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265 Kritiken online

Seit dem 21.12.2003
Hits

„Some like it hot“

 Filmkritik   DVD-Infos   Filmdaten   Lesermeinungen 

Handlung:
Zwei Musiker und Habnichtse haben sich diesmal den falschen Platz zum Musizieren ausgesucht, denn es herrscht Prohibition und in dem Lokal, in dem sie auftreten, wird kein gewöhnlicher Kaffee ausgeschenkt. Als dann eine Polizeirazia durchgeführt wird, können sie gerade noch entkommen, dummerweise werden sie jedoch Zeugen der Vergeltungsaktion des Gangsterbosses. Nun sind sie nirgendwo mehr sicher und ihnen fällt nichts besseres ein, als sich einer Frauenband anzuschließen - als Josephine und Daphne!
Filmkritik:
Bekannt ist der Film heute in erster Linie, weil Marilyn Monroe darin mitspielt und sie hat auch tatsächlich ein paar schöne Lieder („Running Wild“) und sticht mit ihrer Ausstrahlung sehr positiv hervor. Dies war nicht unbedingt einfach, denn der Film ist bis in die Nebenrollen gut besetzt und fast jeder hat einmal seinen grossen Auftritt. Die Hauptpersonen des Filmes sind jedoch Tony Curtis und ???.
In Designerkleidern scheinen beide Schauspieler ihre weibliche Ader auf herrlich unterschiedliche Art auszuleben. Tony Curtis spielt seine Josephine ganz zurückhaltend (dieser Schmollmund ... oh Gott, oh Gott ...) und ist eher froh, zwischendurch auch mal wieder in Männerkleider schlüpfen zu dürfen. Dagegen scheint sich Daphne pudelwohl zu fühlen und kommt eher schrill und schräg daher. Das geht soweit, dass 'ihr' erst einmal wieder bewusst gemacht werden muss, dass 'sie' ein Mann ist, als 'sie' stolz die Verlobung mit einem alten Millionär bekannt gibt.
Gefallen hat mir der Film schon immer, er ist lustig und unterhaltsam, dennoch empfand ich die Originalfassung als nochmals um Welten besser. Dort darf Tony Curtis als verkleideter Millionär dann mit einem seltsamen Cary Grant Akzent sprechen und die Witze, die sich oft an Wortspielen festmachen, zünden hier viel besser. Teilweise sie auch längerfristig angelegt und ergeben erst im weiteren Verlauf des Filmes Sinn. Hier merkt man, dass das Drehbuch wirklich exzellent war. Nicht ohne Grund wurde dieser Film vor einiger Zeit zur besten Komödie aller Zeiten gewählt!
Ebenfalls interessant ist die oskargekrönte Cinematographie, die den Film auch optisch zum Genuss macht. Als die herrlich turbulente Komödie dann nach vielen Irrungen und Wirrungen an ihrem Ende angelangt ist, kann man sich auch hier auf eine ähnlich erinnerungswürdige (wie übersetzt man sonst memorable?) Endszene freuen wie bei Casablanca.
Bildqualität:
Das Bild liegt im anamorphen Widescreenformat vor und ist sehr sauber. Natürlich hat es nicht die Detailschärfe einer aktuellen Produktion, aber man kann mehr als zufrieden sein.
Tonwertung:
Der Film stammt aus den 50ern, dabei ist man es eher gewohnt, dass alles klingt, als wäre es durch ein Trompetenrohr aufgenommen. Hier hat man jedoch eine Tonrestauration vorgenommen, die einen durchaus guten Eindruck macht. Man darf natürlich von dem neuen 5.1-Ton kein Effektfeuerwerk erwarten, aber der original in mono gedrehte Film hat wenigstens ab und zu ein schönes Stereopanorama und die Dialogverständlichkeit kann auf jeden Fall als gut bezeichnet werden.
Bonusmaterial:
Hier hat man sich extra für die DVD doch einiges einfallen lassen. Neben etlichen Trailern zu anderen Billy Wilder Filmen gibt es zwei neu produzierte Interviews. Das erste wird von Leonard Maltin (meinem Lieblingskritiker) geführt. Er sitzt zusammen mit Tony Curtis in dem Café in das er nach den Dreharbeiten abends immer kam, schwelgt in Erinnerungen und erzählt interessante Annekdoten über seine Costars und den Regisseur. In der zweiten Featurette kommen die anderen Mitglieder der Frauenband zu Wort. Zu guter letzt gibt es noch massenhaft Fotos und Pressematerial.
Alles in allem eine erstaunlich gute, wirklich engagierte und liebevolle DVD-Ausstattung.
Gesamturteil:
Manche mögen's heiss“ oder „Some like it hot“ ist eine immer wieder sehenswerte Komödie voller Wortwitz, toller Musik und schöner Bilder. Die DVD-Ausstattung und die Qualität stimmen ebenfalls, weshalb jedem nur zum Kauf dieser tollen Special Editon geraten werden kann.
Diese Kritik wurde verfasst von Dirk Schönfuß.


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Some Like It Hot (1959)

Regie: Billy Wilder
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