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265 Kritiken online

Seit dem 21.12.2003
Hits

„Stuart Little 2“

 Filmkritik   DVD-Infos   Filmdaten   Lesermeinungen 

PRO: lustiges und actionreiches Abenteuer für Groß und Klein
CONTRA: das jedoch mit einer schwächeren und verniedlichteren Story als im ersten Teil aufwartet
PRO: hohe Bild- und Tonqualität
PRO: zahlreiche und hochwertige Extras

Filmkritik:
Stuart Little“ erzählte die Geschichte, wie die kleine Maus Stuart von den Littles adoptiert wurde und sich trotz vieler Schwierigkeiten als waschechtes Familienmitglied einfügen konnte. Der Film mit seiner Ballance aus Gags, tollen Computertricks (lippensynchron sprechende Katzen!) und rasanten Actionszenen gönnte dem Zuschauer mit seiner abwechslungsreichen Story (von M. Night Shyamalan [„The sixth sense“] nach einem Kinderbuch von E.B. White) keine Atempause.
Nach dem großen Erfolg des ersten Teils stand natürlich eine Fortsetzung an und angesichts der recht hohen Qualität des Erstlings war die Erwartungshaltung entsprechend. „Stuart Little 2“ ist ein recht gelungenes Sequel frei nach dem Motto „schneller, höher, weiter“. Zunächst jedoch erst einmal ein paar Worte zur Geschichte.

Der Alltag ist eingekehrt. Die Katze Snowbell hat sich damit abgefunden, dass Stuart nicht auf der Speisekarte steht und bevorzugt eher Lachs, Bruder George hat neue Interessen und außerdem hat sich bei den Littles Nachwuchs eingestellt. Mrs. Littles stark ausgeprägter Mutterinstinkt macht die Sache für Stuart auch nicht leichter.
Ein für den Zuschauer sehr lustiges Erlebnis auf dem Fußballfeld und weitere Flugstunden, diesmal als „Roter Baron“ mit einem Modellflugzeug, welche mit einem Crash enden, geben den endgültigen Ausschlag dazu, dass sich George mehr seinem neuen Freund Will zuwendet.
Stuart fühlt sich allein, doch von seinem Vater lernt er, dass es immer einen Silberstreif am Horizont gibt und dieser fällt eines Tages in Form des kleinen Kanarienvögelchens Margalo, welches Stuart in einer rasanten Verfolgungsjagd mit seinem Auto aus den Klauen eines Falken rettet, sprichwörtlich vom Himmel.
Die beiden freunden sich an und Margalo zieht bei den Littles ein. Sie kommen sich näher und in einer Szene schauen die beiden im „Autokino“ Hitchcocks „Vertigo“.
Als Margalo auf einmal verschwunden ist, macht sich Stuart auf den abenteuerlichen Weg, sie zu suchen. Da seine Mutter das nie erlaubt hätte, muss George zum ersten Mal für ihn lügen, was auch nicht ganz ohne Komplikationen abgeht. Zu guter letzt muss Stuart zeigen, ob er ein Mann oder eine Maus ist. Gemeinsam mit Katze Snowbell stellt er sich dem bösen Falken. Nach dem Bootsrennen im ersten Teil folgen hier nun rasante Verfolgungsjagden zu Lande und in der Luft.

Im Vergleich zum ersten Teil bewegt sich die Handlung stärker zu den computergenerierten Akteuren hin. Vater (Hugh Laurie, „101 Dalmatiner“), Mutter (Geena Davis, „Die Piratenbraut“) und sogar George (Jonathan Lipnicki, „Jerry Maguire“) stehen nicht mehr so sehr im Mittelpunkt der Handlung. Einen negativen Einfluss hat dies aber kaum, denn der Film ist weit davon entfernt, nur mit Effekten zu glänzen und hat einen interessanten Ansatz für eine neue Geschichte gefunden.
So ist es diesmal die Freundschaft mit Margalo, die bittere Erkenntnis und der Kampf mit dem neuen Gegenspieler Falcon, der dafür sorgt, dass Stuart wieder einmal seine Tapferkeit beweisen muss. Dabei stehen ihm auch alte Bekannte aus dem ersten Teil zur Seite. Neben dem stets verkannten Stubentiger Snowbell gibt es auch ein Wiedersehen mit der Straßenkatze Monty.

Der Film ist gewaltfrei und für alle Altersgruppen geeignet. In seinem Zentrum steht die Vermittelung von Wertvorstellungen wie Freundschaft und Familie. Die Verniedlichung der Handlung und der Personen ist stärker ausgeprägter als im ersten Teil, dies ist jedoch nicht so problematisch, denn auf den erhobenen Zeigefinger hat man weitestgehend verzichtet.
Die Geschichte um Verrat und Freundschaft ist freilich nicht mehr ganz so originell wie im ersten Teil und einen Tick zu belanglos. Bei einer vernünftigerweise kurz gewählten Laufzeit von ca. 75 Minuten ist das zweite Leinwandabenteuer des kleinen Nagers jedoch kurz genug, damit dies nicht zum Problem wird.

Die neuen digitalen Charaktere Margalo und Falcon sind sehr gut gelungen, auch wenn sie nicht den Detailgrad von Stuart erreichen, bei dem wirklich jedes kleine Haar realistisch animiert wurde. Margalo wirkt schon von ihrer ganzen Erscheinung her niedlich und sympatisch, der Falke hingegen überlegen und grausam.
Ihr übriges dazu tun natürlich die Sprecher, die den Figuren erst Leben einhauchen. Im Original sind dies Melanie Griffith („Cecil B. DeMented“) als Margalo und James Woods als Falke. Im deutschen wird letzterer übrigens von der Synchronstimme von Jean Reno ebenfalls äußerst treffend intoniert. Michael J. Fox („Zurück in die Zukunft“) leiht seine Stimme wieder Stuart Little.
Lediglich eine Stelle im Film, nämlich die, wo Snowbell über den vermeintlichen Tod von Stuart trauert, wirkt nicht recht überzeugend. Dies ist ein wenig auf die deutsche Synchronisation, vielmehr jedoch darauf zurückzuführen, dass digitale Charaktere immer noch Defizite dabei haben, echte Emotionen zu transportieren.
Die Qualität der computergenerierten Objekte ist absolut erstaunlich, vor allem wenn man mittels Making Of einen Einblick bekommen hat, was alles getan werden muss, damit Stuart seine Kleidung wechseln, die Katzen sprechen und ein animiertes Flugzeug durch vorgefilmte Kulissen fliegen kann.

Abschließend kann man sagen, dass der Film prächtige Unterhaltung für Groß und Klein bietet. Wie sein Vorgänger präsentiert er einen guten Mix aus Familienfilm, Gags und rasanter Action. Das Drehbuch kann jedoch nicht so ganz mit dem ersten Teil mithalten und so ist der Film trotz aller seiner Qualitäten nach dem Schauen sehr schnell vergessen.
Bildqualität:
Bei einer Laufzeit von nur etwa 75 Minuten und einem Material mit vielen digitalen Elementen ist es doch eher verwunderlich, dass sich (minimales) Rauschen und auch digitale Kompressionsartefakte hier etwas stärker bemerkbar machen. Der Grund liegt in immerhin 5 verschiedenen Tonspuren und einer Fülle von Extras, die die Länge und Datenmenge des Hauptfilmes sogar übersteigen.
Bei der Farbbrillanz und dem Kontrast gibt es jedoch nichts zu klagen. Auch die Bildschärfe ist in Ordnung, aber das Bild ist leider nicht detailreich genug. Geringes Rauschen tritt vor allem bei Außenaufnahmen auf, Innenaufnahmen sind meist vollkommen rauschfrei. Nicht nur bei genauem Hinschauen fällt jedoch auf, dass die Bitrate scheinbar doch etwas knapp bemessen war. So sieht das Bild immer noch exzellent aus, jedoch wären mit einer höheren Bitrate noch eine bessere Detailtreue und weniger Artefakte möglich gewesen.
Tonwertung:
Stuart Little 2“ hat man einen tollen Sound verpasst, der mit dem schönen Soundtrack aus Popsongs, aber auch ambienten Geräuschen und dem richtigen Pfiff in den vielen Actionszenen aufwarten kann. Die englische Tonspur kann durch die wesentlich besser passenden Synchronstimmen punkten, aber von der Abmischung her nehmen sich englische und deutsche Tonspur nicht viel.
Von der Dynamik her ist der Sound nicht so eindrucksvoll wie bei einem Actionfilm. Die orchestrale Filmmusik breitet sich wunderbar über alle Lautsprecher aus und so ist es auch meist die Musik, die über den Film ständig präsent ist und den Raum füllt.
Alles in allem gibt es keinen Grund zur Klage, nur das letzte bisschen Brillanz fehlt zur Tonreferenz.
Bonusmaterial:
Die Ausstattung der DVD ist mehr als gelungen. Zunächst sind die die obligatorischen Kinotrailer zu beiden Teilen des Filmes sowie zu „Kermit’s swamp years“. Wie bei „Spider-man“, auch aus dem Hause Columbia, gibt es darüber hinaus noch ein interaktives Feature, bei welchem man im Film an einigen Stellen zusätzliche Featuretten mit kurzer Laufzeit abrufen kann, die sich etwa mit den Kostümen oder anderen kontextbezogenen Dingen beschäftigen.
Nun folgen einige Featuretten. Als da wären ein Beitrag über die Erschaffung des Falken, ein lustig gemachtes „Schnell-Making Of“, das in 2 Minuten die gesamte Produktion des Filmes erklärt und ein recht ausführliches 25-minütiges Making Of. Letzteres ist weitgehend frei von Werbeaussagen und „Scharfmachern“ und konzentriert sich auf alle wichtigen Aspekte der Produktion, welche mit unbearbeiteten CGI-Szenen, Blicken hinter die Kulissen und Interviews illustriert werden.
Besonders hervorzuheben ist jedoch, dass alle drei Beiträge auch in einer deutschen Synchronisation vorliegen. Dies ist sehr vorbildlich. Die meisten DVD-Produzenten halten dies selbst bei DVDs zu Kinderfilmen nicht für nötig. Etwas gewöhnungsbedürftig ist jedoch der starke Akzent des Sprechers, der bei mir schnell dazu geführt hat, wieder zum O-Ton umzuschalten.
Das Making Of des Kanals „HBO“ ist wieder eher ein „Scharfmacher“, denn es besteht zum Großteil aus Filmausschnitten und hat nicht den Gehalt des anderen Making Ofs. Da sich die Überschneidungen aber noch im Rahmen halten, ist es auch ganz interessant.
Nun folgen weitere Bonusmaterialien wie das Musikvideo von Celine Dion, ein kurzes Filmquiz mit lediglich 6 leichten Fragen und einige Promo-Clips zum Playstation-Spiel. Wie auf der DVD zum ersten Teil gibt es auch wieder ein Vorlesebuch, welches man vorgelesen bekommen kann oder selbst lesen kann. Es ist schön animiert und für kleinere Zuschauer sicher interessant. Der DVD-ROM-Part der DVD enthält noch ein ReVoice-Studio, wo man Szenen aus dem Film mit der eigenen Stimme neu vertonen kann.
Abgerundet werden die vielfältigen Features der DVD durch Filmografien zu den Machern und Sprechern sowie Ausmalbildern von einem Malwettbewerb zum Film. Auch ein Audiokommentar der Macher fehlt nicht.
Alles in allem hält die reichhaltige Ausstattung für jeden etwas bereit und durch die deutsche Synchronisation der Featuretten werden diese auch kleineren Zuschauern zugänglich.
Gesamturteil:
Stuart Little“ war ein exzellenter Kinderfilm, der mit viel Humor, toller Action und einer grandios realistisch animierten Maus Groß und Klein begeistern konnte. Die Fortsetzung bietet mehr von allem: digitale Charaktere (der Kanarienvogel Margalo und der Falke), Action zu Lande und in der Luft und alte Bekannte wie die Katzen Monty und Snowbell. Leider kann die verniedlichte Story nicht mit dem ersten Teil mithalten. So ist der Film wohl eher schnell vergessen, aber während seiner kurzen Laufzeit kommt keine Sekunde Langeweile auf.
Die DVD ist wohl technisch top als auch für Kinder und Erwachsene gleichmaßen gut ausgestattet. Die schön animierten Menüs und die vielen ansprechend präsentierten Extrafeatures machen „Stuart Little“ zu einer Referenzscheibe bei Kinderfilmen.
Diese Kritik wurde verfasst von Dirk Schönfuß.


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Stuart Little 2 (2002)

Regie: Rob Minkoff
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