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Filme von Sung-Hong Kim:

Langkritik Say yes

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265 Kritiken online

Seit dem 21.12.2003
Hits

„Say yes“

 Filmkritik   DVD-Infos   Filmdaten   Lesermeinungen 

PRO: recht spannender Thriller mit einigen Schockmomenten
CONTRA: recht billige Inszenierung
CONTRA: durchschnittliche Technik und keine Extras

Handlung:
Yun Hie und Jeong Hyun sind erst seit kurzem verheiratet. Der junge Mann hat seine Ausbildung beendet und möchte seiner Frau, die für ihn viel geopfert hat, einmal eine Freude machen. Mit dem neu gekauften Auto fahren die beiden zu einer Insel am Meer, um dort einen unbeschwerten Urlaub zu genießen. Dann kommt allerdings alles ganz anders.
In einem Lokal beobachtet ein seltsamer Fremder das glückliche Paar, wenig später geschieht ein Unfall, der sie zwingt, den Mann mitzunehmen. M beginnt, das Paar zu terrorisieren und scheint einen perfiden Plan zu verfolgen. Da seine physischen und psychischen Übergriffe immer nur dann geschehen, wenn niemand dabei ist, haben Yun Hie und Joeng Hyun keine Chance, bei der Polizei Hilfe zu finden − im Gegenteil, als Joeng Hyun den Fremden unter Zeugen angreift, landet er sogar selbst im Gefängnis und kann seine Frau dadurch nicht mehr beschützen. Ein Katz- und Mausspiel beginnt…
Filmkritik:
Say yes“ ist ein sehr amerikanischer Film in bester Tradition von Thrillern wie „Hitcher, der Highway-Killer“ oder auch „Sieben“, erreicht jedoch weder deren Originalität noch bietet er eine kraftvolle Inszenierung. Die schauspielerischen Leistungen bleiben außerdem zu flach. Das Drehbuch hat seine Reize, wirkt jedoch häufig zu konstruiert. Oft handeln die Darsteller zu unlogisch und die Polizei wird nur als vollkommen unfähig und tatenlos dargestellt.
Interessant macht den Film, dass er tatsächlich eine Geschichte erzählt, die jedem passieren könnte und, nun doch ein Element des asiatischen Films, zumindest gegen Ende des Filmes sehr kompromisslos und hart ist. Hier hat der Regisseur auch etwas getan, was viele Thriller, die sich um Psychopathen drehen, nicht für nötig halten: er gibt dem Killer ein Motiv − zudem ist dies auch noch ein echter Schocker und wertet den Film nach einigen Szenen, die doch zu sehr nach einem Plagiat aussehen, noch einmal etwas auf.
Say yes“ ist ein zumeist recht ruhiger Film, vor allem gegen Ende kommen jedoch einige schöne Action- und auch einige Splatterszenen ins Spiel, zwar ohne aufwendige Explosionen bzw. Effekte, dennoch können sie mitreißen und drehen auch mächtig an der Temposchraube. Das tut dem Film in diesem Stadium auch gut, denn er hat ein weiteres Problem: er ist zu episodenhaft. Im Wesentlichen lässt sich die Handlung nämlich so erzählen: Der Psychopath findet die beiden und tut ihnen etwas an, die beiden fliehen − er findet sie wieder und das Spiel beginnt von neuem. Trotz der zumeist gelungenen und spannenden Umsetzung wirkt der Film durch diese Bruchstellen oft etwas langatmig.
Auch wenn es sich hier um kein Genre-Highlight handelt, das neue Maßstäbe setzt: „Say yes“ ist durchaus sehenswert. Dem koreanischen Film sollte es noch gelingen, auch beim Thriller-Genre Elemente der eigenen Kultur besser einzuflechten, dann können wir uns auf interessante Unterhaltung auf dem Land der aufgehenden Sonne freuen.
Bildqualität:
Im anamorphen 16:9-Bilformat macht das Bild dieses Thrillers aus dem Jahre 2001 trotzdem keine allzu gute Figur. Zwar ist das Rauschen gering, jedoch lässt der Detailgrad des Bildes zu wünschen übrig, oft sind Einstellungen überstrahlt oder wieder unterbelichtet. Defekte treten nur selten auf, auch die Kompression ist nur an wenigen problematischen Stellen sichtbar.
Tonwertung:
Der Film geht mit seinen Soundeffekten recht sparsam um. Selbst Geräusche wurden recht einfach realisiert, Surroundklang ist nicht vorhanden. Sowohl der Originalton als auch die deutsche Tonspur liegen nur in stereo vor. Die Synchronisation ist nicht sehr hochwertig, geht jedoch in Ordnung. Vom Klang her unterscheiden sich die beiden Tracks kaum.
Bonusmaterial:
Die Ausstattung der DVD ist sehr mager. Neben dem Kinotrailer sind nur noch kurze Interview-Ausschnitte vom Regisseur und den drei weiteren Darstellern vorhanden, die jeweils nur ca. 1-2 Minuten lang sind. Weitere Extras gibt es nicht. Auch die bei Anolis immer vorbildlichen Liner Notes im Booklet fehlen, hier gibt es nur zwei Biografien zu den Darstellern.
Gesamturteil:
Say yes“ ist kein bahnbrechender, aber ein recht sehenswerter Thriller im amerikanischen Stil. Er ist zwar recht preiswert produziert und hat seine Schwächen, allerdings unterhält er dennoch ganz gut. Die technische Umsetzung der DVD ist nur durchschnittlich und die Extras können nicht überzeugen.
Diese Kritik wurde verfasst von Dirk Schönfuß.


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Say Yes (2001)

Regie: Sung-Hong Kim
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Wertungen
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