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265 Kritiken online

Seit dem 21.12.2003
Hits

„Die Olsenbande in der Klemme“

 Filmkritik   DVD-Infos   Filmdaten   Lesermeinungen 

PRO: unterhaltsame Gaunerkomödie mit viel Humor und vielen Seitenhieben
CONTRA: furchtbare Bild- und Tonqualität
CONTRA: kein O-Ton und keine Extras

Handlung:
Egon Olsen wird wieder einmal aus dem Gefängnis entlassen und seine Freunde warten bereits auf ihn. Sicher hat er auch wieder einen genialen Plan dabei, doch was ist das? Egon mit einem hübschen Fräulein?
Im Gefängnis hat eine äußerst attraktive Studentin Egon als Studienobjekt entdeckt und hat sich zum Ziel gesetzt, ihn zu resozialisieren. Von Arbeit halten seine Freunde natürlich nicht viel und sie sind enttäuscht, dass er bei ihrem neuen Coup, für den eigenst Bennys Bruder Dynamit-Harry aus Schweden angereist ist, nicht mitmachen möchte. Selbst der Restaurantbesitzer möchte bei jemandem, der Arbeit hat, nicht mehr anschreiben.
Verlassen und allein klammert sich Egon ganz an die hübsche Sozialarbeiterin, auf die er ein Auge geworfen hat. Sie verschafft ihm einen Job in einer Spielzeugfabrik, wo er Gummibälle auf ihr Klangeigenschaften testen muss. Ein im wahrsten Sinne des Wortes monotoner Job, doch Egon ist entschlossen, sich zu ändern und vor allem seine Herzensdame nicht zu enttäuschen.
Als dann auch Kjeld und zuletzt Benny in der gleichen Firma anfangen, nimmt das Unheil seinen Lauf und zu allem Übel werden die drei wieder einmal in einen Coup verwickelt, ob sie wollen oder nicht. Nun müssen Sie ihre Unschuld beweisen und sich das Diebesgut höchstselbst unter den Nagel reißen. Hierbei spielen ein Salzburger Streichorchester, eine Münchener Gaunerbande, ein amerikanischer Großgangster mit italienischem Namen und Gamaschen und sogar die dänischen Kronjuwelen eine Rolle...
Filmkritik:
Der zweite Streich der Olsenbande zählt auch gleich zu den Highlights der Reihe. Die Handlung ist abwechslungsreich und gleicht einer 100-minütigen Achterbahnfahrt. Voller Witz und mit vielen Seitenhieben gespickt unterhält der Film von 1969 nach wie vor prächtig.
Deutlich wird auch die Sympathie für den kleinen Mann. Kaum bringt Kjeld sein erstes verdientes Geld nach hause, wird er schon nahezu davon erschlagen, was seine Frau alles auf Raten eingekauft hat. Die kleinen Gauner werden wieder einmal erwischt, wogegen die großen Gangster schon längst Wege gefunden haben, ihre Verbrechen ganz legal zu begehen, ein Motiv, was sich durch die gesamte Olsenbanden-Filmreihe zieht.
Bildqualität

Tonwertung

Bonusmaterial

DVD-Check:
Leider gibt auch hier die technische Umsetzung der DVD keinen Anlass zur Freude. Das Bild liegt im Letterboxformat 1,66:1 vor. Als Master diente relativ eindeutig eine VHS-Kopie, denn es gibt typische Bandfehler und Bildaussetzer. Die Bildschärfe ist katastrophal, die Farben sind verwaschen. Selbst Gesichter, die nur etwas weiter entfernt sind, verschwimmen und sind nicht mehr zu erkennen. Schlechter wäre es kaum gegangen.
Auch der Ton ist miserabel. Er liegt in mono vor. Zwar handelt es sich glücklicherweise um die beliebte DEFA-Synchronisation, jedoch lässt die Qualität des Gebotenen sehr zu wünschen übrig. Vor allem die Sprachverständlichkeit ist derart schlecht, dass man sich beinahe deutsche Untertitel herbeiwünscht.
An „Bonus“ enthält die DVD laut Cover eine Szenenauswahl. Wenigstens wurde das Hauptmenü animiert. Es zeigt dabei jedoch lediglich eine unbearbeitete Szene aus dem Hauptfilm, die mit der bekannten Filmmusik unterlegt wurde. Schade, dass man nicht wenigstens ein paar Informationen, Trailer oder Interviews zusammengetragen hat.
Gesamturteil:
Die Olsenbande in der Klemme“ ist eines der Highlights der Filmreihe und kann auch heute noch blendend unterhalten. Wenn es die Olsenbande mit Arbeit versucht, Egon seine Angebetete mit Hundeblick anschmachtet und Kjeld als Zimmermädchen verkleidet einem Mafiosi etwas entwenden muss, dann kommt wohl jeder im Publikum auf seine Kosten.
Diese Kritik wurde verfasst von Dirk Schönfuß.


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Olsen-banden på spanden (1969)

Regie: Erik Balling
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