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Seit dem 21.12.2003
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„Super Speedway“

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Filmkritik:
Super Speedway ist eine Dokumentation über das Indycar-Racing, welche ursprünglich für IMAX-Kinos gefilmt wurde. Dementsprechend hochwertig ist die Doku sowohl inhaltlich als auch bild- und tontechnisch.
Der gewählte Ansatz ist ebenfalls sehr interessant. Als Aufhänger der Story konnte man sich die Unterstützung eines der bekanntesten Rennwagenfahrer aller Zeiten, nämlich Mario Andretti, sichern. Man erhält so Einblicke in das Leben einer Rennfahrerfamilie und kann anhand seiner Geschichte die Entwicklung der Rennwagen seit den 50ern verfolgen, wo Unfälle wegen der starren Metallkarossen meist verheerend waren.
Marios Sohn Michael ist ebenfalls Indycar-Fahrer geworden und so kann man die Entstehung seines Autos für die neue Saison von der Projektierung über das Fräsen bis zur Montage mitverfolgen. Die gezeigten Bilder sind so spektakulär wie selten. Wann bekommt man schon einmal Bilder von der Herstellung eines Kohlefaserchassis direkt aus dem Hochofen zu sehen und kann den Zusammenbau des Rennwagens Schritt für Schritt mitverfolgen?
Da es sich hier um Geheimnisse handelt, die die involvierten Werkstätten wie den heiligen Gral hüten, war der Dreh auch nicht ganz einfach. Weiter geht es mit dem Finetuning durch qualifizierte Rückmeldungen der erfahrenen Fahrer und Erkenntnisse im Windkanal.
Für die sensationellen Fahraufnahmen wurde ein spezielles Indycar gebaut, welches das hohe Gewicht der in allen möglichen Perspektiven aufmontierten IMAX-Spezialkamera durch einen stärkeren Motor von 1000 PS ausgleicht. Man konnte sich die Unterstützung aller Rennställe sichern und so nicht nur auf Teststrecken sondern auch in realen Rennen außer Konkurrenz mitfahren.
Die gezeigten Aufnahmen sind extrem spektakulär, bieten Sie doch die Möglichkeit, einmal in der gleichen Perspektive wie der Fahrer Geschwindigkeiten von jenseits der 300 km/h zu erleben und vermitteln einen Eindruck davon, welche Reaktionsgeschwindigkeit und Erfahrung ein Fahrer besitzen muss.
Abgerundet wird die Doku durch die parallel zur Haupthandlung eingestreute Nebenhandlung, welche sich mit der Restaurierung eines ehemaligen Indycars von Mario Andretti durch einen Liebhaber befasst.
Fazit: Sensationelle Bilder mit viel inhaltlichem Tiefgang und einem sehr guten strukturellen Aufbau.
Bildqualität:
Das Bild wurde für die PAL-Version gemattet und erstmals in einer anamorphotisch codierten Widescreenversion abgetastet. Das Ergebnis ist sensationell. Da Film und Making Of auch nur etwa 100 min lang sind, ist auf der DVD9 genug Platz für ein wirklich sensationelles Bild.
Prinzipiell bietet das IMAX-Format mit seinem extrem großen Negativ das Potential zu einem sensationellen DVD-Bild. Erfahrungsgemäß kann man sagen, dass man trotz der beschränkten Auflösung einer DVD meist erkennen kann, ob das Ausgangsformat z.B. nur eine Digital Beta oder eine 35-Millimeter-Kamera war. So auch hier. Das Bild ist von einem geradezu unglaublichen Detailreichtum.
Wo manche andere IMAX-DVDs aber vor allem durch hässliche Kompressionsartefakte enttäuschten, ist das Bild hier nicht nur absolut brilliant und scharf, sondern auch frei von digitalen Fehlern.
Tonwertung:
Der Ton gehört zum besten, was es auf DVD überhaupt gibt. Alle 5 Tonkanäle werden vollkommen ausgereizt und auch der Subwoofer bekommt richtig Arbeit. Wenn das 1000 PS starke Indycar mit über 300 km durch die Kante brettert, bleibt garantiert auch akustisch kein Auge trocken.
Einziger Kritikpunkt könnte sein, dass die akustische Umsetzung gerade der Rennszenen natürlich eindeutig im Studio vorgenommen wurde und auch meist mit Musik unterlegt ist. Aber anders wäre der Sound zwar vielleicht realistischer aber nicht so eindrucksvoll geworden. Kurzum: Der Sound dieser DVD hat einen extrem hohen Spaßfaktor!
Gesamturteil:
Bild: 5
Das Bild wurde für die PAL-Version gemattet und erstmals in einer anamorphotisch codierten Widescreenversion abgetastet. Das Ergebnis ist sensationell. Da Film und Making Of auch nur etwa 100 min lang sind, ist auf der DVD9 genug Platz für ein wirklich sensationelles Bild.
Prinzipiell bietet das IMAX-Format mit seinem extrem großen Negativ das Potential zu einem sensationellen DVD-Bild. Erfahrungsgemäß kann man sagen, dass man trotz der beschränkten Auflösung einer DVD meist erkennen kann, ob das Ausgangsformat z.B. nur eine Digital Beta oder eine 35-Millimeter-Kamera war. So auch hier. Das Bild ist von einem geradezu unglaublichen Detailreichtum.
Wo manche andere IMAX-DVDs aber vor allem durch hässliche Kompressionsartefakte enttäuschten, ist das Bild hier nicht nur absolut brilliant und scharf, sondern auch frei von digitalen Fehlern.

Ton: 5
Der Ton gehört zum besten, was es auf DVD überhaupt gibt. Alle 5 Tonkanäle werden vollkommen ausgereizt und auch der Subwoofer bekommt richtig Arbeit. Wenn das 1000 PS starke Indycar mit über 300 km durch die Kante brettert, bleibt garantiert auch akustisch kein Auge trocken.
Einziger Kritikpunkt könnte sein, dass die akustische Umsetzung gerade der Rennszenen natürlich eindeutig im Studio vorgenommen wurde und auch meist mit Musik unterlegt ist. Aber anders wäre der Sound zwar vielleicht realistischer aber nicht so eindrucksvoll geworden. Kurzum: Der Sound dieser DVD hat einen extrem hohen Spaßfaktor!

Extras: 4,5
Hier kann man natürlich nicht den Maßstab eines Filmes ansetzen, schliesslich ist der Film selbst schon eine Art „Making Of IndyCar“ und eine solch hochwertige Dokumentation in so exzellenter Qualität mit bewegten Menüs und in mehreren Sprachen präsentiert zu bekommen, ist schon fast Extra genug. Dennoch bekommt man zusätzlich noch ein Making Of zu Hauptfilm, welches dessen Länge sogar noch übersteigt.
Hier wird auf alle Aspekte des Drehs eingegangen und man wird Zeuge von schwierigen technischen Herausforderungen und der Freude über das Funktionieren der ausgedachten Lösungen, erlebt den Stress am Drehort mit und erfährt, welche Hürden die Produktion erst einmal nehmen musste, um das Projekt überhaupt in Angriff nehmen zu können. Fazit: hochinteressant!
Dazu kommt noch, dass man sich eine neuartige Form der Kapitelwahl ausgedacht hat. Zu jedem Kapitel des Hauptfilmes kann man nämlich die direkt die entsprechende Stelle im Making Of anwählen!
Einziger Kritikpunkt (wenn man unbedingt ein Haar in der Suppe finden möchte): Es fehlen mir Trailer anderer IMAX-DVDs.

Fazit: 5
Super Speedway ist nahezu ein Pflichtkauf, selbst wenn man wie ich gar kein Rennwagenfan ist. Neben den beeindruckenden Bildern hat die Dokumentation auch einen hohen Informationsgehalt und ist durch die parallelen Handlungen immer abwechslungsreich und fesselnd. Dazu kommt, dass die technische Umsetzung rundum gelungen ist. Daher kann man die DVD wirklich uneingeschränkt empfehlen.
Diese Kritik wurde verfasst von Dirk Schönfuß.


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Super Speedway (1997)

Regie: Stephen Low
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