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Filme von Jonathan Frakes:

Langkritik Clockstoppers

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265 Kritiken online

Seit dem 21.12.2003
Hits

„Clockstoppers“

 Filmkritik   DVD-Infos   Filmdaten   Lesermeinungen 

PRO: rasante Zeitreise-Story inszeniert als tolle Familienunterhaltung
PRO: tolle Special Effects
CONTRA: durchschnittliche Extras

Handlung:
Der Wissenschaftler Dopler arbeitet an einem streng geheimen Projekt für die Regierung. Er hat eine Technologie entwickelt, mit der man die Moleküle des Körpers beschleunigen und sich so auf eine andere Zeitebene begeben kann. Während man sich in dieser so genannten Hypertime befindet, steht für die anderen Menschen die Zeit still. Die Sache hat nur einen Haken − alle in der Hypertime befindlichen Personen altern rasend schnell. Also kontaktiert Dopler seinen alten College-Professor und schickt ihm eines der in einer Armbanduhr versteckten Hightech-Geräte.
Dummerweise gerät die Uhr durch einen Zufall in die Hände von Jake, dem Sohn des Professors. Der hat als Teenager die typischen Probleme - da ist der tägliche Schulstress, der geplante Autokauf und außerdem möchte er gern die hübsche neue Klassenkameradin beeindrucken. Als er die Hypertime entdeckt, hat er jede Menge Gelegenheit dazu, der Film fährt seinerseits eine Menge interessanter Special Effects auf und die Teenies treiben jede Menge lustigen Unfug. Als jedoch dann die dubiosen Auftraggeber von Dopler hinter Jake und seiner Freundin her sind und sogar seinen Vater gefangen nehmen, gerät der Film zu einer rasanten Jagd.
Filmkritik:
Jonathan Frakes unternimmt mit „Clockstoppers“ den Versuch, sich auch außerhalb von „Star Trek“ als Regisseur zu etablieren. Wie mehrere seiner Kollegen unternahm er seine ersten Regieschritte mit diversen Folgen der „Next Generation“, um dann mit „Star Trek − Der erste Kontakt“ und „Star Trek − Der Aufstand“ mit außerordentlichem Erfolg in die Fußstapfen von Leonard Nimoy zu treten, welcher seinerzeit auch den Sprung vom Seriendarsteller auf den Regiestuhl vollzog. Frakes’ Star Trek Kinofilme zeichneten sich dadurch aus, dass man den Schauspielern die Spielfreude im Ensemble anmerkte, vor allem „Der Aufstand“ war ein sehr gelungener Ensemblefilm, in dem jede der Hauptfiguren ihre Momente hatte.
Clockstoppers“ hat nun mit „Star Trek“ gewolltermaßen sehr wenig zu tun, auch wenn er nicht umhin kommt, zumindest ein Zitat auf die Serie zu bringen. Frakes Regiestil und seine Witz sind recht deutlich erkennbar, der Film ist unbeschwert und unterhaltsam. Die Geschichte um Gut und Böse wartet mit vielen technischen Gimmicks auf und erinnert an die Stimmung von „Zurück in die Zukunft“. Obwohl es hier um die Bedrohung einer Familie geht, ist das Dargebotene doch auch für jüngere Kinder leicht zu verdauen, glücklicherweise sind auch keine Scherze vorhanden, die unter die Gürtellinie zielen.
Nicht immer wirkt der Film komplett überzeugend und kohärent, so wird etwa zu Beginn des Filmes ein Freund von Jack als wichtige Figur eingeführt, dann hält er aber für 1 bis 2 Gags her und ist daraufhin nicht mehr im Film zu sehen. Für Kinder bietet die Handlung jedoch genug Mitreißendes - seien es nun die sich entwickelnde Beziehung zwischen den Hauptfiguren, die netten Special Effects, die spannende Handlung oder die sehenswerten Stunts mit dem BMX-Rad.
Bildqualität:
Am Bild der DVD gibt es nichts auszusetzen. Die Vorlage ist frei von Defekten und hat ein kaum sichtbares Rauschen. Die Farben sind sehr kräftig und die hohe Datenrate der DVD sorgt dafür, dass es auch an der digitalen Qualität des Bildes nichts Großartiges auszusetzen gibt.
Tonwertung:
Der Ton liegt in deutsch und englisch jeweils in Dolby Digital 5.1 vor. Die Abmischung ist gefällig, die verwendeten Musikstücke und die Score ertönen in besten Surroundklang und hin und versorgen auch Effekte die Surroundlautsprecher mit Arbeit.
Bonusmaterial:
Die Extras der DVD sind nicht sonderlich spektakulär aber ausreichend. Das 10-minütige Making Of führt in die Handlung ein und ist mit Interviewschnipseln angereichert, die einen kleinen Einblick in die Atmosphäre bei den Dreharbeiten geben. Neben einem Spot und dem Kinotrailer ist dann noch ein Musikvideo aus dem Soundtrack enthalten.
Gesamturteil:
Clockstoppers“ bietet gute Unterhaltung für die ganze Familie. Die Special Effects sind sehr gut gelungen, die Geschichte wird gerade Kinder und Jugendliche sicherlich sehr ansprechen und glücklicherweise spart sich der Film sowohl Fäkalhumor als auch weitestgehend Albernheiten a la „Spy Kids“.
Diese Kritik wurde verfasst von Dirk Schönfuß.


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Clockstoppers (2002)

Regie: Jonathan Frakes
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