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Seit dem 21.12.2003
Hits

„Babylon 5 - Staffel 2“

 Filmkritik   DVD-Infos   Filmdaten   Lesermeinungen 

PRO: Science Fiction in Höchform - episch, komplex und dramatisch
PRO: gute Aufmachung, günstiger Preis
CONTRA: keine Untertitel beim Bonusmaterial

Filmkritik:
Nachdem die erste Staffel von „Babylon 5“ bereits hochklassige Science-Fiction bot und „Star Trek“ schon fast das Wasser reichen konnte, schickt sich spätestens die zweite Staffel an, dem großen Konkurrenten mit riesigen Schritten davonzulaufen. Zunächst einmal sieht es aber nicht ganz so aus. Die erste Staffel hatte mit einem Knall geendet - mehrere Hauptfiguren waren außer Gefecht gesetzt, kein Stein war auf dem anderen geblieben. Die Auflösung lässt zunächst etwas auf sich warten.
Was der Zuschauer bekommt, ist zunächst ein neuer Captain. Der dauergrinsende Bruce Boxleitner („Agenten mit Herz“) wirkt zunächst wie eine Fehlbesetzung und zumindest für mich war der Verlust des deutlich gesetzteren Captain Sinclair zunächst bitter. Im Verlauf der Staffel stellt sich dies jedoch als Fehlurteil heraus. Captain Sheridan ist nicht so ausgeglichen und erfahren wie sein Vorgänger, seine Figur hat jedoch deutlich mehr Potential als die von Sinclair, die ihr Pulver in der ersten Staffel im Prinzip schon verschossen hatte und dem Schauspieler gelingt es, seiner Rolle schnell Tiefe zu verleihen. Im Verlaufe der Serie wird er noch viel durchmachen, was sein retrospektiv etwas hölzern wirkender Vorgänger wohl kaum glaubhaft hätte spielen können. Eingeführt wird die Geschichte Sheridans übrigens im zweiten Film zur Serie mit dem Titel „In the beginning“.
Was zunächst allerdings zunächst auffällt, ist der Vorspann, der mir nicht so gut wie der aus der ersten Staffel gefällt und die musikalische Untermaltung, die zumindest in den ersten Folgen wie Fahrstuhlmusik klingt. Leider enttäuschen auch die ersten Folgen. So richtig Fahrt bekommt die Serie dann etwa zur Mitte der zweiten Staffel, wo dann allerdings auch wirklich ein Hammer auf den nächsten folgt und spätestens hier zeigt es sich: „Babylon 5“ bietet in Science-Fiction verpacktes episches Drama von solchem Niveau, wie es vorher einfach noch nie gegeben hat. Manche Folgen sind so packend, erschütternd und von solchem philosophischen Gehalt, dass man nach dem Anschauen erst einmal eine Weile braucht, um das Gesehene zu verdauen. Wichtig ist es noch, zu erwähnen, dass es sich bei „Babylon 5“ auch um eine Serie handelt, welche zumeist brillante, philosophische und intelligente Dialoge besitzt - das ist etwas, dass man leider nicht von vielen Serien, geschweige denn Filmen, behaupten kann.
Im Laufe der Staffel entfalten sich Details zum großen Krieg gegen die Schatten, der Konflikt zwischen den Centauri und den Narn nimmt durch den Einfluss einer fremden Macht eine tragische Wendung und die Rolle der Telepathen im politischen Ränkespiel wird langsam klar. Auch auf der Erde passiert inzwischen viel, ein Machtwechsel bedroht den Status Quo. Währenddessen zeigen sich langsam die Früchte des Wirkens von Captain Sinclair, der auf der Heimatwelt der Minbari die Zusammenarbeit der beiden Völker im Kampf gegen die Schatten koordiniert und eine neue Macht tritt aus dem Verborgenen.
Ich gehe hier bewusst nicht auf viele Details der Handlung ein, denn ein großer Reiz der Serie ist die Unvorhersehbarkeit ihrer Entwicklung. Die Macher scheuen sich dabei nicht, selbst lieb gewonnenen Charakteren furchtbares anzutun und viele von ihnen gehen sprichwörtlich durch die Hölle. Die in der ersten Staffel allenfalls zart angedeuteten Handlungsfäden werden nun vertieft und die Akteure, keine strahlenden Helden sondern glaubwürdige Charaktere mit Fehlern, Lastern und Schwächen, hat der Zuschauer längst in sein Herz geschlossen. Speziell Peter Jurasic (Londo) und Andreas Katsulas (G'Kar) spielen mit einer Intensität, wie man sie nur selten gesehen hat. Londos Weg in die Dunkelheit ist umso bitterer, als dass man den schlitzohrigen und sehr menschlichen Centauri in der ersten Staffel so lieb gewonnen hatte und aus G'Kar wird ebenfalls ein Anderer. Auch bei den Nebenfiguren gibt es viele kleine Details, die dem Ganzen Tiefe verleihen, ein besonderer Lacher war z.B. das tägliche Treffen von Lennier und Vir, die sich gegenseitig ihr Leid klagen.
Die fortlaufende Handlung und die Komplexität der Serie machen langsam aber sicher süchtig - wer es schafft, den Vorsatz, immer nur eine Folge am Stück anzusehen, durchzuhalten, den bewundere ich…
Bildqualität:
Das Bild der DVD liegt im 16:9-Format vor, indem die Serie, ein Novum für TV-Serien ihrer Zeit, auch produziert wurde. Leider wurden die Effekte aus Kostengründen in 4:3 produziert, weshalb speziell CGI-Szenen etwas unschärfer sind. Alles in allem ist das Bild recht gut, vor allem die Farben wirken natürlich, an manchen Stellen treten allerdings wie erwähnt Unschärfen auf, gelegentlich ist das Bild auch überstrahlt. Für eine über 10 Jahre alte TV-Serie kann man jedoch zufrieden sein.
Tonwertung:
Die ursprünglich in Dolby Surround produzierte Serie wurde für die DVD bei der deutschen und englischen Tonspur mit einem 5.1-Mix aufgewertet. Sehr viel bringt dieser Upmix allerdings nicht. Der Stereoklang ist ordentlich, die Stimmwiedergabe zumindest gut, die Surroundlautsprecher bekommen allerdings viel zu wenig zu tun. Von Dynamik oder kräftigen Bassattacken kann hier natürlich keine Rede sein. Für eine TV-Serie kann man jedoch auch mit dem Ton zufrieden sein.
Bonusmaterial:
Wie bei der ersten Staffel gibt es eine Einführung von Michael Straczynski, zwei Folgen mit Audiokommentar sowie eine ganze Menge Extras auf der letzten DVD. Da wäre zunächst die viertelstündige Doku „Blueprint of an episode“. Hier geben die Macher einen Einblick in die Produktion einer Episode. Neben den Produzenten kommen auch die Schauspieler, Produktionsdesigner und andere Mitwirkende zu Wort. Das gebotene ist recht interessant und bietet weitaus mehr Nutzwert als die üblichen Featuretten.
Die interessantesten Extras sind allerdings die Audiokommentare zu drei Schlüsselepisoden. Speziell John Michael Straczynski, Autor und geistiger Vater der Serie, hat eine Menge Interessantes zu erzählen.
Gesamturteil:
Babylon 5“ gelingt es spätestens mit dieser zweiten Staffel, „Star Trek“, quasi die Instanz unter den Science-Fiction-Universen, durch eine epische und komplexe Geschichte von hoher Dramatik, interessante und vielschichtige Figuren und eine deutlich erwachsenere Welt bei Weitem zu überflügeln.
Auch wenn es bei der Qualität einige Minuspunkte gibt, so überzeugen doch in Anbetracht des sehr günstigen Preises das 16:9-Bildformat, der 5.1-Ton und das spärliche aber interessante Extramaterial. Die „Babylon 5“-Boxen sollten für jeden Science-Fiction Fan ein Pflichtkauf sein.
Diese Kritik wurde verfasst von Dirk Schönfuß.


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"Babylon 5" (1994)

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