 5.1-Spur, ein Tonaussetzer auf. So etwas hätte bei der Endkrontrolle auffallen müssen. Eine regelrechte Mogelpackung ist jedoch der DTS-Track, denn dieser ist, man glaubt es kaum, MONO! Die „alternative Tonspur“, welche unter den Extras anwählbar ist, ist keine, sondern nur eine isolated Score, d.h. man kann die normale Musikbegleitung ohne den Kommentartrack hören.
Neuen Informationen zufolge treten die genannten Tonprobleme nur bei unserem Rezensionsexemplar, nicht jedoch bei der Version, die in den Handel kommen wird, auf. Dies konnten wir bisher noch nicht bestätigen, sollte dies jedoch zutreffen, kann die Tonwertung um 1 Punkt angehoben werden.
Bonusmaterial:
Die Extras sind nicht sehr zahlreich. Ein Making Of zum Film ist nicht vorhanden, es gibt lediglich eine Fotogalerie und einen 10-minütigen Zusammenschnitt anderer IMAX-Filme. Die Fotogallerie besteht aus einem Video, welches Standbilder aus dem Film kombiniert und mit der Musik aus dem Film unterlegt ist. Es ist recht nett anzusehen.
Gesamturteil:
Zusammenfassend kann man sagen, dass die Dokumentation traumhafte Bilder aus 7 ausgesuchten Landschaften unserer Erde bietet. Der Dokumentationscharacter kommt jedoch etwas zu kurz gegenüber anderen IMAX-Produktionen.
Technisch gesehen liegt die DVD auf gutem Niveau, verärgert jedoch durch einige Patzer und stellt ob der hohen Erwartungshaltung, die durch DTS-Track und „XCQ Ultra“-Label erzeugt werden, eine herbe Enttäuschung dar. Die vorliegende DVD kann nicht bedenkenlos empfohlen werden.
Diese Kritik wurde verfasst von Dirk Schönfuß.


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Greatest Places, The (1998)

Regie: Mal Wolfe
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