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Seit dem 21.12.2003
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„Naked Weapon“

 Filmkritik   DVD-Infos   Filmdaten   Lesermeinungen 

Filmkritik:
Der CIA-Agent Jack erhält seinen ersten Auftrag: Gemeinsam mit erfahrenen Kollegen soll er eine Killerin beschatten, die zur „China Dolls“-Gruppe der mysteriösen Lady M gehört. Ihre Damen sind von atemberaubender Schönheit, allerdings sind sie auch ebenso tödlich, wie Jack am Ende feststellen muss.
Jahrelang verfolgt er nach dem furchtbaren Ende der ersten Begegnung mit Lady M andere Fälle, behält jedoch immer auch die „China Dolls“ im Auge. In der Zwischenzeit wurden von M 40 12-jährige Mädchen rekrutiert, die sie auf einer einsamen Insel mit grausamsten Mitteln zu Nahkampfspezialistinnen ausbildet.
Die Mädchen lernen, mit und ohne Waffen jeden Gegner auszuschalten und vor allem ihre gefährlichste Waffe einzusetzen - ihren Körper. Fluchtversuche und sogar Freundschaften zwischen den Mädchen werden ihnen auf grausamste Art und Weise zum Verhängnis. Am Ende werden nur wenige überleben, um für Lady M Aufträge zu erledigen.
Die Geschichte mit der Ausbildung hört sich nicht nur an wie „Battle Royale“, sie ist auch in ähnlicher Weise inszeniert, nur dass der Film im Gegensatz zu „BR“ nicht vorgibt, sozialkritische Ansätze zu haben. Das erspart einem allerdings die Enttäuschung, nur eine leere Hülse vorzufinden - „Naked Weapon“ ist reine Unterhaltung und will auch nicht mehr sein. Der Film ist dabei aber bei Weitem keine leichte Kost. Da es sich zunächst um Kinder handelt, sind die Szenen mit dem militärische Drill recht gewöhnungsbedürftig und als die Frauen 6 Jahre später erwachsen sind, müssen sie in unzähligen unangekündigten Prüfungen um ihr Leben kämpfen. Dabei kommen Macheten, Säbel sowie die verschiedensten anderen Gegenstände zum Einsatz.

Im Anschluss an ihre Ausbildung arbeiten die Mädchen als Auftragskillerinnen, allerdings verliert die Geschichte spätestens hier jeden Faden. Völlig absurde Zufälle, eine kitschige und unglaubwürdige Liebesgeschichte und ein völliges Fehlen jeglicher Handlungsentwicklung vergällen ab hier jeden Spaß. Wichtige Charaktere gehen sang- und klanglos unter, weil die Prioritäten auf einmal anders gesetzt werden. Die Geschichte erinnert nun stark an „Naked Killer“, jenen berüchtigten Cat3-Film von 1993, der praktisch als Symbol für die Verquickung rassiger Hong Kong Action mit nackter Haut steht.

Naked Weapon“ lässt mich mit gemischten Gefühlen zurück. Einerseits habe ich das Gefühl, einen technisch perfekten Film gesehen zu haben, der durch seine geniale Optik, die gelungenen Kämpfe und den sündigen Mix aus Erotik und Gewalt besticht, andererseits ist die ohnehin wenig originelle Story an manchen Stellen so unerträglich schlecht, dass man darüber einfach nicht hinweg sehen kann. Der Film hat genug Attribute, um eine Menge Spaß zu machen, da ist es einfach sehr schade, dass das Drehbuch solche Schwächen hat.
Die Kämpfe beispielsweise sind nicht nur durch die überaus hübschen und meist nur leicht bekleideten Darstellerinnen ein Fest für die Augen, sondern auch durch ihre ganze Umsetzung. Die Kameraführung ist äußerst gelungen, es werden viele an Matrix erinnernde Slow-Motion-Aufnahmen eingesetzt und hin und wieder wird das Ganze auch noch durch Special Effects aufgewertet, die jedoch nie deplatziert oder billig aussehen. Ich hatte auch keinesfalls das Gefühl, ein „Matrix“-Plagiat zu sehen, dafür hat die Gestaltung der Actionsequenzen zu viel eigenen Charakter.

Regisseur Ching Siu-Tung ist ein Film gelungen, der dem Hong Kong Klassiker „Naked Killer“ in weitaus mehr als nur dem Namen gleicht und ihn in vielerlei Hinsicht sogar übertrifft. Zumindest in der zweiten Hälfte geht die Handlung allerdings derart den Bach hinunter, dass keine rechte Freude mehr aufkommen will.

Achtung: Im Handel ist neben der ungeschnittenen DVD mit JK-Freigabe auch eine um eine Minute kürzere FSK18-Fassung erhältlich.
Bildqualität:
Das Bild der DVD liegt im anamorphen 16:9-Format vor und begeistert auf den ersten Blick mit einem guten Kontrast, leuchtenden, kräftigen Farben und einer guten bis sehr guten Schärfe. Der Detailgrad ist jedoch erstaunlich gering und das Bild besitzt beim genaueren Hinsehen eine Reihe massiver digitaler Probleme. Zum einen treten immer wieder Solarisationseffekte auf und zum anderen führt jede schnelle Bewegung zu einem drastischen Verlust an Details und meist auch zu offensichtlicher Blockbildung. Es ist unverständlich, warum man so eine niedrige Bitrate verwendet hat, schließlich wären auf der DVD nach fast 2 GB Platz gewesen. Schade, denn die Vorlage hätte sicherlich das Zeug zu einem besseren DVD-Bild gehabt.
Tonwertung:
Der Ton kann hingegen überzeugen. An Tonformaten wird so ziemlich alles geboten, was möglich ist. Für Deutsch und Englisch sind Headphone Surround und Dolby Digital 5.1, für den chinesischen Originalton immerhin noch Dolby Digital 5.1 vorhanden, hinzu kommt ein deutscher DTS-Track.
Bonusmaterial:
Die Extras wirken zwar auf den ersten Blick recht knapp, doch ist es bei einem Film dieser Art und Herkunft gar nicht so selbstverständlich, dass überhaupt Bonusmaterial vorhanden ist. Das Making Of bietet ein paar interessante Blicke hinter die Kulissen und obendrein sind Biografien, eine Bildergalerie und eine ganze Menge Trailer vorhanden.
Gesamturteil:
Naked Weapon“ ist Exploitation in Reinkultur - Hochglanzoptik, wunderschöne Frauen und knallharte Action. Leider hält die Geschichte da nicht ganz Schritt, aber Freude macht der Film dennoch. McOne hat dem Geheimtipp eine sehr empfehlenswerte DVD spendiert, auch wenn die Extras etwas knapp sind.
Diese Kritik wurde verfasst von Dirk Schönfuß.


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