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265 Kritiken online

Seit dem 21.12.2003
Hits

„The Stepfather“

 Filmkritik   DVD-Infos   Filmdaten   Lesermeinungen 

PRO: spannender B-Movie-Schocker aus den 80ern
PRO: böse Attacke auf den American Dream
CONTRA: effektives, aber etwas konventionelles Slasherfilm-Ende
CONTRA: durchschnittliche DVD-Technik
CONTRA: keine Extras außer dem Trailer
CONTRA: keine Untertitel

Handlung:
Kleinstadtidylle, die Straßen sind noch leer, ein Postbote fährt an kleinen Häuschen mit Vorgärten vorbei, ein neuer Tag bricht an. In einem der Häuser scheint ein Mann seinen Arbeitstag zu beginnen. Er duscht und rasiert sich. Hier trügt jedoch die Idylle, denn im Untergeschoß liegen seine grausam getötete Frau und Tochter.
Mit verändertem Aussehen fängt er in einer anderen Stadt ein neues Leben an. Ein Jahr später geht er wieder einem achtbaren Beruf nach, hat durch seine freundliche Art Freunde gefunden und ist der neue Stiefvater der 16jährigen Stephanie. Die kann mit seinem extremen Ordnungs- und Familiensinn jedoch wenig anfangen. Erneut zeigen sich Kratzer auf dem Image der glücklichen Familie, das Jerry Blake (wie er nun heißt) so sehr liebt. Aber Daddy wird’s schon richten…
Filmkritik:
Lange hat es gedauert, bis dieser Film auf DVD erschien, nun hat sich endlich ein australischer DVD-Produzent diesem Geheimtipp aus den 80ern angenommen. Wenngleich es sich um ein B-Movie handelt und die Anleihen beispielweise bei „Psycho“ nicht ganz zu übersehen sind, so macht doch das spannende und abwechslungsreiche Drehbuch von Donald Westlake („Payback“) sehr viel Spaß.
Neben dem Slasher und Psychothriller funktioniert der Film auch als beißende Satire auf den amerikanischen Traum von der heilen Welt. Hinter der Kleinstadtfassade gibt es ganz alltägliche Probleme und Jerry, der sich am liebsten alte Sitcoms wie „Mister Ed“ ansieht, kommt einfach nicht damit klar, dass z.B. seine Stieftochter keine Musterschülerin ist und zu allem Übel noch anfängt, sich mit Jungs zu treffen.

Die Machart des Filmes ist ebenfalls als gelungen zu bezeichnen, trotz dem vergleichsweise geringen Budget, welches sich vor allem durch die wenigen Drehorte bemerkbar macht, konnte mit Terry O'Quinn ein charismatischer Hauptdarsteller verpflichtet werden, der dem Film mit seiner tollen Darstellung des Psychopathen eine erschreckende Glaubwürdigkeit verleiht. Weder das Drehbuch, noch die schauspielerischen Leistungen seiner Mitstreiter, allen voran Jill Schoelen als Stephanie und Shelley Hack als Mutter, lassen ihn dabei im Stich.
Immer wieder gelingt es dem Film, auf neue Art und Weise Spannung aufzubauen, so schöpft die Tochter langsam Verdacht und in einer Parallelhandlung stellt der Bruder der am Anfang des Filmes Ermordeten seine Ermittlungen an.
Wenngleich die Kulisse etwas an „Nightmare on Elmstreet“ oder „Halloween“ erinnert, so handelt es sich hier doch um eine wesentlich realistischere Geschichte. Angenehm ist auch, dass der Film Stereotypen wie die schlechte Kindheit des Täters zwar anbietet, jedoch nicht auf ihnen herumreitet.
Als das Ganze dann am Ende kulminiert, wird es leider etwas zu konventionell. Hier werden dann doch Slasherfilm-Klischees bedient und selbst einige Nacktszenen fehlen nicht. Trotzdem ist das Finale sehr effektiv und entspricht der Zielgruppe.
Bildqualität

Tonwertung

Bonusmaterial

DVD-Check:
Die DVD wurde eher billig produziert, was jedoch verständlich ist, da es sich nicht gerade um einen großen Blockbuster handelt. Das Bild liegt im Vollbildformat vor. Ob dies das Originalformat war, war leider nicht in Erfahrung zu bringen, jedoch sieht das Bild nicht abgeschnitten aus. Schwarzwert und Kontrast sind nur mittelmäßig, die Schärfe variiert. Innenaufnahmen sind meist zu dunkel und detailarm. Dass kaum Rauschen auftritt und gelegentlich Nachzieheffekte sichtbar sind, lässt auf den Einsatz eines Rauschfilters schließen. Alles in allem ist das Bild durchschnittlich.
Der Ton wurde damals in Ultra-Stereo produziert, daran hat man auch nichts verändert. Surroundinformationen sind nicht enthalten. Der Klang ist insgesamt gefällig und nicht verrauscht. Die Stimmen klingen leicht dumpf, sind aber recht gut verständlich.
Extras hat die DVD außer ein paar Trailern zu vier Titeln und dem Trailer zum Hauptfilm nicht zu bieten. Die Menüs sind statisch und nicht sonderlich gut gelungen. Auch die Kapitelauswahl besteht nur aus Texten. Stören werden viele Käufer sicher die fehlenden Untertitel.
Gesamturteil:
Der Horrorthriller „The Stepfather“, sinniger deutscher Titel: „Kill, Dady, Kill“, ist ein echter Geheimtipp aus den 80ern. Gute Darsteller und ein spannendes Drehbuch machen diese beißende Satire auf den amerikanischen Traum noch immer sehr sehenswert.
Leider nutzt die DVD die technischen Möglichkeiten nicht aus und bietet außer dem Trailer keine Extras. Für Fans des Filmes gibt es jedoch (noch) keine andere Alternative zu dieser Disc.
Diese Kritik wurde verfasst von Dirk Schönfuß.


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Stepfather, The (1987)

Regie: Joseph Ruben
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Wertungen
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