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Filme von Jesse Dylan:

Filmkritik American Pie 3

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Seit dem 21.12.2003
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„American Pie 3“

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Filmkritik:
American Pie 3“ ist wieder einmal ein Film, aus dem ich mit gemischten Gefühlen komme. Zuerst einmal: Wer dachte, dass aus der Filmreihe die Luft heraus ist, kann beruhigt werden - das Skript von Adam Herz („American Pie 1-3“) ist sehr gelungen und wartet mit vielen frischen Ideen auf. Wir erleben die wunderbare Verwandlung des Stiffler, natürlich die Hochzeitsvorbereitungen und eine Menge lustiger Zwischenfälle.
Leider macht der Film deutlich, wie schwer es ist, gute Komödien zu drehen. Regie-Neuling Jessy Dylan hat kein Gefühl für das Timing - und das ist nun einmal bei Komödien essentiell. Gelungene Einlagen werden durch endlose Auswalzung zunichte gemacht, Gags, die bereits für einen Lacher sorgten, werden durch zusätzliche, völlig überflüssige Einstellungen ergänzt... es ist ein Trauerspiel. Auch mit den diversen unappetitlichen Szenen könnte man leben, wären nicht auch sie bis ins Unerträgliche ausgedehnt. Außerdem können die Darsteller nicht durchgehend überzeugen, vor allem Stiffler ist speziell im ersten Teil des Filmes einfach zu überdreht und künstlich.
Abgesehen davon enthält der Film allerdings zu viele kultige Szenen (etwa die Dominas auf der Junggesellenpartie), um ihn als schlecht zu bezeichnen. Von den lieb gewonnenen Figuren sind zwar nicht mehr alle dabei (etwa Vicky, Heather oder Oz) und andere verkommen praktisch zu Statistenrollen (Kevin und sogar über weite Teile des Films Michelle), dennoch laufen immer genug Handlungsstränge, um für Non-stop-Unterhaltung zu sorgen. Das alte Rezept funktioniert noch immer - zum Brüllen komische Teenagerfantasie gemischt mit ein wenig Ernsthaftigkeit. Auch Jims Vater hat wieder seine legendären Auftritte. Das hebt auch diese Fortsetzung wieder über den Durchschnitt. Gepaart mit einem gelungenen Soundtrack ergibt sich ein nicht immer überzeugender, aber doch meistenteils sehenswerter Sommerfilm.
Diese Kritik wurde verfasst von Dirk Schönfuß.


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