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Seit dem 21.12.2003
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„Man on fire“

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Handlung:
Ein verbitterter Kriegsveteran heuert in Mexico City als Bodyguard an und gerade als er etwas auftaut und seinem kleinen Schützling Freundschaft schließt, wird dieser prompt entführt und er schwer verletzt. Was nun folgt, ist eine blutige Abrechnung...
Filmkritik:
Keine 2 Jahre ist es her, dass Denzel Washington nicht unbedingt verdientermaßen einen Oscar für den zweitklassigen Copthriller „Training Day“ erhielt und schon ist er in einer Edel-Trash-Produktion wie dieser zu sehen. Die Geschichte ist so ausgelutscht wie ihre Figuren klischeehaft und wenn man in der ersten Stunde des Films noch den Kopf schüttelt über die bemühte Dramaturgie des Streifens, so bekommt man in der zweiten Stunde dann das geboten, was der Titel dem typischen Videothekenbesucher verspricht: ein brutales Racheepos in dem sich der Hauptdarsteller ohne Sinn und Verstand durch die korrupte Unterwelt und Verwaltung Mittelamerikas metzelt. Dass die erste Stunde des Streifens Anspruch heuchelt, kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich hier um ein Trashprodukt voller amerikanischer Arroganz handelt, wie man es lange nicht mehr in einem großen Kinofilm gesehen hat. Dabei ist es geradezu seltsam, dass sich solch eine illustre Darstellerriege für dieses Machwerk zusammengefunden hat. Dieser Film gehört die hintersten Regale der Videothek, gleich neben „Ein Mann sieht rot“ und „Der Förster vom Silberwald“.
Diese Kritik wurde verfasst von Dirk Schönfuß.


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