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265 Kritiken online

Seit dem 21.12.2003
Hits

„Star Trek - The next generation - Staffel 5“

 Filmkritik   DVD-Infos   Filmdaten   Lesermeinungen 

PRO: eine der besten, wenn nicht DIE beste SciFi-TV-Serie
PRO:Star Trek TNG“ auf dem Höhepunkt mit hochwertigen und abwechslungsreichen Folgen
PRO: interessante und zahlreiche Extras
PRO: mittlerweile erstaunlich gute Bild- und Tonqualität für eine TV-Serie

Filmkritik:
In den 60er Jahren erschloss Gene Roddenberrys Science-Fiction-Fernsehserie „Star Trek“, in Deutschland „Raumschiff Enterprise“ genannt, neue Welten in der Fernsehunterhaltung. Wie so oft begann der Kult um Captain Kirk, Spock, Scotty, Pille und die anderen Besatzungsmitglieder der Ur-Enterprise erst richtig, als die Serie längst abgesetzt worden war und in der Wiederholung lief.
Man plante zunächst eine Neuauflage der Serie als „Enterprise 2“, gab das Projekt jedoch, quasi in letzter Sekunde, zugunsten des ersten „Star Trek“-Kinofilmes wieder auf. „Zum Glück“, werden viele sagen, denn die „Star Trek“-Kinofilme sind heute ihrerseits feste Größen im Science Fiction Genre.
Erst 1987 sollte eine neue „Star Trek“-Fernsehserie folgen. „Star Trek - The next generation“, in Deutschland „Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert“ genannt und wiederum vom Erfinder der Originalserie erdacht, führte eine neue Crew und, da die Serie ein Jahrhundert später spielt, auch neue Technologien und Feinde ein.

Spätestens seit der dritten Staffel hat es die nächste Generation geschafft, weit aus dem Schatten der Originalserie hervorzutreten. Die fünfte Staffel bietet ebenfalls wieder eine grandiose Mischung aus der Erforschung fremder Phänomene, der Entwicklung der Charaktere und der Beleuchtung von menschlichen Werten und Problemen.
Beruhte der Kult um die Originalserie ebenfalls schon auf den Charakteren, so muss man doch sagen, dass dort im Wesentlichen einige wenige Figuren, nämlich zumeist Kirk und Spock im Vordergrund standen und die Handlung der Folgen immer linear verlief.
Die neue Serie brachte hier eine deutliche Wende und war wesentlich experimentierfreudiger. So stehen auch Nebenfiguren im Vordergrund mancher Folgen, hier beispielsweise in 2 Folgen Worf und sein Sohn.
Schwerenöter Captain Kirk steht in der neuen Serie der deutlich ältere und äußerst charismatische Captain Picard, verkörpert von Patrick Stewart, gegenüber, der sich bereits als Shakespeare-Darsteller einen Namen gemacht hatte.
In „Katastrophe auf der Enterprise“ ist der Captain mit drei Kindern, welche er ja bekanntermaßen nicht sonderlich mag, in einem Turbolift gefangen und ernennt diese zu seinen Offizieren, um sich aus der misslichen Lage befreien zu können. Währenddessen kämpft die Besatzung in kleinen Gruppen in verschiedenen Teilen der Enterprise ums Überleben, was mit einer Parallelmontage der einzelnen Handlungsstränge umgesetzt wurde. Deanna Troi muss das Hauptschiff kommandieren und Commander Riker muss sich mit Datas Kopf unterm Arm zum Maschinenraum durchschlagen.

Den Anfang der fünften Staffel bildet aber zunächst der zweite der Teil der Doppelfolge „Der Kampf um das klingonische Reich“, welche die gleichnamige Folge am Ende der 4. Staffel fortsetzt.
Eine neue Figur der fünften Staffel ist Fähnrich Ro, welche zu Beginn der Staffel eingeführt wird. Dass Guinan sie als Freundin akzeptiert, macht sie interessant für den Captain und Commander Riker hat immer wieder so seine Probleme mit der eigensinnigen Bajoranerin. Diese Querelen geben mehreren Folgen eine zusätzliche Würze und zaubern einem vor allem in „Mission ohne Gedächtnis“ (die Mannschaft hat ihr Gedächtnis verloren und wird auf eine zweifelhafte Mission geschickt; dort sind die beiden ein Liebespaar) oder „So nah und doch so fern“ (Ro und Geordi werden in eine Zwischendimension gebeamt, wo sie für die anderen unsichtbar sind; dort zeigt Riker, dass er etwas für die verschwundene Ro übrig hat), mit Kenntnis der Folgen davor, ein Lächeln auf’s Gesicht.

Merkte man etwa Patrick Stewart (Picard) in der ersten Staffel zwar seine Begabung an, so konnte er dort jedoch noch nicht so recht überzeugen. Zu unausgewogen war das Spiel aller Akteure. Nachdem spätestens mit der dritten Staffel die Charaktere der meisten Figuren mit speziell auf sie abgestimmten Folgen besser ausgearbeitet waren, haben er und seine Kollegen ihren Stil längst gefunden und man merkt ihnen die Spielfreude deutlich an.
Die schauspielerischen Leistungen sind durchweg sehr überzeugend, manche Folgen verwenden auch längere Szenen ohne Schnitte, was gerade bei gefühlvollen Situationen und angesichts des engen Zeitplanes einer TV-Produktion schon etwas Besonderes ist.

Wie in sich schlüssig und komplex das Star Trek Universum ist, zeigt sich gut an der Doppelfolge „Wiedervereinigung“. Der Vulkanier Spock (Leonard Nimoy aus der Originalserie in einem Gastauftritt), mittlerweile von hohem Alter und renommierter Botschafter der Förderation ist in geheimer Mission unterwegs. Wenn ein als Romulaner verkleideter Picard mit Hilfe der Klingonen zu einem geheimen Treffen mit Spock auf Romulus reist, dann ist gute Unterhaltung garantiert.
In dieser Folge begegnet Picard der Tochter von Tasha Yar, welche bereits in der ersten Staffel den Tod fand. In der dritten Staffel existiert eine Folge, in der die Enterprise in einen Zeitstrudel gerät und Tasha Yar, die dort wieder lebt, auf eigenen Wunsch zurück in die Zeit reist, um dort einem Ingenieur, den sie liebt, beim hoffnungslosen Kampf gegen die Romulaner zu helfen. In der Gegenwart erzählt ihre Tochter, die zur Hälfte Romulanerin ist, Captain Picard nun, wie die Geschichte in der Vergangenheit weiter ging.
Außerdem bietet diese Folge wieder interessante Parallelhandlungen, denn Riker führt inzwischen die Enterprise und ist seinerseits einer faulen Sachen auf der Spur.
Die Komplexität der Serie verschreckt dabei interessanterweise trotzdem keine Gelegenheitszuschauer. Nur der Zuschauer, der alle zurückliegenden Folgen gesehen hat, wird aber viele kleine Anspielungen auf frühere Folgen würdigen können. Er wird wissen, wie verschiedene Personen auf die Enterprise kamen und Teile ihrer Vergangenheit kennen, etwa Picards letztes Kommando, die Beziehung zwischen William Riker und Deanna Troi, Worfs Herkunft, etc. Diese Komplexität und die vielen kleinen Insiderwitze machen für Fans der Serie einen Großteil der Faszination aus.

Die Missionen der fünften Staffel sind wieder sehr vielfältig. Hier gibt es echte Highlights, aber auch eher durchschnittliche Folgen. Manchen Stories liegen ungeheuer faszinierende Ideen zugrunde, wenn es etwa um Zeitreisen geht. Andere Folgen eröffnen interessante Einblicke in die Persönlichkeit einzelner Figuren. Es gibt aber auch Episoden, die sich fast in Richtung Familienserie bewegen. Da geht es oft um ganz irdische Probleme und der ganze „Star Trek“-Hintergrund droht zur Alibinummer zu verkommen. Beispiele sind hier etwa „Der einzige Überlebende“, wo ein kleiner Junge Data imitiert oder „Die imaginäre Freudin“, wo die Beziehung zwischen Kindern und Erwachsenen untersucht wird.
Von solchen Folgen bleiben dann kaum mehr als Fußnoten im Gedächtnis, etwa „aha, Worf hat einen Sohn“ in „Die Soliton-Welle“. Der Anteil der außergewöhnlich guten Folgen ist jedoch höher als bei fast jeder anderen Serie.

Die Folge „Der zeitreisende Historiker“ bringt einen Wissenschaftler aus der Zukunft auf die Enterprise, welche gerade an einem hochriskanten Projekt arbeitet. Da er aus der Zukunft kommt, sollte er den Ausgang der Mission kennen. Aber da gibt es ja die oberste Direktive...
Vor allem Worf werden, wie bereits erwähnt, einige Folgen gewidmet, um seinen Charakter weiter auszuarbeiten. Kernpunkte der beiden Folgen „Die Soliton-Welle“ und „Die Operation“ sind seine Wertvorstellungen und die Beziehung zu seinem Sohn. Letztere Folge, in der es auch um ärztliche Ethik geht, ist besonders gelungen.
Die Folge „Gefährliche Spielsucht“ hingegen hat eine extrem spannende Thrillerhandlung. Erst nach und nach schaut der Zuschauer hinter die seltsamen Vorgänge und fiebert mit Wesley Crusher, der verzweifelt versucht, eine katastrophale Verschwörung zu vereiteln. Diese Folge ist nur eines der vielen Highlights der Staffel.

Dann gibt es auch Folgen, die eher experimentell sind und sich mit philosophischen oder ethische Fragen bzw. typischen Science Fiction-Themen wie Zeitreisen beschäftigen. Hier sticht vor allem die Folge „Deja vu“ heraus, in welcher die Enterprise in eine Zeitschleife gerät; „Und täglich grüßt das Murmeltier“ lässt grüßen.
In „Das Recht auf Leben“ geht es um die Existenzberechtigung eines Menschen vernichtenden Kristallwesens, weitere Folgen beschäftigen sich etwa mit Gentechnik („Das künstliche Paradies“), sexueller Orientierung (in „Verbotene Liebe“ verliebt sich Riker in ein androgynes Wesen), Terrorismus (in „Verbotene Gäste“ werden Mitglieder der Crew á la „Die Körperfresser kommen“ von fremden Wesen eingenommen und dürfen einmal ganz andere Characterzüge zeigen) oder Kommunikation (in „Darmok“ muss Picard eine Verständigungsgrundlage mit einem Volk finden, welches sich mit Metaphern verständigt). In weiteren Folgen darf der Zuschauer einmal die Sternenflottenakademy besuchen, es gibt ein Wiedersehen mit Wesley Crusher (u.a. „Ein missglücktes Manöver“), natürlich wieder eine Folge mit der lebensfrohen Lwaxana Troi (in „Hochzeit mit Hindernissen“ zeigt sich, dass sowohl Trois Mutter als auch Worfs Sohn Alexander etwas vom anderen lernen können).
In „Ich bin Hugh“ kommen auch die Borg wieder einmal vor. Diesmal jedoch persönlicher und individueller als man gedacht hätte, denn der Captain erlaubt die Behandlung eines verletzten und vom Kollektiv getrennten Borgs.
Nach der exzellenten Folge „Das zweite Leben“, in der Captain Picard eine alternative Realität erlebt, endet die Folge wieder einmal mit der ersten Hälfte einer Doppelfolge. Diesmal muss sich die Besatzung der Enterprise der „Gefahr aus dem 19. Jahrhundert“ stellen. Data setzt sich damit auseinander, was Schicksal heißt und den Captain erwartet eine ganz besondere Begegnung.

Auch in der fünften Staffel wird die Tradition übernommen, dass Mitglieder des Schauspielerteams die Regie einiger Folgen übernehmen. Schon Leonard Nimoy, Darsteller des Spock in der Originalserie, hatte es dann bis auf den Regiestuhl von „Star Trek − Auf der Suche nach Mr. Spock“ und „Star Trek − Zurück in die Gegenwart“ geschafft. In diese Fußspuren trat später auch Jonathan Frakes (Regie bei der Folge „Deja vue“), Darsteller des Commander Riker, welcher für die Kinofilme „Der erste Kontakt“ und „Der Aufstand“ die Regie übernahm. Für die Serie durften allerdings auch Patrick Stewart (Regie bei „Der einzige Überlebende“) und später LeVar Burton (Geordi) in einigen Folgen Regie führen.

Die fünfte Staffel gehört nach den ebenfalls hervorragenden Staffeln 3 und 4 zu den besten der Serie. Wo die Serie anfangs noch deutliche Schwierigkeiten hatte, aus den Fußstapfen der Originalserie zu treten und die Schauspieler in ihren Rollen noch unsicher wirkten, gelang es der Serie spätestens mit der dritten Staffel, ihr Publikum mit tollen Stories, guten schauspielerischen Leistungen und immer besserer technischer Umsetzung zu begeistern.
Auch in der fünften Staffel ist wieder eine deutliche Steigerung sichtbar. Fielen selbst in der dritten Staffel teils noch recht billige gemalte Hintergründe auf, so sind diese schon deutlich professioneller geworden. Die Serie bietet tolle Raumschlachten, die auch heute noch halbwegs wirken und ansprechende optische Effekte wie etwa das Energiewesen in der Folge „Das Recht auf Leben“ oder das Plasmafeuer in „Katastrophe auf der Enterprise“.
Ein einzelner Kauf der Staffel ist wieder einmal nicht sehr sinnvoll, da die Staffel mit einer Cliffhanger-Folge beginnt und auch endet. Für den entsprechenden ersten bzw. zweiten Teil der Fortsetzungsepisoden muss man die vorherige bzw. die folgende Staffel ebenfalls besitzen.
Bildqualität:
Das Bild hat die üblichen Einschränkungen einer für das Fernsehen gefilmten Serie. Es besitzt keinen sonderlich guten Kontrast und sieht allgemein etwas verwaschen aus. Trotzdem ist im Vergleich zu den vorherigen Staffeln, insbesondere zur ersten, eine deutliche Steigerung sichtbar. Der Schwarzwert ist gut und trotz der relativ großen Laufzeit von etwa 180 Minuten pro DVD (Dual Layer) macht sich auch die Kompression nur gelegentlich mit leichter Blockbildung negativ bemerkbar.
Auch zwischen den einzelnen Folgen ist die Bildqualität noch recht unterschiedlich und auch innerhalb mancher Folgen gibt es Szenen mit exzellenter Schärfe, wo man sogar Haare kristallklar sieht und dann wieder Aufnahmen, die eher unscharf sind. Alles in allem liegt die Bildqualität jedoch mit der fünften Staffel bereits auf recht hohem Niveau.
Tonwertung:
Endlich liegt seit der vierten Staffel auch der deutsche Ton der Serie in Dolby Surround vor. Er kann zwar noch immer nicht ganz mit dem 5.1-Mix der Originaltonspur mithalten, macht jedoch schon deutlich mehr Spaß als der Mono-Ton früherer Staffeln. Gerade die Musik und ambiente Geräusche wie das Grundgeräusch des Raumschiffes verstärken nun schon deutlich den Eindruck des Geschehens. Die Sprachqualität der deutschen Fassung liegt jedoch noch immer deutlich unter der der englischen Originalfassung.
Ständigen modernen Surroundklang kann auch die neu angefertigte englische 5.1-Spur nicht bieten, bringt jedoch dank Digitalton gelegentlich einige Subwoofereffekte, eine gut abgemischte Score, eine klar abgetrennte Dialogspur im Center und gelegentliche Surroundeffekte.
Bonusmaterial:
Die Menüs wurden hübsch gestaltet und haben den typischen Look des Sternenflottencomputers. Leider muss man aber, um erst einmal in das Hauptmenü zu kommen, einen längeren Vorspann über sich ergehen lassen, der noch dazu von einer technisch unnötigen Sprachauswahl unterbrochen wird und sich nicht abbrechen lässt. Ließ sich dies bei vergangenen Staffeln teilweise noch mit Tricks umgehen, muss man hier jedes Mal eine halbe Minute lang Däumchen drehen.

Beim Bonusmaterial hat man sich jedoch nicht lumpen lassen und den Fans eine große Menge an interessanten Featuretten zur Verfügung gestellt. Mit jeder Staffel sind die Extras zahlreicher geworden. So präsentieren sich auf der 7. DVD der Box zur 5. Staffel ganze 2 Stunden an Bonusmaterial.
Aufgeteilt wurden die Extras in jeweils 15-30-minütige Beiträge. Wie bereits gewohnt geben zunächst der „Missionsüberblick“ und die „Erinnerungswürdigen Missionen“ interessante Informationen über die Veränderungen der 5. Staffel, die Gaststars und weiteres Wissenswertes. In Interviews und kurzen Ausschnitten wird auf Besonderheiten einzelner Folgen eingegangen. Die Dokumentationen sind interessant und mit je etwa 18 Minuten viel zu schnell vorbei. U.a. kommt der Darsteller des Borg „Hugh“ zu Wort und die Troi-Darstellerin erzählt eine lustige Anekdote über einen Stunt, den sie unbedingt selbst machen wollte.

Der Beitrag über „Die visuellen Effekte“ ist hochinteressant und faszinierend. Da erfährt man, wie das etwa Plasmafeuer mittels Trockeneis realisiert wurde und bekommt die Modelle und ihre Macher zu sehen. Die Doku ist vor allem so faszinierend, weil hier das digitale Zeitalter noch nicht angebrochen war. Jeder noch so ungewöhnliche Effekt musste realisiert werden, indem man irgendetwas Vorhandenes filmte. So ist dieses Dokument der großartigen und fantasievollen Arbeit der Effektkünstler um ein Vielfaches faszinierender als jede Doku über den x-ten CGI-Effekt heutiger Filme.

Weiterhin gibt es noch eine Dokumentationen über die Alien-Sprachen in Star Trek. Hier kommt hauptsächlich ein Linguist zu Wort, welcher für die Veröffentlichung des Klingonisch-Englischen Wörterbuches verantwortlich ist, aber auch auf andere interessante Dinge, wie etwa das Design der Schriftzeichen für die klingonische oder vulkanische Sprache, wird eingegangen.

Abgerundet wird die interessante und umfangreiche Ausstattung durch einen Tribut an Gene Roddenberry, den Schöpfer des Star Trek Universums, der 1992 während der Dreharbeiten zur Folge „Der einzige Zeuge“ aus der fünften Staffel unerwartet verstarb. Den Rahmen der halbstündigen Dokumentation bildet die Einweihung eines „Gene Roddenberry“-Gebäudes auf dem Paramount-Studiogelände anlässlich des 25. Jubiläums von Star Trek. In Interviews aus 15 Jahren kommen außerdem viele Beteiligte, teilweise auch ganz persönlich, zu Wort. Die beiden Captains zollen ihren Chef Tribut und am Ende der Featurette kann man ein ganz besonderes, äußerst skuriles Special bewundern. Patrick Stewart, ja man glaubt es kaum, … nein, das werde ich doch nicht verraten!
Gesamturteil:
Star Trek - The next generation“ ist eine exzellente Science Fiction TV-Serie, die sich mit dieser 5. Staffel quasi auf ihrem Höhepunkt befindet. Die Folgen sind äußerst abwechslungsreich und die Mannen um Captain Picard haben alle einmal ihre Momente. Neue Crewmitglieder wie Fähnrich Ro und Gaststars wie Spock sind da nur das Sahnehäubchen. Faszinierend!
Mit der tollen Aufmachung der Plastikumverpackung sowie der ansprechenden Gestaltung des Digipacks für die stattlichen 26 Folgen auf 7 DVDs dürfte für viele ein Traum in Erfüllung gehen, aber auch die technische Umsetzung wird immer besser. Die Extraausstattung ist darüber hinaus für die Fans eine wahre Fundgrube.
Diese Kritik wurde verfasst von Dirk Schönfuß.


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