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Seit dem 21.12.2003
Hits

„Nightbreed“

 Filmkritik   DVD-Infos   Filmdaten   Lesermeinungen 

PRO: düsterer Fantasyhorror mit der unverwechselbaren Handschrift Clive Barkers
PRO: akzeptable Bild- und Tonqualität
CONTRA: außer Trailer und Filmografien keine Extras

Filmkritik:
Tief unter der Erde an einem Ort namens Midian leben die Geschöpfe der Nacht, die Nightbreed - quasi die düsteren Pendants zu den X-Men. Als der Sterbliche Boone in ihre Welt eindringt, müssen Sie ihre Gesetze in Frage stellen…

Gemeinsam mit Stephen King ist Clive Barker wohl DER Horrorschriftsteller unserer Zeit. Die Werke beider Schriftsteller unterscheiden sich jedoch deutlich. Überschreitet auch King in seinen Büchern alle Grenzen, so sind Barkers Werke doch noch von einem ganz anderen Kaliber. Seine Lyrik ist von einer regelrecht perversen Schönheit. So seltsam dies klingen mag, aber als Anlesetipp sei hier einmal Kapitel 3.1 über die Jahreszeiten aus „The Hellbound Heart“ empfohlen.
Bereits im Jahre 1987 konnte er mit seinem Regiedebüt „Hellraiser“, basierend auf seinem Buch „The Hellbound Heart“, einen großen Erfolg verbuchen und schuf einen Genreklassiker. Die Filmreihe ist nunmehr schon bei der sechsten Reinkarnation angelangt.
Nightbreed“ entstand im Jahre 1990 und auch danach konnte Barker noch mit „Candyman“, einem der besten Horrorstreifen der 90er unter der Regie von Bernard Rose, sowie seinem eigenen Film „Lord of illusions“ sehr hochwertige Filmadaptionen seiner Bücher vorweisen.

Die Basis für „Nightbreed“ bietet Clive Barkers Buch „Cabal“. Die Hauptperson Boone hat furchtbare Albträume von Morden an ganzen Familien und Monstern, die an einem geheimen Ort namens Midian leben. Er vertraut sich seinem Psychiater Decker (wunderbar düster gespielt von „eXistenZ“-Regisseur David Cronenberg persönlich) an, doch dieser hat ganz eigene, dunkle Absichten.
Als Boone für die Morde angeklagt wird, sucht er Zuflucht in Midian, einer Welt voller Monster und formwandelnder Freaks. Seine Freundin will ihn jedoch nicht so einfach aufgeben. Am Ende kommt es zur Schlacht zwischen Menschen und Monstern und die Grenze zwischen Gut und Böse ist dabei gar nicht so einfach zu ziehen…

Nightbreed“ ist düsterer Fantasystoff mit der unverwechselbaren Handschrift Clive Barkers. Das immer wiederkehrende Motiv der Häutung, grausame Morde sowie entstellte und leidende Kreaturen dominieren seine düsteren Werke.
Die richtige Athmosphäre verpasst dem Film dabei die tolle Score von Danny Elfman („Sleepy Hollow“) und die schöne Kameraarbeit. Die Effekte sind gut gelungen, aber die Monster selbst sind zu lange und zu offen zu sehen, was ihre Wirkung etwas reduziert und die verwendeten Make-up-Effekte doch etwas zu stark exponiert. Dadurch wirken sie heute nicht mehr ganz so, wie dies noch beim Erscheinen des Filmes der Fall gewesen sein muss.
Vor allem Cronenbergs tolles Spiel als Psychiater und Gegenspieler ist es, das den Reiz des Filmes ausmacht. Boone taucht ein in eine Welt tief im inneren der Erde, deren Bewohner mit der Tiefe immer sonderbarer werden, aber er findet auch Freunde. Decker treibt derweil sein Spiel mit den Lebenden, die er als Psychiater manipulieren kann.

Die Schlacht am Ende des Filmes geizt nicht mit Effekten und Explosionen. Das Filmende selbst ist ein eher offenes und lässt den Schluss zu, dass man auch hier darauf orientiert hat, eine ganze Filmreihe aus dem Stoff zu machen.
Bildqualität

Tonwertung

Bonusmaterial

DVD-Check:
Technisch ist die DVD gut gelungen. Das Menü ist im Stil des Filmes animiert und vertont. Das anamorphe Bild im 16:9-Beitbildformat muß im Original recht verrauscht gewesen sein. Hier hat man digital nachgebessert, aber noch immer ist ein permanentes Hintergrundrauschen sichtbar. Die Farben sind teilweise etwas blass und die Schärfe lässt zu wünschen übrig. Außerdem fallen gelegentliche Dropouts und Flimmern auf. Insgesamt ist das Ergebnis aber noch akzeptabel.
Die tolle Score von „Nightbreed“ tut ihr übriges, um den Zuschauer in die (alb-)traumhafte Welt von Midian zu führen. Der Ton liegt sowohl im Dolby Digital 5.1 als auch im Surroundtonformat vor. Ursprünglich in Dolby Stereo (= Dolby Surround) gedreht unterscheiden sich die beiden Tonformate auch nicht sehr deutlich. Trotzdem gibt es schönen Surroundklang zu hören, der sowohl bei der Score als auch bei den Effekten den ganzen Raum ausfüllt. Dynamik und feine Auflösung erreichen jedoch nicht annähernd das Niveau aktueller Produktionen.
Die Extras sind recht knapp. Außer dem Kinotrailer gibt es jedoch zu allen Beteiligten wenigstens noch ein Foto und eine Filmografie.
Gesamturteil:
Nightbreed“ ist kein Meisterwerk, dürfte jedoch Fans der anderen Filme von Clive Barker durchaus gefallen, zumal er gegenüber dem x-ten Hellraiser-Film doch einen erheblichen Originalitätsbonus hat und die deutliche Handschrift des Meisters trägt.
Die DVD bietet keine aufwendige Sonderausstattung ist jedoch mit guter Bild- und Tonqualität sowie einigen Extrastandards auch technisch kein Fehlgriff.
Diese Kritik wurde verfasst von Dirk Schönfuß.


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Nightbreed (1990)

Regie: Clive Barker
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