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Seit dem 21.12.2003
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„Mona Lisas Lächeln“

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Filmkritik:
Eine junge Lehrerin kommt aus Kalifornien an die Ostküste, um an einem ultrakonservativen Mädchen-College zu lehren. Das Jahr ist 1953 und die progessiv eingestellte Kunstlehrerin muss bald erkennen, dass der Weg zur Emanzipation der Frau noch ein weiter ist. Zwar dürfen die Mädchen aufs College gehen, danach, oder gar schon während der Schulzeit, ist ihr Ziel jedoch eine gute Partie und ihr ganzes Leben richtet sich darauf aus, ihrem Mann eine gute Ehefrau zu sein. Mrs. Watson versucht, ihren Schülerinnen zu einem freierem Denken anzuregen, was natürlich weit über ihren Kunstunterricht hinaus reicht. Damit bringt sie nicht nur die Lehrerschaft gegen sich auf, sondern vor allem ihrer Schülerin Elizabeth fällt es schwer, von ihrem Glauben an die heile Welt abzurücken.
Mona Lisas Lächeln“ ist ein gut ausgestatteter und mit äußerst talentierten Schauspielern besetzter Film. Leider ist das Drehbuch zu schwach, um faszinieren zu können, speziell wenn man das nie zu übersehende Vorbild „Der Club der toten Dichter“ von Peter Weit kennt. Die Handlung dümpelt ewig vor sich hin, zeigt uns Versatzstücke des Lebens in den 50ern und reißt kurze Problemstellungen an, ohne wirklich in die Tiefe zu gehen oder gar wirklich zu provozieren. Alles bleibt glatt und Hollywood-like. Nicht einmal auf eine klare Aussage legt sich der Film am Ende fest, sondern windet sich hin und her, um es jedem Zuschauer recht zu machen. Da können auch die tollen Leistungen von Julia Roberts, Maggie Gyllenhal oder Kirsten Dunst nichts mehr retten, denn viel mehr als einen Weichspül-Film hat man leider aus dem Stoff nicht gemacht. Schade, denn von Regisseur Mike Newell („Vier Hochzeiten und ein Todesfall“) hätte man mehr erwarten können.
Diese Kritik wurde verfasst von Dirk Schönfuß.


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Mona Lisa Smile (2003)

Regie: Mike Newell
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