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Seit dem 21.12.2003
Hits

„Resident Evil: Apocalypse“

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Filmkritik:
Resident Evil“ konnte 2002 als eines der seltenen Beispiele einer eher gelungenen Videospiel-Verfilmung gelten. Dazu trugen neben dem Look und der Atmosphäre auch die sich wie ein Puzzle zusammenfügende Handlung und nicht zuletzt der Soundtrack bei, an dem u.a. Marilyn Manson mitarbeitete.
Die Fortsetzung knüpft nahtlos an den Vorgänger an. Als Alice aus dem Koma erwacht, ist die Stadt längst von Zombies überrannt. Eine Handvoll Überlebender versucht, einen Ausweg zu finden, aber sie sieht sich nicht nur den Zombies ausgesetzt, sondern auch noch weiteren Experimenten der übermächtigen Umbrella Corporation...
Als Action-Film kann „Apocalypse“ recht gut überzeugen, ansonsten sieht es aber nicht so gut aus. Die Macher fassen jegliche Storyaspekte so kurz wie möglich und klauen kräftig bei den Genrekollegen; ihrem Publikum scheinen sie keine besondere Intelligenz zu attestieren, denn Dialoge und Handlung sind platt und wenig originell. Das ist umso mehr schade, da die zugrundeliegende Mythologie eigentlich recht faszinierend ist. Die CGI-Monster haben mich nicht so sehr gestört, wie im ersten Teil, wo ich sie völlig unpassend fand, dafür gibt es hier noch mehr cooles Getue und, abgesehen von einigen Szenen und ein paar Schocks, auch weniger Gruselatmosphäre. Gelungen ist zwar, dass an vielen Stellen Dinge aufgegriffen werden, die der erste Teil eingeführt hat, z.B. die Red Queen, Matt oder die Hunde, leider ist der Film aber nicht ganz stimmig; es gibt einige Brüche im Schnitt und Defizite in der Regie.
Die Action ist wirklich passabel, es gibt ein paar schicke Zombie-Szenen und ein paar nette Einfälle. Insgesamt ist das Ganze allerdings handlungsmäßig deutlich zu flach, als dass ich mir den Film noch einmal ansehen würde. Etwas weniger comic-mäßig überspitzte Szenen zugunsten einer tiefgründigeren und düstereren Story hätten ihm sehr gut getan.
Diese Kritik wurde verfasst von Dirk Schönfuß.


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Resident Evil: Apocalypse (2004)

Regie: Alexander Witt
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