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265 Kritiken online

Seit dem 21.12.2003
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„Luther“

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Filmkritik:
Martin Luther ist eine bedeutende Person der Zeitgesichte, von der sicherlich jeder schon einmal etwas gehört hat. Er übersetzte das neue Testament in die deutsche Sprache und schlug seine 95 Thesen, in denen er sich u.a. gegen den Ablasshandel der Kirche und viele andere Interpretationen der römisch-katholischen Oberen wandte, an die Kirchentore zu Wittemberg. In einer deutsche Filmproduktion mit internationaler Starbesetzung erwacht die Figur des Kirchenreformators nun zum Leben.
Luther“ ist ein perfekt inszenierter Historienfilm, dem man zu keiner Zeit, weder bei den schauspielerischen Leistungen noch in Sachen Ausstattung oder Vertonung, anmerkt, dass er nicht aus Hollywood kommt. Die Besetzung ist ein wirklicher Glücksfall. Während man sich über Josef Fiennes („Shakespeare in love“) als stilechtem Luther noch streiten kann, so sind doch seine schauspielerische Leistung und die seiner Mitstreiter, u.a. Sir Peter Ustinov (Kubrick's „Spartacus“), Alfred Molina oder Bruno Ganz, über jeden Zweifel erhaben. Speziell Ustinov gelingt es wieder einmal mühelos, jede seiner Szenen zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen. Außerdem schafft es der Film, eine konstant hohe Spannungskurve zu halten.
Wo Licht ist, ist allerdings auch Schatten. Josef Fiennes ist als Luther eine Art Popstar und viel vom zeitgeschichtlichen Hintergrund bleibt zugunsten der Hauptfigur außen vor. So könnte der Zuschauer den Eindruck haben, Luther habe die Reformbewegung ganz allein ausgelöst und auch die Bauernaufstände werden nur am Rande erwähnt, ihre Führer überhaupt gar nicht. Der Film rast ohne Atempause durch das Leben des Mönchs und Theologieprofessors; die 95 Thesen nagelt er in einer kurzen Szene einfach an die Schlossmauer, ohne dass der Zuschauer großartig etwas über ihre Entstehung oder den Inhalt über Oberflächlichkeiten hinaus erfahren würde.
Es gelingt dem Film, durch seine Machart ein Massenpublikum anzusprechen, als wirklich Interessierter wird man allerdings enttäuscht von der fehlenden Tiefe und den vielen Kompromissen, die die Macher eingingen, um ein durchweg spannendes Unterhaltungsprodukt zu erschaffen.
Diese Kritik wurde verfasst von Dirk Schönfuß.


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Luther (2003)

Regie: Eric Till
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