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Seit dem 21.12.2003
Hits

„The Legend of Gingko“

 Filmkritik   DVD-Infos   Filmdaten   Lesermeinungen 

CONTRA: langweilige Trashproduktion
CONTRA: schwache Extras

Handlung:
Zwei Völker lebten einst am Fuße des heiligen Berges − die Hawks und die Volcanos. Die Hawks zettelten einst einen Krieg an und wurden dafür vom heiligen Berg gestraft. Die Chance zur Rache gibt ihnen das himmlische Schwert, welches aus dem Blut und den Knochen tausender Menschen gefertigt wurde. Um es zu vollenden, wird jedoch noch das Blut einer Tochter der Volcanos gebraucht.
Vee ist die Auserwählte. Ihr Vater wurde einst von der Königin der Hawks verführt und sie konnte in letzer Sekunde entkommen, bevor das Ritual vollendet wurde. Viele Jahre sind vergangen und die letzte Chance der Hawks naht, welche diese sich natürlich nicht entgehen lassen wollen. Ein blutiger Kampf beginnt und auch in den eigenen Reihen gibt es Verräter…
Filmkritik:
Mit erfolgreichen Produktionen wie „Shiri“ oder Bichunmoo„ konnte sich Korea in den letzten Jahren einen guten Namen machen, nachdem in Hong Kong, der eigentlichen Filmmetropole Asiens, wegen der Übergabe an China zunächst einige Unsicherheiten herrschten.
Vom Produzenten von „Shiri
“ kommt nun ein laut Cover „bildgewaltiges Epos, welches alle Kassenrekorde in Korea gebrochen hat“. Leider hält der Film nicht ganz, was er verspricht und eine Fortsetzung zu „The Gingko Bed“ ist er erst Recht überhaupt nicht.
Nach einem Auftakt mit viel Brimborium und Special Effects folgt zunächst eine halbe Stunde Langeweile, bis es dann spannend zu werden scheint, als zwei Freunde aufbrechen, um von einer lebensgefährlichen Reise das Feuer vom heiligen Berg zu holen und damit zu entscheiden, wer der zukünftige Herrscher wird.
Ganz vorbei war es bei mir jedoch, als sich die Mission dann folgendermaßen entwickelte: Die Mannen irren ewig durch die Wälder, es gibt ein paar Kämpfe und einen folgenschweren Zwischenfall, aber das eigentliche Ziel der Mission wird gar nicht gezeigt. Vielmehr sind sie auf einmal einfach wieder zurück im Dorf. Toll.
Was nun folgt, ist eine fragwürdige Dreiecksliebesbeziehung (eigentlich eher eine Vierecksbeziehung) und eine sehr unbefriedigende Auflösung nach schier unendlicher Wartezeit.

Der Film bietet einige nette Effekte, etwa die Wasserwürmer. Die Kämpfe sind hektisch, ruckelig, brutal und eher unübersichtlich inszeniert. Die Optik ist durchaus gelungen, es gibt viele Nachtaufnahmen, romantische Szenen im Regen und mit Feuer beleuchtet, wehende Fahnen, … wirklich hübsch, aber auch nicht spektakulär.
Insgesamt wirkt das Ganze jedoch eher wie einer dieser Fantasy-Zweiteiler fürs Privatfernsehen, für den man heftig Genreklassiker von „Indiana Jones“ bis „Conan, der Zerstörer“ und „Rambo“ kopiert hat. Er hat einfach nicht das Niveau eines Kinofilmes, ist viel zu unausgewogen und die bedeutungsschwangeren Dialoge machen die Handlungslücken nur noch offensichtlicher.
Unfreiwillig komisch wird’s dann auch noch, wenn einer der Protagonisten eine Handvoll seiner Freunde ermordet und ihn seine Freundin zum Einlenken zu überreden versucht: „… noch ist doch nicht soviel passiert …“. Ist ja alles halb so wild.
Bildqualität

Tonwertung

Bonusmaterial

DVD-Check:
EMS hat sich bei der Auswahl der verfügbaren Tonspuren wieder einmal nicht lumpen lassen und präsentiert den deutschen Ton wahlweise in Dolby Surround, Dolby Digital 5.1 oder dts. Der koreanische Originalton liegt in Dolby Surround vor. Zwar macht der Film durchaus Gebrauch von den Surrounds, aber sehr überzeugend klingt das Ganze nicht.
Das Bild wurde im Breitbildformat anamorph abgetastet, kann jedoch trotz des neueren Produktionsdatums nicht ganz überzeugen. Die Bildqualität schwankt stark und ist an einigen Stellen extrem unscharf, so dass kaum noch Details erkennbar sind. Was vor allem bei Kamerafahrten stark auffällt, sind die Nachzieheffekte und Bildruckler. Bei den hektischen Kämpfen neigt das Bild auch oft zum Verschwimmen. Schwarzwert und Farbsättigung sind jedoch gut, auch Rauschen tritt fast nicht auf. Damit bietet das Bild der DVD trotzdem noch einen deutschen Unterschied zu VHS oder analogem TV-Bild. Der Layersprung ist auf der DVD sehr auffällig platziert.
Extras gibt es auf der DVD leider kaum. Außer dem originalen Kinotrailer in koreanisch und 6 anderen Trailern aus dem EMS-Programm gibt es rein gar nichts zu vermelden. Das Menü der DVD sieht jedoch wieder einmal ganz nett aus und wurde mit einer Szene aus dem Film in Kombination mit einigen 3D-Animationen erstellt.
Gesamturteil:
Zusammenfassend muss man leider sagen, dass „The Legend of Gingko“ ein eher langweiliges B-Movie ist. Wer sich hier einen Effektekracher wie „Stormriders“, eine epische Geschichte wie in „Bichunmoo“ oder einen düsteren Fantasyfilm wie „Conan, der Barbar“ erhofft, wird bitter enttäuscht sein. Daher kann ich an dieser Stelle lieber den Griff zu einem der drei genannten, vergleichbaren Filme empfehlen.
Diese Kritik wurde verfasst von Dirk Schönfuß.


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