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Seit dem 21.12.2003
Hits

„Frankenstein schuf ein Weib“

 Filmkritik   DVD-Infos   Filmdaten   Lesermeinungen 

PRO: tolles Schauermärchen für Erwachsene
PRO: mit dem typischen Charme der Hammer-Filme
PRO: gute Bildqualität und einige Extras

Handlung:
Hans war noch klein, als er Zeuge wurde, wie sein Vater, ein stadtbekannter Dieb und Mörder, durch die Guillotine seinen Kopf verlor. Dieser Schatten soll sein Leben lang über ihm bleiben. Auch wenn er ein guter Mensch ist, so treibt ihn doch sein Jähzorn oft zu unbedachten Taten, vor allem, wenn die noblen Herrschaften im Wirtshaus wieder einmal die entstellte Wirtstochter Christina beleidigen, in die Hans heimlich verliebt ist.
Inzwischen forschen Dr. Hertz und Baron Frankenstein an den Geheimnissen des Lebens und der Seele. Nachdem dem Baron ein großer Durchbruch gelangen ist, schickt der Dr. Hans ins Wirtshaus, um eine Flasche Champagner zu holen. Dort nimmt das Schicksal in Form der drei Edelmänner Anton, Johann und Karl seinen Lauf. Der Zufall will es, dass Hans unschuldig des Mordes angeklagt und zum Tode verurteilt wird. Christina ist nicht in der Stadt und kommt zu spät, um ihn zu retten. Verzweifelt begeht sie Selbstmord.
Dies ist jedoch nicht das Ende, sondern erst der Anfang der Geschichte, denn Baron Frankenstein und Dr. Hertz, bei denen Hans als Gehilfe arbeitete, haben viel vor mit den Körpern. Der brillante Wissenschaftler kann mit Hilfe von Dr. Hertz die Beschränkungen, die seine entstellten Hände für ihn bedeuten, überwinden und erschafft er eine wunderschöne Frau. Doch bald schon rollen wieder Köpfe in der kleinen Stadt…
Filmkritik:
Frankenstein schuf ein Weib“ ist bereits der 4. Frankenstein-Film aus einer Zahl von insgesamt 7 von den britischen Hammer Studios und wieder erschafft Frankenstein ein Wesen (diesmal allerdings kaum als Monster zu bezeichnen) und beschwört damit Unheil herauf. Sicherlich mag man der Story vorwerfen können, sie sei durchschaubar, doch das macht dieses von Horror-Altmeister Terence Fisher inszenierte Schauermärchen für Erwachsene keineswegs weniger unterhaltsam.
Liebevoll ausgestattete Sets und Kostüme erinnern an alte Märchenverfilmungen und auch sonst kann der Film eine Menge Charme versprühen. Die Experimente des Barons mit Elektrizität sind wirklich ansprechend umgesetzt.
Da es sich nicht um eine Umsetzung der klassischen Frankenstein-Geschichte von Mary Shelley handelt, braucht sich der Film auch nicht an die Konventionen einer Romanvorlage zu halten, sondern kann eine ganze eigene Geschichte erzählen, was auch Universals „Frankensteins Braut“ schon sehr gut getan hat.

So erzählt der Film eine Liebesgeschichte, die aufgrund von Dekadenz, Arroganz und Vorurteilen tragisch endet und spinnt die Geschichte des besessenen Baron Frankstein weiter. Letzterer wird wieder einmal von Peter Cushing verkörpert, der mit seiner kühlen und berechnenden Art der Figur die richtige Wirkung verleiht. Aber auch die anderen Rollen sind sehr gut besetzt: der naive Hans, Christina, die die Wandlung vom hässlichen Entlein zur „femme fatal“ vollzieht und Dr. Hertz, der Mediziner, der sich der Faszination Frankensteins bahnbrechender Forschung nicht entziehen kann.
Bildqualität:
Anolis konnte für die DVD-Veröffentlichung des Filmes auf ein sehr gutes Master zurückgreifen. Es enthält zwar teilweise noch Verschmutzungen o.ä., das anamorphe Bild im 1.85:1-Format kann jedoch durch seine Detailreichheit und die zumindest gute Bildschärfe trotz seines Alters überzeugen. Die Farben sind größtenteils gut, teilweise aber etwas blass.
Tonwertung:
Anders sieht es da schon mit dem Ton aus, welcher leider im Original und in der deutschen Fassung nur in mono vorliegt. Bei diesem Film schadet das dem Filmgenuss jedoch wenig, da der Film sehr dialoglastig ist. Die Klangqualität der beiden Tonspuren unterscheidet sich wenig. Die Sprachverständlichkeit ist gut.
Bonusmaterial:
Als Extras sind diverse Trailer, eine kleine Fotogallerie und eine etwa halbstündige Dokumentation aus der Reihe „World of Hammer“ enthalten, die sich mit den Frankenstein-Filmen der Hammer Studios befasst. Auch wenn diese größtenteils aus Filmausschnitten besteht und keinen sehr hohen Informationsgehalt hat, so ist sie doch eine nette Beigabe.
Besonders zu erwähnen ist darüber hinaus noch das beigefügte Booklet. Zwar besteht dies nur aus einem einmal gefalteten Blatt, also 4 Seiten, doch es sind eine Menge Hintergrundinformationen zum Film und seinen Darstellern enthalten.
Gesamturteil:
Für Fans der legendären Horrorfilme der Hammer Studios, aber auch für alle anderen, die etwas für hübsch ausgestattete Horrormärchen haben, sind Film und DVD gleichermaßen empfehlenswert. Anolis hat sich mit der DVD sichtlich Mühe gegeben.
Diese Kritik wurde verfasst von Dirk Schönfuß.


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Frankenstein Created Woman (1967)

Regie: Terence Fisher
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