Filmkritiken

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Seit dem 21.12.2003
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„The One“

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Handlung:
Unser Universum ist gar nicht so einzigartig, vielmehr handelt es sich um ein Multiversum mit vielen Parallelwelten. Reisen zwischen diesen Welten sind streng verboten, da sie das Gleichgewicht gefährden, doch der Terrorist Yulaw missachtet dieses Verbot und versucht, alle seine Doppelgänger in den Parallelwelten zu töten, da dann deren Kraft und Intelligenz auf ihn übergeht (Highlander lässt grüßen).
Filmkritik:
Jet Li's neuster Film ist ein von vielen Fans hoch gefeierter Blockbuster mit vielen Special Effects, spektakulären Kämpfen und einer recht interessanten Story. Leider ist es nicht so recht glaubwürdig, dass Figuren in unterschiedlichen Universen zwar unterschiedliche Persönlichkeiten besitzen, die Welten jedoch nahezu gleich sind (ist nach der Chaostheorie eher unwahrscheinlich).
Die Story steht jedoch nicht so sehr im Vordergrund, wie man sich hätte wünschen können. Oft wirkt der Verlauf arg konstruiert und recht vorhersehbar. Dadurch dass die Dramaturgie sich den Actionszenen recht stark unterordnen muss (so wirken wichtige Handlungsszenen im Vergleich zu Kämpfen oft eher kurz), wirkt das Ganze nicht sehr überzeugend und eher unausgewogen.
Stichwort Kämpfe: Wenn man einige Szenen aus dem Trailer sieht, denkt man zuerst: 'gar nicht schlecht, mal wieder was Neues', dieser Effekt lässt jedoch beim Betrachten des Filmes recht schnell nach. Wenn man bedenkt, was Jet Li auch ohne viele filmische Tricks drauf hat, was er z.B. in „Fist of Legend“ oder „Kiss of the dragon“ (Wahnsinn! sehr empfehlenswert!) zeigt, ist es eher schade, dass sein Können hier derart mit Effekten zugekleistert wird. Bei den vielen Computereffekten hätte wahrscheinlich auch meine Oma die Stunts machen können ;-)
Während z.B. bei „Kiss of the dragon“ Computereffekte eingesetzt werden, um schwierige Szenen sicherer drehen zu können (z.B. in der Szene in der Jet Li eine Billardkugel jemandem ins Gesicht kickt, ist die Kugel digital) und noch spektakulärer zu machen, hat man hier wieder mal nicht nach dem Prinzip 'was ist sinnvoll?' gearbeitet, sondern einfach alles gemacht, was eben geht, egal wie blödsinnig es ist. Wenn Jet Li z.B. in vollkommen unecht wirkender Weise mit Motorrädern in beiden Händen um sich schlägt, dann weiß ich nicht, ob ich lachen oder weinen soll bei so einem Unsinn.
Der Film ist trotz allem keinesfalls schlecht und liegt noch meilenweit über dem grottigen „Romeo must die“ (ein furchtbares 2-stündiges Musikvideo mit teils recht passablen Stunts, null Handlung und nerviger r&b-Mucke), aber es ist eben auch wirklich nicht mehr als ein durchschnittlicher Actionfilm, den nicht einmal Jet Li herausreißen kann.
Ein Hauptproblem liegt auch darin, dass es eine richtige Hauptperson gar nicht gibt, man hat einfach keinen richtigen Sympathieträger. Mit wem soll ich mitfiebern? Eigentlich sind alle Darsteller entweder unsympathisch oder sie haben viel zu wenig Screen time (trifft z.B. auf den guten Jet Li zu).
Wirklich sehenswert ist hingegen der Endkampf, in dem Jet Li gegen Jet Li antritt und jeder der beiden einen vollkommen anderen Kampfstil hat. Jet Li Fans bekommen auch hier und da etwas von seinem Wu Shu zu sehen, das wertet den Film noch etwas auf.
Die Musik trifft zwar meinen Nerv (Hardrock), aber sie ist oft absolut unpassend eingesetzt, so dass sie eher die Stimmung zerstört, als sie zu unterstreichen. Das doppelte Ende ist übrigens vorhersehbar bzw. dümmlich.
Bildqualität:
Das Bild ist absolut fehlerfrei, die Kompression ist noch recht gut gelungen, aber die niedrige Datenrate macht sich etwas bemerkbar. Da hätte man lieber die Vollbildversion weglassen sollen.
Tonwertung:
Der Ton klingt sehr angemessen für einen aktuellen Blockbuster, sowohl die Musik als auch die sonstige Klangkulisse ist sehr räumlich und es gibt jede Menge Surroundeffekte. Referenzklasse hat der Sound meiner Meinung nach nicht, aber er enttäuscht auch nicht.
Diese Kritik wurde verfasst von Dirk Schönfuß.


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