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Seit dem 21.12.2003
Hits

„Die Olsenbande“

 Filmkritik   DVD-Infos   Filmdaten   Lesermeinungen 

PRO: bunter Mix aus kreativen Gaunerstücken und Humor
PRO: erster Teil der Kult-Filmreihe um die Olsenbande
CONTRA: furchtbare Bild- und Tonqualität
CONTRA: kein O-Ton und keine Extras

Handlung:
Die Geschichte der Olsenbande beginnt 1968. Eine Bande kleiner Gauner, der schlitzohrige Benny, der tollpatschige Kjeld und der Kopf der Bande, Egon, planen wieder einmal einen kleinen Raub, um die Kasse aufzubessern. Natürlich geht, symptomatisch für die Filmreihe, wieder einmal alles schief und Egon landet im Kittchen (nicht in der Küche!).
Als er wieder entlassen wird, fühlt er sich zu höherem berufen. Nicht etwa dazu, ein besseres Mitglied der Gesellschaft zu werden, nein, er hat in der langen Gefängniszeit einen genialen Plan geschmiedet.
Der dreht sich diesmal um eine wertvolle preußische Krone, die als Leihgabe in einem dänischen Museum ausgestellt wird. Natürlich kennt der zuständige Kommissar seine Pappenheimer und liegt bereits auf der Lauer. Eigentlich ist er auch ganz froh, einmal nicht den Schöpfern pornografischer Fotos nachjagen zu müssen. Egon hat jedoch einen Plan, der so verrückt ist, dass er schon wieder funktionieren könnte.
Filmkritik:
Endlich gibt es die legendären Kultfilme über die Coups der Olsenbande auf DVD! Zwar haben die Filme nicht überall in Deutschland einen so hohen Bekanntheitsgrad, aber gerade im Osten Deutschlands waren sie ein absolutes Phänomen und auch nach 1989 noch ein Publikumsmagnet in den Programmkinos.
Woraus beziehen nun die Olsenbanden-Filme ihre Faszination? Zu einen sind da die diversen Catch-Frasen wie „Mächtig gewaltig!“, die die ostdeutsche DEFA-Synchronisation einführte. Auch die Synchronsprecher wurden sehr passend gewählt.
Eine weitere Würze des Filmes besteht in den Figuren. Von Arbeit halten die drei Helden alle nicht viel. Der verfressene Kjeld hat unter seiner spießbürgerlichen Frau Yvonne zu leiden, die ihn mächtig unter der Fuchtel hat. Benny ist das Schlitzohr und der „Ladiesman“ des Trios. Egon zu guter letzt schmiedet die Pläne, die bis ins letzte Detail ausgearbeitet und präzise getimt sind. Leider bleiben die drei auch nach den zunächst fast immer gelingenden Coups immer arme Schlucker, ganz nach dem Prinzip „wie gewonnen so zerronnen“.
In späteren Filmen werden auch noch weitere Personen und Aspekte eingeführt, beispielsweise der Erzfeind des Trios, „Das dumme Schwein“, der Egon auf jede erdenkliche Art und Weise zu ermorden versucht. Auch immer wieder interessant sind die Anspielungen auf die Zeitgeschichte wie Wirtschaftskriminalität, EU-Problematik, u.ä.

Was auch der erste Film schon besitzt, ist ein gewisses (dänisches) Lokalkolorit, welches man natürlich als Deutscher nur teilweise erfassen kann. Der erste Streich der Olsenbande war mir persönlich eher unbekannt und lief scheinbar auch weniger im Fernsehen oder in den Kinos. Das Hauptquartier der Bande ist hier eine Bar mit Bordell in der oberen Etage. Pornografie u.ä. war zu dieser Zeit in Dänemark scheinbar verboten, was im Film zu einigen lustigen Slapstick-Einlagen führt, als der schüchterne Polizist undercover ermittelt. Seinen geliebten Franz-Jäger-Safe darf Egon hier noch nicht knacken, ansonsten sind jedoch schon die meisten Elemente der Filmreihe erkennbar.

Für Fans der Olsenbande ist natürlich auch dieser erste Teil ein Muss, er zählt jedoch nicht zu den besten Filmen der Reihe und das sind bis heute immerhin 14 Stück. Die Streiche der Olsenbande sind äußerst kreativ und lustig anzusehen. Auch handelt es sich um keine Billigproduktion, es gibt eine Jagd mit Auto und Zug und sogar einige nette Stunts zu sehen.
Bildqualität

Tonwertung

Bonusmaterial

DVD-Check:
Nun zum negativen Aspekt der DVD und dieser umfasst leider alles außer dem Film selbst. Das Bild liegt im Letterboxformat 1,66:1 vor. Als Master diente relativ eindeutig eine VHS-Kopie, denn es gibt typische Bandfehler und Bildaussetzer. Die Bildschärfe ist katastrophal, die Farben sind verwaschen. Selbst Gesichter, die nur etwas weiter entfernt sind, verschwimmen und sind nicht mehr zu erkennen. Schlechter wäre es kaum gegangen.
Auch der Ton ist miserabel. Er liegt in mono vor. Zwar handelt es sich glücklicherweise um die beliebte DEFA-Synchronisation, jedoch lässt die Qualität des Gebotenen sehr zu wünschen übrig. Vor allem die Sprachverständlichkeit ist derart schlecht, dass man sich beinahe deutsche Untertitel herbeiwünscht.
An „Bonus“ enthält die DVD laut Cover eine Szenenauswahl. Wenigstens wurde das Hauptmenü animiert. Es zeigt dabei jedoch lediglich eine unbearbeitete Szene aus dem Hauptfilm, die mit der bekannten Filmmusik unterlegt wurde.
Schade, hier wurde viel an Potential verschenkt. Zwar ist die Veröffentlichung von ZXY Music die weltweit erste dieser Filme und der Preis ist sehr günstig, ein bitterer Beigeschmack bleibt jedoch trotzdem. Meines Wissens nach hat beispielsweise der MDR einen guten Kontakt zum dänischen Filmstudio und hat auch schon mehrere Dokumentationen über die Olsenbande produziert, auch im dänischen Fernsehen gab es sicher einige interessante Beiträge und zu guter letzt hätte man wenigstens Produktionsnotizen, Biografien oder Interviews mit Darstellern (leider sind viele bereits verstorben) oder Synchronsprechern auf die DVD bringen können.
Gesamturteil:
Der erste Streich der Olsenbande ist ein etwas anderer Film, enthält jedoch schon die wichtigsten Elemente, die die Reihe ausmachen und funktioniert vor allem aufgrund seiner überzeugenden Darsteller, die jeder Fan in dieser Reihe nun einmal liebt. Kreative Gaunerstücke wechseln sich ab mit Verfolgungsjagden und Slapstick. Alles in allem recht empfehlenswert, wenn auch nicht einer der besten der Filmreihe.
Enttäuschend ist die DVD-Umsetzung. Fans der Olsenbande werden wohl trotzdem zuschlagen, wer jedoch bereits die VHS-Kassetten besitzt, für den besteht keinerlei Grund für den Kauf der DVD-Fassung.
Diese Kritik wurde verfasst von Dirk Schönfuß.


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Olsen-banden (1968)

Regie: Erik Balling
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