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Seit dem 21.12.2003
Hits

„Marlene“

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Filmkritik:
Marlene“ ist ein Film, wie könnte es anders sein, über die große deutsche Filmdiva „Marlene Dietrich“. Wenn hinter der Kamera Joseph Vilsmeier und vor der Kamera fast die gesamte deutsche Schauspielerelite von Heino Ferch bis Christiane Paul steht, dann stehen die Erwartungen natürlich hoch. Regie und schauspielerische Leistungen, allen voran natürlich die der Katja Flint in der Titelrolle, sind auch wirklich beeindruckend, aber ob der Film gefällt, ist letztlich wohl auch eine Frage der Erwartungshaltung.
Wohl jeder kennt den Film „Der blaue Engel“ von Joseph von Sternberg, dessen eigentlicher Star ja Emil Jannings war, der jedoch zum internationalen Durchbruch für Marlene Dietrich wurde. Mit dem gleichen Regisseur drehte sie fortan in Hollywood und kehrte Deutschland und der UFA, wo man sie auch nie richtig mochte, den Rücken.
Da ich mich sehr für Filme und vor allem deutsche Klassiker interessiere (hauptsächlich Murnau und Lang), hatte ich mir natürlich auch einen Einblick hinter die Kulissen gewünscht, den man in Form der Dreharbeiten zu „Der blaue Engel“ zunächst auch bekommt. Leider fehlen in der Handlung die früheren Film der Dietrich (man lernt sie als Theaterschauspielerin kennen), die weiteren mit von Sternberg werden nur noch flüchtig angerissen und die späteren, wo sie mit Schauspielern wie John Wayne und für Regisseure wie Billy Wilder oder Orson Welles spielte, sind gar nicht mehr Teil der Handlung. Das fand ich sehr schade.
Gar nichts gesagt wird auch zu ihrer Sicht auf die Schauspielerei, denn einige ihrer Äußerungen in dieser Richtung, die ich gelesen habe, ließen nicht gerade auf viel Intelligenz schließen. Ob sie die Bordsteinschwalbe und das blonde Dummchen nur gespielt hat, oder nicht, wird man aber wohl nicht erfahren.
Der Film hat jedoch einen ganz anderen Aufhänger, nämlich eine äußerst persönliche Betrachtung der Diva, die so unnahbar schien und die keiner so richtig kannte. Interessanterweise beruht der Film auch auf der Biographie ihrer Tochter, so dass man davon ausgehen kann, dass vieles authentisch ist. Darüber hinaus ist die Darstellung von Katja Flint wie bereits erwähnt wirklich außergewöhnlich. Man nimmt ihr die Rolle sofort ab und durch viele kleine Mimiken, Gestiken und Akzente verleiht sie der Figur die seltsame Aura die man von der Dietrich kennt.
Zwischen den Zeilen des Filmes kann man auch durchaus viel Interessantes lesen, z.B. Abergläubigkeit, die burschikose Art, die harte Schale und der weiche Kern. Auch ihre vielen Bettgeschichten mit Frauen und Männern werden thematisiert und machen sie trotzdem nicht unbeliebt, denn die Geschichte ist zentriert um ihre (unbelegte) große Liebe zu einem deutschen Offizier. Dass sie nebenbei noch ein Kind und einen Mann hat, der seinerseits ebenfalls eine Geliebte hat und Affären mit Regisseuren und Schauspielern tut der Wirkung der romantischen Szenen mit diesem Geliebten erstaunlicherweise keinen Abbruch. Alles trägt dazu bei, die Widersprüche in dieser Person zu verdeutlichen, auch die Hinundhergerissenheit, die z.B. die wirklich schöne Szene im amerikanischen Lazarett mit dem deutschen Soldaten zeigt.
Bildqualität

Tonwertung

Bonusmaterial

DVD-Check:
Das Bild liegt im anamorphen 16:9 Format vor und sieht wirklich vernünftig aus. Vor allem die Farben wirken wunderbar gesättigt und Fehler oder Artefakte sind mir nicht aufgefallen.
Der Ton hat keine echten Highlights, auch liegt er nur in Dolby Surround vor. Surroundeffekte gibt es kaum, anscheinand wurde hierauf keinerlei Wert gelegt. Da es sich bei dem Film jedoch um einen sehr dialoglastigen handelt, ist dies nicht so wichtig.
Als Extras gibt es ein paar kurze Interviewschnipsel mit Regisseur und Hauptdarstellerin, die interessant sind aber viel zu kurz. In den Filmographien gibt es ein paar kurze Filmausschnitte zu sehen, u.a. auch aus dem „Blauen Engel“. Die Menüs sind animiert, aber die Überblendungen halten auch auf und nerven recht schnell. Trotz allem ist die Navigation gelungen. Seltsam ist, dass die Menüs in Dolby Digital 5.1 vertont wurden, der Hautpfilm jedoch nur Dolby Surround bietet.
Gesamturteil:
Wer sich für den Mythos Marlene Dietrich interessiert und auch nicht davor zurückschreckt, dass der Film oft sehr melodramatisch ist, den wird „Marlene“ sicher nicht enttäuschen. Parallelen zu „Comedian Harmonists“ vom gleichen Regisseur sind offensichtlich (auch in der starken Fokussierung des 2. Weltkrieges) und wer diesen mochte, macht ebenfalls garantiert nichts falsch.
Da sich der Film jedoch sehr stark auf die Persönlichkeit der Dietrich konzentriert, kommen die Begleitumstände wie politische Begebenheiten und sogar ihre Filme für meinen Geschmack leider etwas zu kurz.
Diese Kritik wurde verfasst von Dirk Schönfuß.


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Marlene (2000)

Regie: Joseph Vilsmaier
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