Filmkritiken

Aktuelle Neuzugänge

Filmkritik Inglorious Basterds
Filmkritik Verflucht - Cursed
Filmkritik Düstere Legenden 3 -...
Filmkritik Nothing
Filmkritik Yamato in concert
Filmkritik Traumschiff Surprise...
Filmkritik The Ring 2
Filmkritik The Postman
Filmkritik Man on fire
Filmkritik High Tension


Home | A-B | C-G | H-L
M-P | Q-S | T-Z | 0-9

Langkritik M - eine Stadt sucht...
Filmkritik Man on fire
DVD-Kritik Marlene
Filmkritik Maverick
Langkritik Mein liebster Feind
Filmkritik Men in black 2
Langkritik Metropolis
Langkritik Mimic
Filmkritik Minority Report
DVD-Kritik Miss Marple - 16:50 ...
Filmkritik Mission: Impossible II
Filmkritik Mona Lisas Lächeln
Filmkritik Moulin Rouge
Langkritik Mulholland Drive
Langkritik The Musketeer
Langkritik My first mister
Langkritik Naked Killer
Langkritik Naked Weapon
Langkritik The Nameless
Langkritik Die Nibelungen
DVD-Kritik Nightbreed
Langkritik Nomaden der Lüfte
Langkritik Nosferatu
Filmkritik Nothing
DVD-Kritik Die Olsenbande
DVD-Kritik Die Olsenbande fährt...
DVD-Kritik Die Olsenbande in de...
DVD-Kritik Die Olsenbande und i...
DVD-Kritik Die Olsenbande läuft...
DVD-Kritik Der voraussichtlich ...
DVD-Kritik Die Olsenbande stell...
DVD-Kritik Die Olsenbande sieht...
DVD-Kritik Die Olsenbande schlä...
DVD-Kritik Die Olsenbande steig...
DVD-Kritik Die Olsenbande ergib...
Langkritik The One
Langkritik Original Sin
Filmkritik Otto - Der Film
DVD-Kritik Otto - Die DVD
Langkritik Der Pakt der Wölfe
Filmkritik Paycheck
Filmkritik Phone Booth
Filmkritik Der Planet der Affen
Filmkritik Pleasantville
Filmkritik The Postman
Filmkritik Prinzessin Mononoke
Langkritik Die purpurnen Flüsse


265 Kritiken online

Seit dem 21.12.2003
Hits

„Das Leben von Adolf Hitler“

 Filmkritik   DVD-Infos   Filmdaten   Lesermeinungen 

PRO: aus umfangreichem Originalmaterial zusammengestellt
PRO: vom Gehalt her durchwachsen, aber sehenswert
CONTRA: technisch erwartungsgemäß schlecht

Filmkritik:
Das Dritte Reich und sein Führer Adolf Hitler stellen das dunkelste Kapitel der jüngeren deutschen Geschichte dar. Die vorliegende Dokumentation in Spielfilmlänge entstand in den Jahren 1960 bis 1961. Aus Archiven aus der ganzen Welt, Wochenschauen und Privataufnahmen trug man Material zusammen, um den Lebensweg von Adolf Hitler zu dokumentieren.
Der Film beginnt zunächst mit dem Münchener Aufstand und der Weimarer Republik und bewegt sich chronologisch weiter, um dann im Rahmen anderer Themen auch frühere Zeiträume wieder anzuschneiden. So ist es erfreulich, dass interessante Details wie Hitlers Zeit in Wien ebenfalls angesprochen werden, allerdings geschieht dies nur sehr kurz.
Da die Dokumentation schon beinahe 40 Jahre alt ist, muss man ihr eine vergleichsweise hohe Vollständigkeit bescheinigen, wäre Sie jedoch in der heutigen Zeit entstanden, so gäbe es etliches, was man bemängeln könnte. Zunächst einmal wird Hitler hier nicht wirklich erklärt. Weder seine Ideologie noch seine in „Mein Kampf“ formulierten, zumeist demagogischen Theorien werden hinterfragt, vielmehr konzentriert sich die Dokumentation hauptsächlich auf die Folgen seiner Politik.
Ein anderer großer Kritikpunkt ist die doch eher umgangssprachliche Ausdrucksweise des Filmes, die teilweise so subjektiv formuliert ist, dass es der Seriosität der Berichterstattung schadet. Ein weniger sachlicher hätte es schon sein dürfen. Glücklicherweise hat man das gegen Ende des Filmes auch erkannt. Die Dokumentation der Massenvernichtung kommt größtenteils ohne erhobenen Zeigefinger aus, die erschreckenden Bilder sprechen hier vollkommen für sich und wirken zusammen mit den genannten Fakten weitaus stärker nach als jeder Kommentar es könnte.
Ausführlicher als anderswo beleuchtet der Film die Machtergreifung Hitlers und die Hintermänner sowie auch die Beziehungen mit den Diktatoren in Spanien und Italien, bewegt sich aber durch andere Kapitel dann wieder deutlich schneller. Alles in allem werden genügend Informationen vermittelt, vor allem die authentischen Bilder sind sehr sehenswert. Seltsam wirkt es, dass der Film oft Reden zeigt, dann aber statt der konkreten Stelle, die man herausstreichen möchte, den Kommentator als Voice-Over das gewünschte Zitat bringen lässt.
Das komplette Phänomen Drittes Reich und auch die Figur des Adolf Hitler kann der Film allerdings nicht erklären. Dafür bleibt er dann doch zu oberflächlich und dokumentiert, abgesehen von der Machtergreifung, mehr Ereignisse als Hintergründe.
Bildqualität

Tonwertung

Bonusmaterial

DVD-Check:
Das Bild der DVD schwankt mit dem verschiedenen Material, das für die Dokumentation zusammengeschnitten wurde. Es gibt durchgehend Dropouts und ein starkes Rauschen, die Schärfe schwankt. Das komplette Material ist in schwarz/weiß.
Der Ton liegt nur in mono vor, die Sprachqualität sowohl der Originalaufnahmen als auch der Kommentare ist ziemlich schlecht. Es ist Hissen zu vernehmen und der Ton klingt dumpf und abgehackt. Als Extra enthält die DVD nur Trailer.
Gesamturteil:
Das Leben von Adolf Hitler“ ist eine sehenswerte, weil aus Originalmaterial bestehende Dokumentation, die den Lebensweg des Diktators primär von seiner Zeit in München bis zu seinem Tode in Berlin verfolgt, sich jedoch meist mehr darauf konzentriert, Ereignisse als Hintergründe zu dokumentieren und den Menschen Hitler nicht erklären kann. Technisch kann die DVD-Umsetzung dieser aus Material aus den 20er bis 40er Jahren zusammengestellte Dokumentation natürlich momentanen Heimkino-Ansprüchen nicht genügen und bietet zudem kein Extramaterial.
Diese Kritik wurde verfasst von Dirk Schönfuß.


Hitflip - 1 DVD gratis

  Falls Ihnen diese kostenlose Website gefällt, dann können Sie uns unterstützen, indem Sie für ihre Bestellungen im Shop von Amazon.de in Zukunft einen der Amazon.de-Links von dieser Website benutzen. Sie müssen dabei nichts Besonderes beachten, es zählt nur, dass Sie über einen unserer Links auf die Amazon-Website gelangt sind. Vielen Dank!
Klicken Sie hier, um den Amazon-Link zu Ihren Favoriten hinzuzufügen.
 

Regie:
mehr...

Wertungen
Film:
Bild:
Extras:
Fazit:
<- mehr


Werbung: