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Seit dem 21.12.2003
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„Born to die“

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Filmkritik:
Born to die“, im Original „Cradle 2 the grave“, ist der neue Film des Regisseurs von „Romeo must die“, diesmal wiederum mit Jet Li in einer Hauptrolle. Produziert wurde der Film von Joel Silver („The Matrix“), der für den Film noch weitere bekannte Gesichte wie Kelly Hu („The Scorpion King“), Marc Dacascos („Der Pakt der Wölfe“) und Tom Arnold gewinnen konnte. Leider sticht keiner von ihnen mit seiner schauspielerischen Leistung wirklich heraus.

Doch zunächst ein paar Worte zur Geschichte. Eine Bande von Kleinkriminellen unter der Führung von Fait (Rapper DMX) raubt einen Tresorraum aus, doch dem Auftraggeber geht es nicht um das Geld oder die Diamanten, die dort zu finden sind. Er sucht einen Beutel schwarzer Edelsteine. Kaum hat die Bande jedoch die Beute, scheint auf einmal die halbe Welt auf die Steine scharf zu sein. Da ist der berüchtigtste Gangsterboss der Stadt, der gefährliche Chinese Ling (Marc Dacascos), der als erstes ihren Verbindungsmann ausschaltet und der taiwanesische Geheimagent Su (Jet Li). Als sich Ling jedoch Faits Tochter schnappt, müssen sich Fait und Su zusammenraufen...

Klingt bekannt? Nun ja, diese Art actionreiches Buddy-Movie mit Entführungen, wilden Verfolgungsjagden und gefährlichen Gangstern ist auch schon zuhauf verfilmt worden. Viel Neues bietet der Film dabei auch nicht. Ganz im Gegenteil: Durch die Möchtegern-hippe Inszenierung mit ihren Schnitten im Sekundentakt und der zumindest für meinen Geschmack überaus nervigen HipHop-Musik lässt der Film so etwas wie eine Atmosphäre gar nicht erst entstehen und wirkt nur wie ein überlanges Musikvideo.
Selbst der viel versprechende Endkampf zwischen Marc Dacascos und Jet Li, beide Martial Arts Spezialisten, fällt enttäuschend aus. Zwar stimmen das Setting und im Großen und Ganzen auch die Technik, jedoch kann es der Regisseur auch hier nicht lassen, den Kampf mit 2 anderen Kämpfen, in denen offensichtliche Kung-Fu Laien gegeneinander antreten, hektisch ineinander zu schneiden. Wenigstens hat man in diesem Film auf die völlig unpassenden CGI-„Matrix“-Shots verzichtet, die „Romeo must die“ aufwerten sollten.

Insgesamt sind die einzigen sehenswerten Szenen die Verfolgungsjagd mit dem Quad und die Kampfszenen mit Jet Li, speziell die im Käfig, auch wenn es da oft schon zu übertrieben zugeht. Dennoch gibt es selbst für Jet Li Fans kaum einen Grund, sich dieses überflüssige Machwerk anzusehen. Wer es dennoch tut, der sollte den Abspann abwarten, der noch einen lustigen Dialog über das Film-Business enthält.
Bildqualität

Tonwertung

Bonusmaterial

DVD-Check:
Die DVD besitzt ein Bild mit guter Schärfe und kräftigen Farben, welches auch keine Probleme mit Rauschen oder Kompressionsartefakten hat. Der Ton wurde solide abgemischt, sowohl die Score als auch die Effekte und Explosionen wurden gut auf die Surroundkanäle verteilt, wirklich beeindruckend ist der Soundmix jedoch nicht, dafür fehlen ihm dann doch die wirklich durchschlagenden Surroundeffekte.
Die Extras der DVD bestehen aus 3 Featuretten, die sich mit drei speziellen Themen beschäftigen. Außerdem sind Informationen zu Cast & Crew, ein Musikvideo und der Kinotrailer enthalten.
Gesamturteil:
Die DVD erhält das Gesamturteil „befriedigend bis gut“.
Diese Kritik wurde verfasst von Dirk Schönfuß.


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